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Großpösnaer Rittergut wieder vitaler Dorfkern

Von Sächsisches Staatsministerium für Regionalentwicklung

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    Staatssekretär Dr. Frank Pfeil hat heute (14. Oktober 2020) gemeinsam mit Bürgermeisterin Dr. Gabriela Lantzsch das umfangreich modernisierte und erweiterte Bürger- und Vereinshaus im ehemaligen Rittergut in Großpösna (Landkreis Leipzig) wiedereröffnet. Für den Umbau wurden Fördermittel in Höhe von rund 967 000 Euro aus dem vierten Aufruf des Programms „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ eingesetzt. Insgesamt wurden über 1,3 Millionen Euro für die Arbeiten ausgegeben.

    „Im Fokus des Programms ‚Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum‘ stehen Vorhaben, die insbesondere die Innenentwicklung in Dörfern und kleinen Städten stärken. Ein attraktiver und lebendiger Ortskern ist Dreh- und Angelpunkt für eine beständige und zukunftssichere Entwicklung“, sagte Staatssekretär Dr. Pfeil. „Das Gebäude stellt seit über zwanzig Jahren aufgrund seiner vielfältigen Nutzung das soziale, kulturelle und sportliche Zentrum des Ortes dar.“

    Im Bürger- und Vereinshaus befinden sich neben einer Gymnastikhalle auch eine Bürgerstube und eine Gaststätte. Die Mehrzweckhalle wird für öffentliche Veranstaltungen wie Fasching, Rittergutsball, Konzerte und Ausstellungen genutzt. Nunmehr wurde ein dreigeschossiger Anbau mit Aufzug an der Südseite des Bürger- und Vereinshauses errichtet. Der barrierefreie Anbau verbessert die Zugänglichkeit für alle Generationen.

    Daneben wurden der Sanitär- und Umkleidetrakt sowie der Sportboden in der Mehrzweckhalle vollumfänglich erneuert. Mit der Maßnahme werden das Gebäudeensemble des ehemaligen Rittergutes und damit das Ortszentrum erheblich aufgewertet. Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Mittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

    Hintergrund:

    Mit dem vierten und fünften Aufruf „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ vom Dezember 2018 bzw. 2019 konnten Projekte von Gemeinden im ländlichen Raum des Freistaates Sachsen zur Innenentwicklung und barrierefreien Gestaltung gefördert werden. Hierfür standen im Jahr 2019 bzw. 2020 Fördermittel in Höhe von jeweils 25 Millionen Euro für neue Projekte zur Aufwertung der Ortskerne in Dörfern und Kleinstädten im ländlichen Raum zur Verfügung.

    Gefördert wurden beispielsweise öffentliche Einrichtungen und dörfliche Begegnungszentren in bereits bestehenden Gebäuden, Schulen und Kindertageseinrichtungen, multifunktionale Platzgestaltungen und die Beseitigung ruinöser Bausubstanz. Die Förderung über die Förderrichtlinie „Ländliche Entwicklung“ ist eine Ergänzung der regionalen LEADER-Entwicklungsstrategien, mit deren Hilfe die Regionen ebenfalls die bauliche Entwicklung ihrer Orte unterstützen können.

    Seit dem Jahr 2016 wurden in mittlerweile fünf Aufrufen insgesamt 214 Vorhaben mit insgesamt 85 Millionen Euro Fördermitteln auf den Weg gebracht. Derzeit befindet sich die Ausgestaltung des geplanten sechsten Aufrufes in Vorbereitung.

    „Vergessene“ Häuser in Leipzig: Impressionen des Verfalls + Bildergalerie, Update 13.10.2020 & Übersichtskarte

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