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Wasserstoff

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Wasserstofferzeugung und -verbrauch benötigen Anbindung an entstehende H2-Infrastruktur

Die wesentliche Rolle von erneuerbaren Energien, grünem Wasserstoff und einer neu zu schaffenden Wasserstoffinfrastruktur standen am Freitag (6.5.) im Mittelpunkt eines Treffens von Energieminister Wolfram Günther und Wirtschaftsminister Martin Dulig mit Vertreterinnen und Vertretern der Energie- und Wasserstoffallianz im Industriebogen Meißen. Bei dem Austausch wurde deutlich, dass gerade die großen und energieintensiven Unternehmen der Region […]

Mögliches Wasserstoffnetz mit Elektrolyse-Standorten. Grafik: Metropolregion Mitteldeutschland

Machbarkeitsstudie zu länderübergreifendem Wasserstoffnetz Mitteldeutschland: Die Region wird Wasserstoffimporte brauchen

Mehr als ein Dutzend Industrieunternehmen, Energieversorger, Netzbetreiber und kommunale Partner haben in der vergangenen Woche eine gemeinsame Studie für den Aufbau eines mitteldeutschen Wasserstoffnetzes vorgelegt. Die von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und dem Wasserstoff-Netzwerk HYPOS koordinierte Untersuchung sieht ein 339 Kilometer langes Netz zur Verbindung der Erzeuger und Nachfrager von grünem Wasserstoff in der Region […]

1. Mitteldeutscher Wasserstoffkongress am 02.11.2021 in Leuna. Foto: Tom Schulze

Studie für die Metropolregion Mitteldeutschland: Im mitteldeutschen Revier könnten 10.000 neue Jobs in durch grünen Wasserstoff entstehen

Durch den Aufbau industrieller Infrastruktur und Wertschöpfungsketten für grüne Gase wie Wasserstoff und Biomethan können im Mitteldeutschen Revier bis zu 10.000 neue Jobs entstehen. Das ist ein Ergebnis der Strukturwandelstudie „Grüne Gase“, die im Auftrag der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland entstand. Der Aufbau industrieller und infrastruktureller Kapazitäten für Grüne Gase wie Wasserstoff kann signifikante Wachstumsimpulse für […]

Das Kohlekraftwerk Lippendorf. Foto: LZ

Grüne Zukunft für Lippendorf: LEAG will die Wasserstoffproduktion im Landkreis Leipzig in Gang bringen

Während einige Politiker in Sachsen noch immer der Idee anhängen, das Braunkohlezeitalter konnte noch bis 2038 weitergehen – im mitteldeutschen Revier bis 2035 -, ist der große Kohlekonzern LEAG längst dabei, neue – alternative – Erzeugerkapazitäten aufzubauen. Mit der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Gas mbH (MITNETZ GAS) mit Sitz in Kabelsketal hat die LEAG jetzt einen Kooperationsvertrag zum Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur geschlossen.

Woher kommt der Strom für Sachsens Wasserstoffstrategie? Foto: Ralf Julke

Wasserstoffstrategie und neue Bauordnung: Endlich mehr Platz für Windkraftanlagen in Sachsen

Über zwei Jahre hat es gedauert, einen der zentralen Punkte aus dem Koalitionsvertrag von CDU, Grünen und SPD in Sachsen endlich zur Beschlussreife zu bringen. Am Dienstag, 18. Januar, konnten die Minister Wolfram Günther (Grüne), Martin Dulig (SPD) und Sebastian Gemkow (CDU) in Dresden endlich die Wasserstoffstrategie für den Freistaat vorstellen. Denn eins ist mittlerweile auch dem Koalitionspartner CDU klargeworden: Wenn Sachsen jetzt seine Wasserstoffbasis nicht ausbaut, steht es nach dem Abschalten der Kohlekraftwerke nackt im Wind.

1. Mitteldeutscher Wasserstoffkongress am 02.11.2021 in Leuna. Foto: Tom Schulze

70 Projekte und Akteure: Metropolregion Mitteldeutschland veröffentlicht den ersten Wasserstoffatlas

Die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland und das Wasserstoffnetzwerk HYPOS haben den Mitteldeutschen Wasserstoffatlas veröffentlicht. Die Print- und Onlinepublikation präsentiert über 70 Projekte und Akteure aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und gibt erstmals einen umfassenden Überblick über die mitteldeutsche Wasserstoffbranche. Der Raum um Halle und Leipzig entwickelt sich zur Wasserstoffregion.

Die Chlor-Alkali-Anlage von Nobian in Bitterfeld. Foto: Nobian

Chemiepark Bitterfeld-Wolfen: Nobian liefert ersten grünen Wasserstoff aus Chlor-Alkali-Elektrolyse

Während konservative Politiker in Mitteldeutschland – wie der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer – noch immer gegen alle Vernunft für den Erhalt der Kohlekraftwerke kämpfen, haben sich die Unternehmen im mitteldeutschen Revier längst auf den Weg gemacht, die technischen Strukturen für die Energiewende aufzubauen. So meldet jetzt das Unternehmen Nobian, dass seine Chlor-Alkali-Anlage im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen mit der Lieferung von grünem Wasserstoff an einen internationalen Kunden begonnen hat.

Antonia Mertsching. Quelle: Die Linke

Linke Wasserstoff-Konferenz: Was ist dran am Hype?

Alle reden von Wasserstoff – aber was ist dran am Hype? Dieser Frage geht DIE LINKE. Sachsen am Sonnabend, dem 6. November 2021, in Weißwasser auf einer öffentlichen Veranstaltung nach. Dazu hat die Partei unter anderem Gäste aus Wirtschaft, Umweltverbänden, Gewerkschaften und Wissenschaft eingeladen.

Energiepark Bad Lauchstädt: Offizielle Übergabe des Fördermittelbescheids als Reallabor der Energiewende | Dr. Axel Wietfeld, Uniper; Uwe Ringel, ONTRAS; Cornelia Müller-Pagel, VNG AG; Prof. Dr. Hartmut Krause, DBI; Andreas Feicht, BMWi; Falk Zeuner, Terrawatt; Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt; Bernd Protze, VNG Gasspeicher (v. l. n. r.) Foto: Tom Schulze

Förderbescheid für mitteldeutsches Wasserstoffprojekt: „Energiepark Bad Lauchstädt“ kann loslegen

Wasserstoff wird im Energiemix der Zukunft zwangsläufig eine Rolle spielen. Grüner Wasserstoff vor allem, der mit dem überschüssigen Strom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen produziert werden kann. Was natürlich auch bedeutet, dass die Kette von der Stromerzeugung bis zur Wasserstoffherstellung geschlossen wird. Das Wasserstoffprojekt „Energiepark Bad Lauchstädt“ bekommt deshalb jetzt eine Förderung.

Riesige Stoffbanner auf dem künftigen Gelände des Wasserstoff-Zentrums verkünden die Botschaft: Chemnitz ist #Ready4Wasserstoff Foto: HZwo e.V. / Thomas Höppner (VideoVision)

Standortentscheidung für Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff: Chemnitz darf mitspielen, bekommt aber deutlich weniger Geld

Der Ausstieg aus der Kohle wäre die einmalige Gelegenheit, die Bergbauregionen im Osten zum neuen Standort für alternative Energien weiterzuentwickeln. Auch für Innovationen der Wasserstoff-Anwendungen in der Mobilität. Und eigentlich hätte ein solcher Innovationsstandort in Sachsen Priorität haben müssen. Aber auch diesmal lief es nach altbewährtem CSU-Muster: Bayern meldete seine Wünsche an und bekam das Sahnehäubchen.

