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Videocast zu Landesausstellung thematisiert die Corona-Folgen

Welche Auswirkungen wird die COVID-19-Pandemie auf Sachsens Wirtschaft und Gesellschaft haben? Mit dieser Frage beschäftigt sich die vierteilige Reihe BOOMCast Industriekultur. Der Videocast zur 4. Sächsischen Landesausstellung.

Der Journalist und Autor Cornelius Pollmer diskutiert mit Experten und Expertinnen aus Politik, Kultur und Wirtschaft über den Umgang mit der aktuellen Herausforderung. Die erste Ausgabe erscheint am Dienstag, dem 2. Juni, um 12:00 Uhr auf den Social-Media-Kanälen der Landesausstellung, die weiteren Folgen werden an den drei darauffolgenden Tagen veröffentlicht: https://www.boom-sachsen.de/

Eröffnet wird die Reihe mit einem Gespräch zwischen Barbara Klepsch, Staatministerin für Kultur und Tourismus, und Martin Dulig, Staatsministers für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, über die gravierenden Konsequenzen der Pandemie für Wirtschaft und Kultur im Freistaat Sachsen.

Wie kann die Landesregierung den Freistaat Sachsen krisensicher und zukunftsfest gestalten? Wie müsste eine bedarfsgerechte Existenzsicherung aussehen – von der Automo-bilbranche bis zu kleinen und mittleren Betrieben im Tourismus? Welche Rolle kann die reiche sächsische Kulturszene bei der Bewältigung der Krise übernehmen?

Die Landesausstellung Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen hätte ursprünglich am 25. April 2020 eröffnet werden sollen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie musste die Er-öffnung jedoch auf einen noch zu findenden Termin vor den Sommerferien verschoben werden. Auch das umfangreiche Begleitprogramm wird an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden – ein erstes Resultat ist der jetzt startende BOOMCast Industriekultur.

Staatsministerin Barbara Klepsch sieht in dem Videocast eine Chance: „Der Videocast veranschaulicht sehr gut, dass wir den Kulturbereich bei der Bewältigung der Krise nicht vergessen dürfen. Unser kulturelles Leben ist genau das, was die Regionen in unserem Frei-staat so wertvoll und attraktiv macht. Zudem regen Kunst und Kultur dazu an, sich mit den Folgen der Corona-Pandemie und die Zeit danach auseinanderzusetzen.“

Das Programm

Folge 1:
Wie geht es dem Industrie- und Kulturstandort Sachsen in/nach der COVID-19-Pandemie?

Gäste:
Martin Dulig (Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr)
Barbara Klepsch (Staatsministerin für Kultur und Tourismus)

Folge 2:
Staatliche Rettungswege in der Krise: Kultur- und Kreativwirtschaft vs. Mittelstand?

Gäste:
Claudia Muntschick (Referentin für Themen der Kultur- und Kreativwirtschaft, Regionalentwicklung und Leerstandsnachnutzung, Kreatives Sachsen, Dresden) Sebastian Gläser (Sachgebietsverantwortlicher IHK für Unternehmensfinanzierung / Wirtschaftsförderung in der Region Chemnitz)

Folge 3:
Stadt und Land in der Krise. Rivalen oder Leidensgenossen?

Gäste:
Franziska Schubert (Vorsitzende Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag, Mitbegründerin von Neulandgewinner e.V. sowie Gründerin des Bündnis Zukunft Oberlausitz: Zukunftsnetzwerk im ländlichen Raum)
Prof. Dr. Joachim Ragnitz (Wirtschaftswissenschaftler, Stellvertretender Leiter der ifo Niederlassung Dresden)

Folge 4:
Kann man aus historischen Krisen für die Gegenwart und Zukunft lernen?

Gäste:
Marina Heimann (Geschäftsführerin futureSAX)
Prof. Dr. Mike Schmeitzner (Historiker, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der TU Dresden, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden)

4. Sächsische Landesausstellung
BOOM. 500 JAHRE INDUSTRIEKULTUR IN SACHSEN
Ein Projekt des Freistaates Sachsen, durchgeführt vom Deutschen Hygiene-Museum

Die Landesausstellung lässt die Region Südwestsachsen im „Jahr der Industriekultur“ als ein bedeutendes Zentrum der europäischen Industrialisierung lebendig werden. Die große Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, die vom Deutschen Hygiene-Museum durchgeführt wird, präsentiert ein breites kulturhistorisches Panorama der sächsischen Industrieentwicklung.

Parallel dazu finden an sechs Orten der sächsischen Industriegeschichte branchenspezifische Schauplatzausstellungen statt:

„AutoBoom“ im August Horch Museum Zwickau, „MaschinenBoom“ im Industriemuseum Chemnitz, „EisenbahnBoom“ im Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf, „KohleBoom“ im Bergbaumuseum Oels-nitz/Erzgebirge, »TextilBoom« in der Tuchfabrik Pfau Crimmitschau sowie „SilberBoom“ im Forschungs- & Lehrbergwerk | Silberbergwerk Freiberg.

Weitere Informationen unter www.boom-sachsen.de und auf www.facebook.com/boom.sachsen.

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 79: Von Gier, Maßlosigkeit, Liebe und Homeschooling in Corona-Zeiten

MelderSächsische Landesausstellung
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Foto: David Mark / Pixabay

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Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Cinémathèque Leipzig mit einem Filmprogramm am Christopher Street Day Leipzig, der vom 10. bis 18. Juli stattfindet. Unter dem Titel „Let’s talk about ***“ erkundet unser moderiertes Kurzfilmprogramm, wie sich unterschiedliche Animationsfilme mit dem Thema Sexualität auseinandersetzen.