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Wissenschaftlichen Beirat für gesellschaftlichen Zusammenhalt einberufen

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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    Die Corona-Pandemie ist nach dem vermehrten Zuzug von geflüchteten Menschen eine weitere Herausforderung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen. Daneben wirken auch immer noch die Ungerechtigkeitserfahrungen, die die Menschen in der Nachwendezeit erlebt haben, nach. Es ist daher eine der großen aktuellen, aber auch langfristigen Herausforderungen, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken und eine neue Kultur der Solidarität und des Miteinanders zu entwickeln.

    Um dieses Vorhaben in Sachsen voranzubringen, hat die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Petra Köpping, heute einen „Wissenschaftlichen Beirat für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einberufen.

    Petra Köpping: „Wir wollen die großen Aufgaben der Zeit aktiv angehen. Wir sehen uns als Staatsregierung in der Pflicht, die Initiative für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes mit allen Mitteln voranzubringen. Ich freue mich sehr, dass sich so viele namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Expertinnen und Experten bereit erklärt haben, uns hierbei zu unterstützen und ihre Expertise einzubringen.

    Es ist gut und wichtig, dass wir unsere Verantwortung hier gemeinsam wahrnehmen und wichtige Impulse setzen, die wir dann in einem weiteren Schritt zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterverfolgen werden. Die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes ist ein entscheidendes Thema für eine gute Zukunft des Freistaates.“

    Der Beirat hat die Aufgabe, umfassende und grundsätzliche Strategieempfehlungen zu formulieren. Er berät zu organisatorischen und Umsetzungsfragen ebenso wie zu Fragen der Bewältigung von komplexen gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen und formuliert dazu auch eine rechtliche Einschätzung.

    Im Mittelpunkt stehen dabei die Maßnahmen des Gesundheitsschutzes, für gesellschaftliche und soziale Bedingungen, der Wirtschaft, der Kommunikation sowie Maßnahmen und Konsequenzen für politisches Handeln. Der Beirat arbeitet unabhängig und ist an keine Weisungen gebunden. Er vertritt persönliche Überzeugungen sowie wissenschaftliche und berufliche Expertise. Organisatorisch gehört er dem Sozialministerium an. Die Mitglieder des Beirates wurden heute in der konstituierenden Sitzung des Beirates berufen.

    Dem Beirat gehören an:

    * Prof. Dr. Anja Besand (Professur für Didaktik der politischen Bildung an der Technischen Universität Dresden)

    * Prof. Dr. Daniela Demko (Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie an der Universität Leipzig)

    * Prof. Dr. Gerhard Ehninger (em. Direktor Medizinische Klinik I, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus)

    * Prof. Dr. Gesine Grande (Professur für Psychologie an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig)

    * Prof. Dr. Christoph Lübbert (Bereichsleiter Infektions- und Tropenmedizin Universitätsklinikum Leipzig, Chefarzt der Klinik für Infektiologie und Tropenmedizin am Klinikum St. Georg)

    * Ulf Middelberg (Geschäftsführer LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH)

    * Prof. Dr. Heribert Prantl (Kolumnist und Autor Süddeutsche Zeitung, Honorarprofessur für Rechtswissenschaft Universität Bielefeld)

    * Prof. Dr. Hans Vorländer (Professur für politische Theorie und Ideengeschichte, Direktor für Verfassungs- und Demokratieforschung und Mercator Forum Migration und Demokratie, Technische Universität Dresden)

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 82: Große Anspannung und Bewegte Bürger

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