16.2 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Mozartpreis 2020 geht an das inklusive A-capella-Ensemble Thonkunst

Von Berufsbildungswerk Leipzig für Hör- und Sprachgeschädigte gGmbH
Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Der Mozartpreis 2020 der Sächsischen Mozartgesellschaft wird heute im Rahmen des Eröffnungskonzertes des Mozartfestes in Chemnitz an das inklusive A-capella-Ensemble Thonkunst verliehen. Der Chor Thonkunst wird für seine Arbeit und sein Wirken mit dem Mozartpreis in Höhe von 5.000 € gewürdigt.

    Der inklusive Chor der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen der Diakonie am Thonberg nimmt den Preis heute (1.10.) persönlich entgegen. Die Mitglieder sind sich sicher, dass Musik hervorragend dazu beitragen kann, den Begriff „Inklusion“ mit Leben zu erfüllen und für alle „hörbar“ zu machen. Musik überwindet so Barrieren.

    Der Hauptgeschäftsführer der BBW-Leipzig-Gruppe, Tobias Schmidt, würdigt in seiner Laudatio das große Engagement und die Leidenschaft der Sänger/-innen: „Es ist schon lange nicht mehr nur eine Ergänzung zur Arbeit in der Werkstatt, es ist mehr als ein Angebot, dass im nächsten Jahr vielleicht gegen ein anderes getauscht wird. Es ist mehr, als zusammen zu singen. Hier passieren musikalische Bildung und die Förderung musikalischer Talente!“

    „Dieser Preis bedeutet eine hohe Wertschätzung unserer musikalischen Arbeit und wir freuen uns sehr, diesen erhalten zu haben. Er zeigt, dass Menschen mit Beeinträchtigungen außergewöhnliche Leistungen erbringen können“, so die Chorleiterin Jana Hellem.

    In der Diakonie am Thonberg trafen sich die Sänger*innen erstmals 2008 in der heutigen Besetzung zu gemeinsamen Proben.

    Mit mehrstimmigem A-capella-Gesang wurde Thonkunst in den letzten Jahren bei vielen Auftritten einem breiteren Publikum bekannt. Die positiven Reaktionen der Zuhörer/-innen waren Bestätigung und gleichzeitig auch Aufforderung zum Weitermachen. Die Sänger/-innen spannen mit ihrem Repertoire einen vielseitigen Bogen von Madrigalen bis zu modernen Popsongs. So haben sie mittlerweile auch Interpretationen bekannter Jazz-Stücke in ihrem Programm.

    Sauberes, differenziertes und artikuliertes Singen nimmt bei Thonkunst einen hohen Stellenwert ein. Professionalität ist das Ziel, und jedes Detail eines Auftritts ist das Ergebnis eines intensiven Probenprozesses. Die Chorarbeit ist eine arbeitsbegleitende Maßnahme in der Diakonie am Thonberg und entfaltet als solche förderpädagogische Potentiale.

    Die intensive und anspruchsvolle Auseinandersetzung mit Musik und die Auftritte in der Öffentlichkeit haben bemerkenswerte Effekte auf die Chormitglieder. Sie wirken sich äußerst positiv auf viele Bereiche des Arbeitsalltages und die Persönlichkeit der Mitwirkenden aus.

    www.thonkunst.de

    Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 83: Zwischen Ich und Wir

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige