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Über den Horror der zeitgenössischen Verwertungslogik: „Das Ding in uns“ feiert am 2. Oktober Premiere in der Schaubühne

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    Für die Schaubühne Lindenfels inszeniert gerade das [naɪ̯n] theaterCoLaborativ ein Stück von Soheil Boroumand, das die eigene Involviertheit in das kapitalistische System thematisiert, inspiriert vom SciFi-Klassiker „Das Ding aus einer anderen Welt“ von John Carpenter (1982), hast die Inszenierung am Samstag, 2. Oktober, um 20 Uhr Premiere in der Schaubühne Lindenfels.

    Ein Mann am Ende unserer Welt

    Er berichtet von einer Kreatur, die seine Welt und seine Mitmenschen infiziert, imitiert, unterwandert und zerstört hat. Im Kampf gegen das „Ding“ ist er sich selbst fremd geworden. Wie konnte es so weit kommen? Gibt es Hoffnung? Oder ist er bereits selbst Teil des absorbierenden Organismus? Und wer oder was ist dieses „Ding“ eigentlich?

    Inspiriert vom SciFi-Klassiker „Das Ding aus einer anderen Welt“ von John Carpenter (1982), entlarvt Soheil Boroumands Monolog die Absurdität des Neoliberalismus und begegnet dem Horror der zeitgenössischen Verwertungslogik mit Humor. Denn: „Es ist einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus.“ (Mark Fisher)

    Die Gruppe [naɪ̯n] theaterCoLaborativ, gegründet in der Leipziger Ladenwohnung [naɪ̯n], will sich nach Eigenaussage „den institutionalisierten Produktionsbedingungen entziehen, um diese aus einem künstlerischen Anspruch heraus zu formen.“ In ihrer Zusammenarbeit geht es darum, „Widersprüche einzuräumen und nicht aus der Welt zu räumen. Um der Vereinzelung entgegenzuwirken, die eine Austauschbarkeit jedes Einzelnen nach sich zieht, wird der Austauschbarkeit der Kampf angesagt.“

    Soheil Emanuel Boroumand lebt und arbeitet seit 2020 als freischaffender Schauspieler in
    Leipzig. Zudem ist er als Dramatiker und Musiker aktiv. Er ist Teil des [naɪ̯n] theaterCoLaborativs. In der Schaubühne Lindenfels war er in den Produktionen „Erklär mir, Inge“ und „Endivien“.

    Text und Spiel: Soheil Emanuel Boroumand | Szenische Umsetzung: Sebastian Thiers | Dramaturgie Almut Wedekind | Video und 3D-Animation: Judith Meister | Raum und Kostüm: Lise Kruse | Musik: Augustin Zimmer, Soheil Emanuel Boroumand | Videoassistenz und 3D-Animation: Paul Schengber | Bühnenbildassistenz: Leonie Kramp

    Eine Produktion von [naɪn̯] theaterCoLaborativ Leipzig in Kooperation mit der Schaubühne Lindenfels. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von #TakeAction. Zudem gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

    Tickets in der Schaubühne, online über www.schaubuehne.com und an allen Reservix-VVK-Stellen: 15 bzw. 9 Euro (erm.), 25 (Soli-Preis) Euro.

    Weitere Vorstellungen: Sonntag, 3. Oktober, 18 Uhr, und vom 7. bis 9. Oktober jeweils 20 Uhr.

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