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Pop-Up-Biklane-Day: Ökolöwe macht Weg in die Innenstadt sicher

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    Gute Stimmung auf der Hauptverkehrsroute von Lindenau in die Innenstadt: Am Ranstädter Steinweg rasen meist Autos und Lkws auf zwei Spuren ins Stadtzentrum. Heute zum Weltfahrradtag aber müssen sie weichen: Radfahrer:innen bekommen ihren eigenen Radfahrstreifen. Die Ökolöwen haben heute eine eigene Pop-Up-Bikelane eingerichtet. Dafür erfuhren sie von Leipziger:innen an diesem Morgen viel Zuspruch: Es wurde geklingelt, gejubelt und gedankt. Die Ökolöwen haben mitgezählt: 157 Radfahrer:innen nutzten den neuen Radweg alleine in der Stunde der Aktion.

    „Radfahrer:innen wollen sicher und bequem in die Innenstadt kommen. In einer Großstadt wie Leipzig muss das einfach selbstverständlich sein“, findet Tino Supplies, verkehrspolitischer Sprecher des Ökolöwen. „Radfahrer:innen brauchen hier einen sicheren Radweg auf der Straße. Der Fußweg gehört den Fußgängern. Unser Radfahrstreifen gibt heute beiden Verkehrsteilnehmer:innen ihren Raum.“ Mit der Einrichtung von Pop-Up-Bikelanes beweisen andere Städte gerade, dass Radwege spontan möglich gemacht werden können.

    An einer anderen Stelle der Jahnallee hatte beharrlicher Druck bereits Erfolg – die Stadtverwaltung richtet an der Zeppelinbrücke die erste Pop-Up-Bikelane Leipzigs ein. Doch die Jahnallee ist lang und das eine Stück reicht noch lange nicht, Tino Supplies unterstreicht deswegen an diesem Tag noch einmal die wichtige Botschaft: „Wir brauchen überall sichere Radwege. Genau jetzt hat die Stadt die Chance, die Weichen für ein klimafreundliches Leipzig zu stellen.

    Die Aktion am Ranstädter Steinweg ist Teil des Leipziger Pop-Up-Bikelane Days, der zum Weltfahrradtag am 3. Juni 2020 erstmalig stattfindet. Seit 2018 ist es ein UN-Tag mit dem Ziel, die Stärkung des Bewusstseins für eine ökonomische, gesunde und ökologische Fortbewegungsmethode mit Nachhaltigkeit für die Umwelt zu fördern.“ Neben dem Ökolöwen – Umweltbund Leipzig e.V. gibt es an dem Tag Aktionen vom Fahrradclub ADFC Leipzig e.V., dem BUND Leipzig, dem Bürgerverein Anger Crottendorf sowie dem Petenten für sicheren Schul- und Radweg in der Rödelstraße, Thomas Gentsch.

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