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Von der braunen Kohle zum grünen Wasserstoff

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    Der Landkreis Leipzig, bislang eines der mitteldeutschen Zentren der Braukohleförderung, orientiert sich neu. Grüner Wasserstoff soll in Zukunft die Braunkohle ersetzen. Weil der Strom für die Elektrolyse des Wassers aus erneuerbaren Energien stammt, ist grüner Wasserstoff eine klimafreundliche Alternative zu den fossilen Brennstoffen.

    Deshalb engagiert sich der Landkreis mit den Partnern Fraunhofer CeRRI und HYPOS e.V. mit dem Ziel bis 2027 die wasserstoffbasierte Technologie in der Region zu entwickeln. Dabei braucht es neben dem technologischen und strategischen Wissen auch der praktischen Umsetzung durch Unternehmen, die grünen Wasserstoff erzeugen oder anwenden.

    Landrat Henry Graichen lud Ende September Vertreter aus Wirtschaft und Kommunen nach Thallwitz, um für diesen innovativen Weg zu werben und weitere Partner finden. Rund 40 Interessierte aus dem Bereich Energie, kommunale Ver- und Entsorger, Mobilität und andere Unternehmen nutzten die Vorstellung des Projektes im Kulturgut zur Information und Diskussion.

    Transfer H2 ist ein Projekt des Bundes zur Unterstützung strukturschwacher Gebiete, kein Projekt der Strukturförderung Braukohle, auch wenn, so der Landrat, diese natürlich immer mitgedacht werde. „Wir wollen ein System schaffen, in dem Wasserstoff ökologisch erzeugt, transportiert, gespeichert und verwertet werden. Und dies möglichst regional,“ erläutert Graichen das Anliegen, die gesamte Wertschöpfungskette in der Region zu halten.

    „Zum Auftakt war ein großes Interesse spürbar“, fasst Landrat Graichen den Abend zusammen. „Gerade im gemeinsame Austausch mit den Praktikern, entstanden konkrete Ideen für die Anwendung.“ Solche Treffen seien wichtig, um die Wege für diesen neuen Energieträger zu ebnen. Dabei soll das Bündnis offen gestaltet werden, so dass Interessierte jederzeit neu einsteigen können.

    Hintergrund – Wasserstofftransferregion Leipzig (Transfer H2)

    Transfer H2 ist ein Projekt des Förderprogramms WIR! Wandel durch Innovation in der Region, in dem Fraunhofer CeRRI, HYPOS e.V. und der Landkreis Leipzig zusammenwirken. Eine wichtige Grundlage ist die Absichtserklärung am Standort Grimma, ein Wasserstoffkompetenzzentrum zu errichten. Die Unterzeichnung erfolgte Mitte 2019 durch das Verbundnetz Gas AG, die Gruma Automobile GmbH, die Faun Umwelttechnik GmbH, die Stadt Grimma und den Landkreis Leipzig.

    Diesem wachsenden Bündnis gehören weitere (kommunale) Unternehmen, Verbände und Gebietskörperschaften an.

    Die Partner des WIR-Projekt Wasserstofftransferregion Leipzig

    • Der HYPOS e.V. ist ein Netzwerk für alle Interessierten der Wasserstoffwirtschaft. HYPOS kombiniert mit mehr als 100 Mitgliedern die Potenziale innovativer KMU mit den Kompetenzen der Industrie sowie der Expertise von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Gemeinsam verfolgen alle HYPOS-Mitglieder das Ziel, eine sektorenübergreifende Grüne Wasserstoffwirtschaft zu etablieren.
    • Das Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation CeRRI, die Berliner Außenstelle des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, bringt seine Kompetenzen rund um die Fragestellung ‚Wie arbeiten und leben Menschen in Zukunft?‘ ein. In kollaborativen Innovationsprozessen orientieren die Expertinnen und Experten Innovationen an gesellschaftlichen Bedarfen und entwickeln neue Lösungen für Unternehmen.

    Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 83: Zwischen Ich und Wir

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