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Thema

Schaubühne Lindenfels

„Zum Hafen in Erwartung der Schiffe“: Die unverhofft zu Musik gewordenen SMS-Poeme des Ray Pur Zwieback

Am Freitag, 4. Dezember, erschien das neue Album von Wolfgang Krause Zwieback (alias Ego Ray Pur Zwieback) und Dirk Hessel. Ein echter „Zwieback“, wie man ihn kennt von diesem Stadtflaneur, der die surrealen Momente wahrzunehmen vermag, die der eilige Alltagsmensch schon lange übersieht. Dabei eignet sich eine Stadt wie Leipzig allerbestens zum Flanieren.

Warum es ganz und gar nicht gut ist, die Kultur in der Corona-Zeit dauerhaft stillzulegen

„Sti-ille Nacht, ein-sa-me Nacht, alles probt, niemand lacht ...“, bringt der Westflügel im Lindenfels auf den Punkt, wie heftig die verlängerten Lockdown-Maßnahmen das komplette für die Adventszeit geplante Kulturprogramm treffen. Selbst die „Gans ganz anders“ fällt aus, das schöne Spiegelzelt aus Flandern ist umsonst aufgebaut. Und der Weihnachtszirkus verschiebt seinen Leipzig-Auftritt auf März. Wenn er dann überhaupt sein Zelt aufbauen darf.

Corona bringt auf neue Ideen: Schaubühne Lindenfels startet heute das Online-Format „The Cockpit Collective“

Das Theater geht weiter – trotz geschlossener Häuser: Die Schaubühne Lindenfels lädt mit ihrem neuen Format „The Cockpit Collective“ zum digitalen „Interface Theater“ ein, zu einem Fantasiespiel auf realer Grundlage in diversen Variationen. Live über Zoom kann das Publikum mit bekannten Personen aus Vergangenheit und Gegenwart, verkörpert von Schauspieler/-innen, ins Gespräch kommen und mit ihnen über mögliche Zukünfte spekulieren.

Premiere am 29. Oktober in der Kinobar Prager Frühling: Drifter-Drama „FLUTEN“ von Georg Pelzer

Am 29. Oktober ist Kinopremiere für den ungewöhnlichen Film eines jungen Leipziger Regisseurs in der Kinobar Prager Frühling: „FLUTEN“ heißt er und ist improvisiertes Drama. Eines, das von einem Drama erzählt, das viele junge Menschen in diesem Corona-Jahr ebenfalls erlebt haben: Der gerade erst so glücklich erworbene Arbeitsplatz wird gekündigt. Es fühlt sich wie eine Niederlage an. Alle schlechten Selbstwertgefühle kommen auf einmal hoch. Und wie sagt man das den Menschen, deren Achtung man nicht verlieren will?

Schaubühne Lindenfels startet dreiteiliges Diskursformat

Für Kollaboration, Solidarität & gesellschaftliche Relevanz: Im ersten Teil der neuen Reihe über Möglichkeiten und Bedingungen einer Praxis des vernetzten Arbeitens im Theater stellt Franz Knoppe das Schnittstellenprojekt„neue unentd_ckte narrative“aus Chemnitz vor. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei. Mo, 12. Okt | 19 Uhr im Grünen Salon der Schaubühne Lindenfels

Das Helmi gastiert am 10. und 11. Oktober mit „Der Name der Rose“ in der Schaubühne

Die einen erinnern sich noch an die Faszination von Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“, der 1982 bis 1984 immer wieder ganz oben in der „Spiegel“-Bestseller-Liste stand und sogar in der DDR erscheinen durfte. Die anderen erlebten diese Faszination erst mit der Verfilmung 1986 mit Sean Connery als William von Baskerville. Aber so einen grandiosen Roman um Intrige, Mord und (Geheim-)Wissenschaft im Mittelalter als Puppenspiel zu inszenieren, dazu braucht es schon ein bisschen (Über-)Mut.