Nico Brünler (Linke). Foto: DiG/trialon

Nico Brünler (Linke): Freude über den Standort Chemnitz für das Wasserstoff-Zentrum

Zur Entscheidung für Chemnitz als Standort des Innovations- und Technologiezentrums Wasserstoff erklärt Nico Brünler, Chemnitzer Abgeordneter der Linksfraktion und Sprecher für Wirtschaftspolitik: „Ich begrüße die es außerordentlich, dass die Entscheidung des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur auf Sachsen gefallen ist.“

Die Firmenzentrale der VNG in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Türkiser Wasserstoff aus Mitteldeutschland: Wintershall Dea und VNG investieren in Wasserstoff-Pilotprojekt

Man vergisst ja in diesem Wahlkampf beinah, dass Klima- und Energiewende schon vor Jahren das dominante Thema im Wahlkampf hätte sein müssen. Die vergangenen 16 Jahre haben immer wieder aus dem Fokus gerückt, dass der jetzt überfällige Wandel in der Energiewirtschaft eigentlich schon 2005 dran gewesen wäre. Und so gibt es die Meldungen, die damals fällig gewesen wären, auch erst jetzt.

Michael Kretschmer (CDU), der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Sachsen will führender Wasserstoff-Standort in Europa werden

Der von Ministerpräsident Michael Kretschmer als hochrangiges Expertengremium ins Leben gerufene Innovationsbeirat Sachsen hat in einer zweitägigen Sitzung am Berzdorfer See über die Potentiale der sächsischen Wasserstoffwirtschaft für eine nachhaltige Strukturentwicklung in der Lausitz und dem Mitteldeutschen Revier beraten. Ziel des Beirates ist es, Innovationspotentiale in Sachsen zu identifizieren und sowohl für die Menschen in den Regionen als auch für die Unternehmen vor Ort neue Zukunftsperspektiven zu eröffnen.

Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretender Ministerpräsident. Foto: Götz Schleser

Wasserstoff als Zukunftstechnologie

Bei Wasserstoff denken heute viele zuerst an klimafreundliche Autos, Lkw oder Busse. Aus gutem Grund: Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein für nachhaltige Mobilität. Doch Wasserstoff kann mehr sein als eine Energiequelle für Fahrzeuge. Klimafreundlich hergestellter Wasserstoff kann CO2-Emissionen auch in der Industrie senken, insbesondere dort, wo die direkte Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien nicht möglich ist.

Landrat Henry Graichen. Foto: Landkreis Leipzig

H2-Transferregion Leipzig beschleunigt Energiewende

Das Fraunhofer IAO hat gemeinsam mit dem HYPOS e.V. und dem Landkreis Leipzig ein Konzept für den Strukturwandel in der Region Leipzig und dem mitteldeutschen Revier von der Braunkohle- zur Wasserstoffregion entwickelt. Ziel ist es, für die Akteure ein Innovationssystem zur regionalen Nutzung von grünem Wasserstoff aufzubauen. Sechs Handlungsfelder sollen dabei umfassende Synergieeffekte schaffen und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten erschließen.

Jörg Scheibe, Vorsitzender des Vorstandes Gas der DVGW-Landesgruppe Mitteldeutschland; Dr. Sylvia Schattauer, 1. stellv. Vorsitzende HYPOS e.V.; Dr. Florian Reißmann, Geschäftsführer DVGW-Landesgruppe Mitteldeutschland. Foto: HYPOS e.V.

Vertragsunterzeichnung im Wasserstoffdorf Bitterfeld-Wolfen: Wie vertragen sich Kunststoffleitungen mit Wasserstoff?

Immer wieder wird ja bei Artikeln zum Ausbau der Erneuerbaren Energien angemerkt, dass es immer noch an Speichermöglichkeiten fehlt, um die Volatilität dieser Art Stromerzeugung auszugleichen. Aber eigentlich wird an denen im mitteldeutschen HYPOS-Projekt nun schon geraume Zeit gearbeitet. Und so langsam fließen auch die nötigen Anschubfinanzierungen des Bundes, um die benötigten Infrastrukturen für Grünen Wasserstoff zu schaffen.

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