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Schaubühne Lindenfels startet dreiteiliges Diskursformat

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    Für Kollaboration, Solidarität & gesellschaftliche Relevanz: Im ersten Teil der neuen Reihe über Möglichkeiten und Bedingungen einer Praxis des vernetzten Arbeitens im Theater stellt Franz Knoppe das Schnittstellenprojekt„neue unentd_ckte narrative“aus Chemnitz vor. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei. Mo, 12. Okt | 19 Uhr im Grünen Salon der Schaubühne Lindenfels

    Der Interdisziplinaritätsbegriff im Bereich der darstellenden Künste und deren Reflexion durch Künstler/-innen, Kurator/-innen und Präsentator/-innen erlebt ein Revival. Das freie Theater hat dafür eine Vorbildfunktion, da dort interdisziplinäre Arbeit seit jeher einen hohen Stellenwert genießt.

    In einer dreiteiligen Diskurs-Reihe soll über Möglichkeiten und Bedingungen einer Praxis des vernetzten Arbeitens im Theater, das wissenschaftliche Ansätze und Technologien einbezieht sowie verschiedene künstlerische Disziplinen verschränkt und zusammen präsentiert, diskutiert werden, um Ideen für ein Theater der Zukunft zu entwerfen.

    Zum Auftakt von„Eine Reihe Interdisziplinäres“ stell tFranz Knoppe das Schnittstellenprojekt „neue unentd_ckte narrative“vor:

    Im November 2016, fünf Jahre nach der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU), organisierte eine Gruppe um den Verwaltungswissenschaftler Franz Knoppe, bestehend aus Theatermacher/-innen und einer Konfliktforscherin, das Theatertreffen „Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz und Zwickau. Dieses Festival vernetzte kommunale, regionale und bundesweite Erinnerungsinitiativen an den Schnittstellen zwischen Kultur, Zivilgesellschaft und Wissenschaft.

    Zielstellung war die Eröffnung kreativer Handlungsräume zur kritischen Begleitung der NSU-Aufarbeitungsprozesse auf juristischer, parlamentarischer, institutioneller und kultureller Ebene in Sachsen. Das Nachfolgeprogramm „neue unentd_ckte narrative“ entwickelt die Methode der Kreativen Diskurstransformation weiter.

    Nächste Termine: Marcus Lobbes (Künstlerischer Leiter der Akademie für Theater und Digitalität Dortmund) zu „Referenzrahmen digitaler Spielflächen“ am 11. Januar 2021 und Prof. Antje Boetius (Diektorin des Alfred-Wegner-Institutes Bremerhaven –Helmholtz-Zentrum für Polar-und Meeresforschung) zum „Theater des Anthropozän“am 12. April 2021.

    Eine Veranstaltung der Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit der Servicestelle Freie Szene.

    Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 83: Zwischen Ich und Wir

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