Am 19. September belebt sich der Kubus auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz: Dürremonitor, Umwelttracker und der Sound von Tschernobyl

Seit dem 5. September laufen die Menschen am Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz direkt durch einen geheimnisvollen Kubus aus schwarzem Gitter – das „Sperrgebiet“. Es ist eine Installation der Schaubühne über Umweltzerstörung, Klimawandel und menschengemachte Sperrgebiete in Natur und Gesellschaft. Am Samstag, 19. September, laden die Schaubühne, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung nun ein zum Forschungstag im „Sperrgebiet“.

Seit dem 5. September steht der Expeditions-Kubus der Schaubühne auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz

Es wirkt wie das dunkle Skelett eines alten Gartenhauses, in dem sich Spuren erstarrter Natur finden. Aufgerissene Erde deutet auf versickertes Wasser hin. Silhouetten längst ausgestorbener Pflanzen ragen hervor. Ein Ort voll bizarrer Schönheit. Die Besucher/-innen erleben im nun auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz aufgestellten Kubus des vierten Kapitels der „Expedition 4x6“, dem „Sperrgebiet“, eine minimalistische Installation, die Fragen stellt.

Am 1. September wird das Memorial für das Kriegsende 1945 an der Kreuzung vorm Felsenkeller eingeweiht

Eigentlich sollte das Memorial vis-à-vis vom Felsenkeller, das an das Kriegsende 1945 erinnert, schon im Frühjahr enthüllt werden, denn für Leipzig endete ja der Krieg mit dem Einmarsch der amerikanischen Truppen am 18. April. Die Corona-Zeit sorgte auch dafür, dass dieses Projekt der Schaubühne Lindenfels verschoben werden musste. Nun wird das Memorial am Weltfriedenstag, dem 1. September, enthüllt.

Geschlossenes Haus, aber emsige Bauarbeiter: Schaubühne startet drittes umfangreiches Bau- und Sanierungspaket

Die Schaubühne musste zwar mit Beginn der Corona-Kontaktbeschränkungen ihren Programmbetrieb auch komplett einstellen. Aber dafür haben jetzt andere den Raum für sich: die Bauarbeiter. Denn seit dem 17. April befindet sich die Leipziger Kulturinstitution in der Karl-Heine-Straße in der dritten Phase ihres auf mehrere Jahre ausgelegten Bau- und Sanierungsplans.

„SCHAUSCHAU“ – das Webjournal der Schaubühne Lindenfels geht online

Der Kubus zur „Expedition 4x6“ am Naturkundemuseum Leipzig bringt Forschung und Fiktion in einer multimedialen Installation zusammen. Seit letztem Herbst haben sich tausende Besucher auf 6x6 Metern auf Expedition begeben. Das dritte Kapitel „Tiefsee“ ist seit März fertig aufgebaut, aber derzeit aufgrund der Versammlungsregelungen nicht zugänglich. Die Schaubühne Lindenfels nahm dies kurzerhand zum Anlass, das Erlebnis Kubus ins Internet zu verlegen: Unter www.schau.schaubuehne.com ist die Installation virtuell begehbar.

Die Errichtung des Memorials am Felsenkeller wird auf den 8. Mai verschoben

Am Felsenkeller fand eine der letzten Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges in Leipzig statt. Da, wo heute die bunte Kulturmeile des Boulevard Heine beginnt, starben vor 75 Jahren acht junge Menschen einen unnötigen Tod. Die Bilder an der Kreuzung wurden über Jahrzehnte kaum erinnert und finden nun im Memorial am Felsenkeller einen Ort der Mahnung.

Auf den Spuren von Carl Chun: Das Naturkundemuseum Leipzig geht jetzt auf Tauchstation

Seit August steht der eindrucksvolle Würfel vor dem Leipziger Naturkundemuseum. Immer wieder verwandelt er sich in neue Forschungsstationen, die sichtbar machen, unter welchen Bedingungen Forscher an den entlegendsten Orten der Erde forschen. Oder geforscht haben: im Urwald, am Nordpol. Derzeit erfährt der Würfel seine nächste Verwandlung.

