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Demonstration auf dem Wasser für den Kohleausstieg bis 2030

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    Den Kohlekonzernen den Wind aus den Segeln nehmen: Auf dem Wasser protestieren Ehrenamtliche von Greenpeace gemeinsam mit weiteren Leipziger/-innen für den Energieturn. Sie fordern den Kohleausstieg bis 2030 und den Erhalt der vom Braunkohleabbau bedrohten Dörfer. Bei einem bunten, kreativen Protest paddeln die Teilnehmer/-innen am Samstag, dem 05. September vom Stadthafen aus über das Elsterflutbett. Um 11 Uhr gibt es auf Höhe der Sachsenbrücke eine Kundgebung mit Redebeiträgen und Musik.

    „Der Abbau von Kohle im Lausitzer und Mitteldeutschen Revier in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sorgt für erhebliche Klima- und Umweltschäden“, sagt Erik Butter von Greenpeace Leipzig. Die Treibhausgase aus der Verbrennung von Braunkohle führen zu einem massiven Anstieg der Trockenheit und Dürre in der Region und weltweit und befeuern damit Waldbrände und Ernteausfälle. Auch Ocker in der Spree sowie die drohende Versorgungsknappheit von Trinkwasser im Dreiländereck von Polen, Tschechien und der Oberlausitz sind auf den immensen Braunkohleabbau zurückzuführen.

    Die Demonstrant/-innen sprechen sich für einen sozialverträglichen Kohleausstieg bis 2030 aus. Außerdem fordern sie Rechtssicherheit für den Erhalt von Pödelwitz. Kürzlich wurde bekannt, dass die LEAG in Mühlrose erste Häuser abreißt, obwohl sie keine Genehmigung zur Abbaggerung des Dorfes hat. Erik Butter kommentiert dazu: „Dieses Vorgehen ist inakzeptabel. Mit der heutigen Demonstration fordern wir: Alle Dörfer bleiben!“

    In den vergangenen Jahren demonstrierten unter dem Motto „Coal & Boat“ alljährlich hunderte Menschen in Potsdam und Berlin. Gemeinsam protestieren sie in Kajaks, Tret-, Segel- oder Schlauchbooten für einen schnellen Umstieg auf Erneuerbare Energien. In diesem Jahr fand der Paddel- und Segeltörn in vier Städten unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen statt. Insgesamt demonstrierten in Eberswalde, Berlin, am deutsch-polnisch-tschechischen Dreiländereck und in Leipzig 500 Menschen.

    Samstag 05.09.2020, 10 Uhr
    Stadthafen Leipzig
    Schreberstraße 20
    04109 Leipzig

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 82: Große Anspannung und Bewegte Bürger

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