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Stiftung Bürger für Leipzig will Publikumspreis Coronahilfe gewinnen

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    Die Stiftung Bürger für Leipzig bittet um Unterstützung bei der Abstimmung zum Publikumspreis Coronahilfe der nebenan.de-Stiftung. Das Projekt Bürgersingen ist nominiert und die Stiftung aktuell auf dem fünften Platz in der Gunst der Unterstützer. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.

    „Diesen Preis würden wir sehr gern gewinnen, dazu brauchen wir bis 20. Oktober ganz viele Clicks,“ betont Regina Liebold als Vorstandsmitglied.

    Aus 900 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet hat die nebenan.de Stiftung rund 100 herausragende Projekte für den Deutschen Nachbarschaftspreis nominiert.

    Das Bürgersingen der Stiftung Bürger für Leipzig gehört dazu. Das Projekt wurde zwar nicht sächsischer Landessieger, bleibt aber im Rennen um den Publikumspreis.

    Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen fand das Bürgersingen nicht wie sonst im Johannapark, sondern in den Gärten von Leipziger Alten- und Pflegeheimen statt. Ein Chor von jeweils 15-20 Sängern begab sich jeden Mittwoch auf Tournee in ein anderes Heim. Die Bewohner wurden von den Pflegekräften an die Fenster, auf Terrassen oder in die Gärten gerollt, damit sie eine sonnige Stunde singend genießen können.

    Hellgard Reschke als eine der Stamm-Sängerinnen ist stolz auf ihre Idee: „Besonders schön finde ich, dass die Heimbewohner spätestens beim dritten Lied mit glänzenden Augen beginnen mitzusingen. Man merkt, wie sehr sie sich freuen. Ich bin erstaunt, wie viele sich an die Texte der alten Volkslieder erinnern, wenngleich sie viele neuere Dinge vergessen.“

    Ihre Mutter lebt in einem der Pflegeheime, deshalb war sie jede Woche dabei.

    Die Bürgersänger, viele sind selbst Rentner, haben in diesem Jahr das Bürgersingen ganz besonders als ein Projekt der sozialen Teilhabe von älteren Menschen verstanden und das Zusammengehörigkeitsgefühl in einer unsicheren Zeit gestärkt.

    Online abgestimmt wird unter der Adresse
    https://www.nachbarschaftspreis.de/de/buergersingen

    Hintergrund

    Der seit 2017 bestehende Preis zeichnet Initiativen aus, die sich in ihrer Nachbarschaft für ein offenes, solidarisches, nachhaltiges und demokratisches Miteinander engagieren, und ist mit insgesamt über 58.000 Euro dotiert. Am 22. September hatte die Landesjury Sachsen den Gewinner benannt: Eine Initiative in Ostritz, die dort ehrenamtlich den Weiterbetrieb eines Freibades gesichert hat.

    Die Preisverleihung 2020 findet am 10. November digital statt.

    Das Bürgersingen der Stiftung Bürger für Leipzig findet seit 2015 im Johannapark statt. Üblicherweise kommen dabei von Mai bis September jede Woche Mittwoch bis zu 250 Leipziger zusammen. Sie singen eine Stunde lang auf der Wiese an der Lutherkirche Volkslieder. Damit stärkt die Stiftung den Zusammenhalt über Generationengrenzen hinweg.

    Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 83: Zwischen Ich und Wir

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