Artikel zum Schlagwort Schaubühne Lindenfels

„Woyzeck – letzte Szene, ein öffentlicher Platz“ – Das Schafott verlässt den Markt

Foto: Schaubühne Lindenfels

Nach 42 Tagen und mit 15.000 Besuchern bis dato endet morgen – am Internationalen Tag gegen die Todesstrafe – die installative Ausstellung „Woyzeck – letzte Szene, ein öffentlicher Platz“ auf dem Leipziger Markt. Zum Ausstellungsende finden ergänzend am 10. Oktober von 15 bis 20 Uhr Führungen durch die ehemalige zentrale Hinrichtungsstätte der DDR (Arndtstraße 48) statt. Weiterlesen

Barock trifft Avantgarde, Oper trifft Freie Szene

„Au Revoir, Euridice“ feiert am 2. September in der Schaubühne Premiere

Foto: Schaubühne Lindenfels

Für alle LeserEs geht wieder los. Auch die großen Häuser erwachen wieder aus ihrem Schlaf und laufen sich langsam warm für die Premieren der Herbstsaison. Und die erste Premiere der Oper Leipzig findet am 2. September in der Schaubühne Lindenfels im Leipziger Westen statt. Denn man kooperiert tatsächlich miteinander. „Au Revoir, Euridice“ ist ein Kooperationsprojekt. Weiterlesen

Ein Drama gegen die Todesstrafe

Schaubühne Lindenfels will Woyzeck wieder auf den Marktplatz bringen + Audio

Quelle: Schaubühne Lindenfels

Für alle LeserJohann Christian Woyzeck ist nicht nur der berühmteste Hingerichtete aus Leipzig, verewigt in Georg Büchners Drama „Woyzeck“. Er ist auch das Objekt einer wissenschaftlichen Diskussion, die bis heute anhält. Im August will die Schaubühne Lindenfels das Drama wieder dahin bringen, wo es 1824 stattfand: auf den Leipziger Markplatz. Weiterlesen

Schaubühne Lindenfels

MittwochsATTACke am 31. Mai: Friedensbewegung und antifaschistischer Konsens

Die Friedensbewegung ist in die öffentliche Kritik geraten, insbesondere seit Aufkommen der Mahnwachen im Frühjahr 2014. Das wurde von Gegnern zu einer Kampagne gegen die Friedensbewegung genutzt mit Versuchen, diese zu diskreditieren und zu lähmen. Durch Unterstellung von Verschwörungstheorien, von „Offenheit nach rechts“, Tolerierung von Antisemitismus usw. wurde insbesondere der antifaschistische Konsens der Friedensbewegung infrage gestellt – mit Folgen: Auch innerhalb der Friedensbewegung selbst dauert die Debatte an, die einigen Aktivisten eine „Kontaktschuld“, „Kontaminierung der Bewegung“ durch „Querfront“-Bildung bis in rechts-extreme Kreise zuschreibt. Weiterlesen

Am 30. Mai: Café der toten Philosophen in der der Schaubühne Lindenfels

Foto: Ralf Julke

Das Café der toten Philosophen öffnet erneut seine Pforten: Diesmal steht die Veranstaltung unter der Fragestellung: Was ist der Mensch? Drei Philosophen treffen aufeinander und sprechen über das, was sie sich nie sagen konnten, weil sie zu unterschiedlichen Zeiten lebten. Sie stellten sich die gleichen Fragen, bauten aufeinander auf und kamen dabei doch zu unterschiedlichen Erkenntnissen. Drei Philosophen, vertreten durch drei Geisteswissenschaftler, debattieren über die Frage: Was ist der Mensch? Weiterlesen

Schaubühne Lindenfels

Kulturpolitik unter autoritären Bedingungen – Salongespräch & Live-Schalte nach Budapest

Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung

Im Rahmen ihres mehrteiligen Theaterprojektes „Mr. Miller goes to Budapest“ lädt die Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit der Stiftung weiterdenken/Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen am Samstag, 8. April, 20 Uhr, im Grünen Salon, zu einer Diskussionsveranstaltung. Unter dem Titel „Kulturpolitik unter autoritären Bedingungen“ begleitet sie von Leipzig aus die letzte der drei Aufführungen in Budapest. Weiterlesen

KINO VERBINDET

Die Schaubühne Lindenfels initiiert als erstes Kino in Sachsen ein KINO VERBINDET-Bündnis

© Concorde

KINO VERBINDET-Bündnis und startet dazu eine monatliche Veranstaltungsreihe, mit der sie einen Beitrag zur kulturellen Integration von jungen geflüchteten Erwachsenen leisten will. Den Auftakt bildet die Filmvorführung von „Alemanya – Willkommen in Deutschland“ am 7. April 2017 um 17:30 Uhr im „Grünen Salon“ der Schaubühne. Weiterlesen

Neuer Premierentermin für das Kinderkonzert „Stadt, Land, Lied“ in der Schaubühne Lindenfels

Foto: Rolf Arnold

Kleine und große amarcord-Fans dürfen sich auf Anfang März freuen: Am 4. März, 19:30 Uhr, gibt das Quintett zusammen mit der Lautten Compagney Berlin in der Leipziger Thomaskirche ein Passionskonzert. Nur eine Woche später, am 9. März, 17:30 Uhr, wird das Musiktheaterstück für Kinder „Stadt, Land, Lied“ in der Schaubühne Lindenfels nun seine Premiere erleben. Die zusätzliche Schulvorstellung um 10 Uhr ist bereits ausverkauft. Weiterlesen

