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Kabinett macht Weg für neuen Medizinstudiengang in Chemnitz frei

Von Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

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    Das sächsische Kabinett hat die Unterstützung des Freistaats für einen neuen Modellstudiengang für Humanmedizin in Chemnitz beschlossen. Damit stehen ab dem Wintersemester 50 zusätzliche Studienplätze zur Verfügung. Das Studium soll in Regie der Medizinischen Fakultät der TU Dresden in Chemnitz durchgeführt werden.

    Die Universität hatte im Rahmen einer Projektförderung des Bundesgesundheitsministeriums das Konzept dafür komplett neu entwickelt, mit dem Ziel die Ärzteausbildung speziell an die Anforderungen für die Versorgung im ländlichen Raum anzupassen. So wird etwa die praktische Ausbildung im Klinikum Chemnitz absolviert werden.

    Der Fokus der Ausbildungsinhalte ist stärker praxisorientiert. Der frühe und intensive Patientenkontakt wird mit Methoden der digitalen Medizin verbunden, um Ärzte auszubilden, die nachhaltig die medizinische Versorgung in Südwestsachsen stärken.

    Für die Umsetzung stellt der Freistaat bis einschließlich 2023 21,5 Mio. Euro bereit und leistet dabei seinen Anteil an der Finanzierung. Diese Zusage der Landesregierung ist die Voraussetzung für eine befristete Mitfinanzierung des Projektes durch das Bundesgesundheitsministerium. Ab 2024 ist der Modellstudiengang allein aus Landesmitteln zu finanzieren. Damit können nun die letzten Schritte auf dem Weg zur ersten akademischen Ärzteausbildung in Chemnitz gegangen werden.

    Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Ich freue mich, dass dieser wesentliche Baustein für die künftige Ärzteversorgung auch in den ländlichen Gebieten Sachsens heute vom Kabinett beschlossen wurde. Das ganze Projekt trägt entscheidend dazu bei die Bedarfe auch außerhalb der großen Ballungszentren in den nächsten Jahren zu stabilisieren. Ich bin allen Beteiligten, insbesondere den Konzeptentwicklern an der TU Dresden und den beteiligten Partnern in Chemnitz, sehr dankbar für die intensive Vorbereitung und bin überzeugt, dass das Vorhaben zum Erfolg wird.«

    Hintergrund:
    Der Modellstudiengang Chemnitz ist eine der Maßnahmen des vom Kabinett im Juni 2019 beschlossenen »20-Punkte-Programm – Medizinische Versorgung 2030«. Diese Maßnahmen sollen insgesamt und in ihrem Zusammenwirken eine Stabilisierung der ärztlichen Versorgung in den ländlichen Regionen des Freistaates Sachsen gewährleisten.

    Die Einrichtung des Modellstudiengangs am Standort Chemnitz mit der Zielstellung von 50 zusätzlichen Studienplätzen ist auch im Koalitionsvertrag verbindlich vereinbart worden.

    Montag, der 23. März 2020: Verschärfte Ausgangsregeln in Sachsen + Bilder & Video des Tages

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