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Gipfel in Leipzig: Mitteldeutschland treibt Wasserstoffentwicklung voran

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    „Mitteldeutschland bietet hervorragende Bedingungen, um das Zukunftsthema Wasserstoff voranzutreiben“, sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer auf dem heutigen Wasserstoffgipfel Mitteldeutschland.

    „Entlang der kompletten Wertschöpfungskette können wir hier zukünftig die Potenziale von grünem Wasserstoff heben. Dazu müssen wir uns weiterhin mit aller Kraft den Herausforderungen rund um den Strukturwandel stellen. In Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen und können wir dazu auf vielfältige Art und Weise unseren Beitrag leisten – grüner Wasserstoff ist ein ganz entscheidender.“

    „Wir haben in unserer Region hervorragende Möglichkeiten von Forschung, Erzeugung, Transport, Speicherung und Anwendung, um aus der Wasserstoff-Vision eine Wasserstoff-Realität zu machen“, ergänzte Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. „Eine Technologie, die uns hilft, den CO2-Fußbabdruck zu verkleinern, treiben wir mit Hochdruck voran. Wissenschaftler und Energie-Experten sprechen Wasserstoff in den Sektoren Transport/Logistik, Industrie, Energie und Mobilität hervorragende Qualitäten zu. Diese Auffassung teilen und unterstützen wir ausdrücklich. Deshalb wollen wir hier in Mitteldeutschland ganz entschieden Teil der Lösung werden.“

    Gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft präsentierte sich die mitteldeutsche Region innovativ und wettbewerbsfähig. Die Ministerpräsidenten zeigten sich einig darin, dass es wichtig sei, für diesen konkreten und umsetzungsreifen Ansatz die politische und finanzielle Unterstützung von Bund und Europäischer Union zu bekommen. Wer ehrgeizige Klimaziele setze, müsse auch die Mittel bereitstellen, um sie zu erreichen.

    Viele Initiativen und Unternehmen in Deutschland bewerben sich derzeit für Modellprojekte. Im Raum Mitteldeutschland gibt es bereits kompetente Akteure, die im Rahmen des heutigen Wasserstoffgipfels auf dem Gelände des Leipziger BMW Werks demonstrierten, dass das komplette Netzwerk für grünen Wasserstoff vor Ort zur Verfügung steht: von der Forschung (Fraunhofer IMW und IMWS) über die Austauschplattform (HYPOS e.V.) und Produktion (Linde und EDL) bis zu Transport und  Speicherung (VNG AG mit ihrer Tochter Ontras Gastransport GmbH) und Anwendung (DHL Group, BMW Group Werk Leipzig, Leipziger Verkehrsbetriebe, Leipziger Stadtwerke, Stadtreinigung Leipzig, Stadtwerke Halle Gruppe, Flughafen Leipzig-Halle).

    Im Rahmen der Veranstaltung wurde auf dem Gelände auch die neue Wasserstoff-Tankstelle des Leipziger BMW Werks eröffnet.

    Burkhard Jung, Leipziger Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Leipziger Gruppe, betonte, Leipzigs Stadtrat habe die Dringlichkeit des Themas schon 2019 erkannt und einen Klimanotstand beschlossen.

    „An die Stelle der kohlebasierten Energiewirtschaft in der Region muss eine zukunftsfähige Energielandschaft treten, sonst wandert nicht nur Knowhow, sondern auch Wertschöpfung in andere Regionen ab“, so Jung. Deshalb treibe Leipzig auch den Ausstieg aus der Braunkohle voran, steige aus der Lippendorfer Fernwärme aus und errichte unter anderem mit dem neuen HKW Leipzig Süd das aktuell sauberste Gaskraftwerk der Welt.

    „Es kann perspektivisch mit grünem Wasserstoff betrieben werden. Der ist auch für unsere Mobilität eine Zukunftsperspektive. Wir wollen unsere Region H2-ready machen. Jetzt gilt es, alle Akteure einzubinden. Insofern bin ich dankbar für dieses starke Signal aus unserer Metropolregion, das vom heutigen Event ausgeht.“

    Weitere Informationen finden Sie unter https://lhyve.de/.

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