Sprachgewaltiges Antikriegspoem

„Septembren“ – Szenische Lesung nach Philippe Malone

Foto: Dirk Dunkelberg

„Septembren“ beschreibt – an einem namenlosen Ort – den Weg eines namenlosen Kindes, das aufwacht, über seine vermeintlich schlafenden Brüder hinwegsteigt, durch die kriegszerstörte Stadt auf einen Hügel. Erinnerung drängt es voran: Bomben, Zerstörung, Verwüstung, Tod – und auf den Rückweg begibt es sich als junger Mann – ins Zimmer seiner toten Schwester (dabei über seine toten Brüder hinwegsteigend), um sich den Sprengstoffgürtel anzulegen und erneut loszuziehen. Ein einziger Tag katapultiert es aus der Kindheit ins Erwachsenendasein: Der Weg führt zu den toten Brüdern und Schwestern. Weiterlesen

Die Vorstellungen von „Stadt, Land, Lied“ in der Schaubühne Lindenfels am 27. und 28. Januar entfallen

amarcord muss Musiktheaterprojekt wegen Krankheit absagen

Foto: Rolf Arnold

Das Musiktheaterstück für Kinder „Stadt, Land, Lied“ mit dem Vokalensemble amarcord kann krankheitsbedingt nicht aufgeführt werden. Die Vorstellungen am 27. und 28. Januar 2017 in der Schaubühne Lindenfels, Leipzig, müssen ausfallen. „Wir sind sehr traurig, dass wir unser erstes inszeniertes Kinderprojekt im Januar nicht auf die Bühne bringen können. Wir bemühen uns allerdings um Ersatztermine, die hoffentlich bald feststehen werden“, so Holger Krause von amarcord. Am 19. März 2017 erlebt das Stück seine Premiere dann im Berliner Konzerthaus. Weiterlesen

Nächste MittwochsATTACke: Die Reichen immer reicher – Wie Ungleichheit unsere Zukunft zerstört

Foto: Papyrossa Verlag

Attac Leipzig hat am Mittwoch, 25.01. den Publizisten Dr. Werner Rügemer (Köln) nach Leipzig eingeladen. Unter dem Titel „Die Reichen immer reicher – Wie Ungleichheit unsere Zukunft zerstört“ wird er in der Schaubühne Lindenfels um 18 Uhr über die Schere zwischen Arm und Reich und die Ursachen referieren und mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei. Weiterlesen

Komisch, lakonisch, auf der Höhe der Zeit

Sangre Kosher: Feinste Kriminalliteratur aus Argentinien in der Schaubühne Lindenfels

Foto: Schaubühne Lindenfels

Einmal mehr erwartet die Gäste des Hörtheaters ein Kriminalhörspiel – diesmal nach Motiven des Romans von María Inés Krimer. Mit anschließendem Publikumsgespräch mit dem Regisseur Giuseppe Maio u.a., moderiert von Lene Albrecht. Mittwoch, 18. Januar, 20 Uhr im Grünen Salon der Schaubühne Lindenfels. Weiterlesen

Wenn ein Kulturtheater zur Jahreshauptversammlung einlädt

Schaubühne-Aktionäre durften als erste die neue Galerie im großen Saal besichtigen

Foto: Schaubühne, Thilo Mißler

Eigentlich hätte es die Schaubühne im Leipziger Westen nie geben dürfen. Als sich hier ein paar Enthusiasten 1994 einquartierten und begannen, engagierte Musik-, Film- und Theatervorstellungen zu bieten, hatte die Stadt diesen Teil der Stadt kulturell gar nicht auf dem Plan. Hier war Niemandsland, kulturelle Wüste. Wer hier von neuem Leben träumte, widersprach allen Prognosen. Weiterlesen

Vortrag und Diskussion mit Claus Schreer in der Schaubühne Lindenfels

Nächste MittwochsATTACke am 29. Juni: Auf der Flucht – Fluchtursachen und Alternativen

Attac Leipzig hat am Mittwoch den Forscher und Aktivisten Claus Schreer vom Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung (isw München) nach Leipzig eingeladen. „Wir sind hier, weil Ihr unsere Länder zerstört“, das ist die zentrale Botschaft der Refugee-Bewegung hierzulande und der Kern der weltweit zunehmenden Fluchtbewegungen. Solange die Ursachen - die mörderischen Kriege und die Zerstörung der Lebensgrundlagen der Menschen in den Ländern des Südens - nicht beseitigt werden, wird es auch keine Lösung des Dramas geben. Weiterlesen

Kabasurdes Abrett in der Schaubühne Lindenfels

Krause Zwiebacks Lachsfigurenkabinett

Foto: Rolf Arnold

Ein Landstreicher erobert eine Fabrik, spielt und spricht was er sieht und erlebt. „Die Erweiterung des Labyrinths. Keil 3.“ Ein Theaterstück für einen Darsteller mit sphärischer Musik aus der Konserve und bunten Malereien mit Lichtstift, und Malmaschine auf ein weißes Segel. Soweit nichts Neues bei Wolfgang Krause-Zwieback, aber anders sortiert. Weiterlesen