Zwieback in seiner bislang reinsten Form: das Solo „6G Ray pur“ feiert am 5. März Premiere

Wolfgang Krause Zwieback macht Inventur in seinem Laden. Angekündigt ist ein performativer Konkurs, zu dessen Premiere der Sprachakrobat in den Ballsaal der Schaubühne Lindenfels am Donnerstag, 5. März, um 20 Uhr einlädt. Vorher gibt's im Salon sogar noch ein Podiumsgespräch mit „Pionieren der Freien Szene“.

Attac und die Schaubühne Lindenfels zeigen heute den Film „Der marktgerechte Mensch“

Leiharbeit, Befristung und Ausbeutung, Hartz IV – die Begriffe sind heute allgegenwärtig. Und sie stehen für eine Welt, in der Arbeit immer prekärer gemacht wurde, während die „Arbeitnehmer“ immer flexibler, mobiler und „optimierter“ beschäftigt sind. Am heutigen Donnerstag, 16. Januar, finden in zahlreichen deutschen Städten Premiere-Veranstaltungen des Films „Der marktgerechte Mensch“ statt.

Spaß-Analyse zwischen Labor und Freizeitpark: Lea Moro gastiert mit „FUN!“ in Leipzig

Die Schweizer Choreografin und Tänzerin Lea Moro präsentiert in der Schaubühne Lindenfels ihre schrille Vergnügungschoreografie „Fun“, bei der sich fünf Tänzer*innen und eine Musikerin durch einen Parcours aus imaginierten Jahrmarktsattraktionen kämpfen.

Am 29. November beginnt im Kubus am Naturkundemuseum die Polarzeit

Naturforschung beinah wie in der Realität kann man seit August im vor dem Naturkundemuseum platzierten Kubus erleben. „Wildwuchs“ hieß das erste Kapitel dieser fiktiven Expedition in die Wildnis, mit der Forschungsreisende bis ins 19.Jahrhundert noch konfrontiert wurden. Jetzt aber wird es kälter im Land. Da ist ein Themenwechsel angesagt und es geht in einst bitterkalte polare Gefilde.

5000. Aktie zum 25. Jubiläum der Schaubühne Lindenfels

Rechtzeitig zu ihrem 25. Geburtstag am kommenden Sonntag, dem 15. September 2019, hat heute die Leipziger Kulturinstitution, die sich seit 2005 als gemeinnützige Aktiengesellschaft formiert, ihren 5000. Anteilsschein verkauft.

Am Sonntag beackert der Bauer wieder die berühmte Brache an der Karl-Heine-Straße

Am Sonntag, 15 September, gibt es an der Karl-Heine-Straße wieder etwas zu sehen, was es dort zuletzt zur Jahrtausendwende zu sehen gab. Exakt 20 Jahre nach der ersten Aussaat kehrt er zurück: Der Bauer mit dem Pflug, gezogen von seinen treuen Pferden, bestellt erneut das „Jahrtausendfeld“ im Leipziger Westen. Als reale Erscheinung aus vergangener Zeit erinnert er uns an die ursprüngliche Idee: Wie viel Raum geben wir der Natur und wie soll unsere Stadt in Zukunft aussehen?

Schaubühne und Naturkundemuseum machen ab September Forschung im Kubus am Naturkundemuseum lebendig

Für gewöhnlich führt Leipzigs Naturkundemuseum ein Schattendasein. Die Suche nach einem neuen Haus entwickelt sich zum quälenden Langstreckenlauf. Aber im September wird es einmal etwas anders sein. Seit Tagen wird an einem eisernen Kubus auf dem Platz vor dem Naturkundemuseum gearbeitet. Hier haben Naturkundemuseum und Schaubühne Lindenfels im September Spannendes vor. Titel des Abenteuers: „Expedition 4x6“.

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