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NABU ruft vom 8. bis 10. Mai zur Vogelzählung im Garten und auf dem Balkon auf

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    Vom 8. bis 10. Mai findet deutschlandweit die 16. „Stunde der Gartenvögel“ statt. Der NABU ruft gemeinsam mit der Naturschutzjugend (NAJU) dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden. „Die Stunde der Gartenvögel konnte zuletzt starke Teilnehmerzuwächse verzeichnen“, sagt Bernd Heinitz, Landesvorsitzender des NABU Sachsen.

    „Zusätzlich haben nun viele Menschen in den letzten Wochen während der Ausgangsbeschränkungen den Wert der Natur vor ihrer Haustür wieder neu für sich entdeckt. Wir würden uns freuen, wenn sich dies auch in einer besonders regen Beteiligung niederschlägt.“ Denn: Je mehr Menschen mitmachen, umso aussagekräftiger sind die gewonnenen Ergebnisse.

    Die Teilnahme funktioniert, vom Coronavirus weitgehend unbehelligt, wie gewohnt: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet wird. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon.

    Für letzteres ist am 9. Mai von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157115 erreichbar. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-App Vogelwelt, erhältlich unter www.NABU.de/vogelwelt. Meldeschluss dabei ist der 18. Mai.

    Große Sorge um Blaumeisen

    In diesem Jahr erwarten die Ornithologen des NABU die neuen Gartenvogeldaten mit besonderer Spannung und Sorge. „Eine der häufigsten und beliebtesten Arten, die Blaumeise, ist derzeit in Teilen der Republik durch ein auffälliges Massensterben aufgrund einer bisher unbekannten Krankheit bedroht“, schildert NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann.

    „Innerhalb von nur sechs Tagen über das Osterwochenende haben wir bereits 10.000 Meldungen mit etwa 20.000 toten oder kranken Meisen erhalten. Die kommende Zählung im Mai wird uns Auskunft darüber geben, ob sich dies in den Bestandstrends der Blaumeisen in den besonders betroffenen Gebieten widerspiegelt.“ Derzeit sind das Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen sowie Teile Niedersachsens.

    Im vergangenen Jahr hatten über 76.000 Vogelfreundinnen und -freunde bei der „Stunde der Gartenvögel“ mitgemacht und Beobachtungszahlen aus fast 52.000 Gärten mitgeteilt, sachsenweit meldeten mehr als 4.800 Teilnehmende aus rund 3.100 Gärten und Parks über 109.000 Vögel. Gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“, handelt es sich damit um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

    Infos zur Aktion: www.stundedergartenvoegel.de

    Leipzigs Naturschutzbehörde tappt eher im Dunkeln, was den Verlust von Vogelnistplätzen bei Bauvorhaben und Sanierungen betrifft

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