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63. Ausgabe von DOK Leipzig: Viel Publikumszuspruch online und offline

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    Am 14. 11. ist mit den letzten Festivalfilmen on Demand die 63. Ausgabe von DOK Leipzig zu Ende gegangen. Insgesamt haben 47.615 Besucher/-innen die Angebote der hybriden Festivalausgabe genutzt – vor Ort in Leipzig und im Netz.

    Davon gingen 5.002 Besucher/-innen in die Kinovorführungen. Spielstätte war neben den Festivalkinos und dem Grassimuseum in diesem Jahr auch wieder die Osthalle des Hauptbahnhofs. 674 Personen besuchten DOK Neuland, die Extended-Reality-Ausstellung des Festivals, in der VR-Installationen, 360°-Filme und eine Soundinstallation entdeckt werden konnten. Zu den Online-Angeboten des Festivals zählten Filmvorführungen, Talkrunden und Branchenangebote wie etwa der DOK Co-Pro Market.

    Festivalleiter Christoph Terhechte zieht Bilanz: „Diese Festivaledition war für uns ein großes Abenteuer. Unter diesen veränderten Voraussetzungen ein Festival zu machen, bedeutete für das gesamte Team wie für alle beteiligten Filmschaffenden, Partner und Dienstleister eine enorme Umstellung. Die positiven Reaktionen der Besucher*innen und der großartige Publikumszuspruch zeigen uns aber, dass sich der große Aufwand gelohnt hat.“

    So hat das Online-Publikum beispielsweise Fotos über Social Media von privaten Filmabenden übermittelt, zahlreiche positive und herzliche Rückmeldungen kamen hinzu. „Dieses schöne Feedback möchten wir hiermit an die Filmschaffenden weitergeben, die viel vom direkten Kontakt mit dem Publikum einbüßen mussten. Ihnen gilt ein besonderer Dank.“

    Trotz der physischen Distanz gab es zahlreiche Möglichkeiten für das Publikum, mit Filmemacher/-innen ins Gespräch zu kommen. Eine der Herausforderungen der Hybridausgabe war es, das Kinopublikum mit den von zu Hause aus zugeschalteten Regisseur/-innen sowie dem Online-Publikum in 12 Live-Filmgesprächen zu vernetzen. Auch durch zahlreiche weitere Live-Elemente wurden die Filmschaffenden mit dem Publikum in Verbindung gebracht.

    „Die Offenheit und Zugewandtheit aller, die an den Gesprächsformaten teilgenommen haben, hat uns sehr bewegt und wir sind stolz, dass die Verbindung zwischen Online- und Offline-Publikum so gut geklappt hat“, so Festivalleiter Christoph Terhechte. Aufgezeichnete Gespräche und vorab produzierte Beiträge ergänzten das Programm.

    Fast 1.700 Fachakkreditierte nutzten die Branchenangebote des Festivals von DOK Industry und wurden über unterschiedlichste Zeitzonen hinweg online vernetzt. Zu den Angeboten zählten unter anderem der DOK Co-Pro Market, die Rohschnitt-Präsentationen von DOK Preview, die XR-Konferenz DOK Exchange und erstmals auch eine Reihe von Podcasts zu branchenrelevanten Themen.

    Die Leiterin von DOK Industry Brigid O’Shea blickt zurück: „Wir danken allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement zum Erfolg des Programms von DOK Industry beigetragen haben. Die Fachakkreditierten nahmen an Meetings teil, die wir über verschiedene Zeitzonen hinweg organisiert haben, sie versorgten uns mit Neuigkeiten über die schwierige Lage der Filmproduktion und des Vertriebs.

    Wir gingen gemeinsam neue Partnerschaften ein und konnten auf langjährige Unterstützung zählen. Diese Ausgabe Wirklichkeit werden zu lassen, war eine enorme Teamleistung. Ich danke allen, die einen Beitrag zu der der erfolgreichen Woche geleistet haben – vor allem bin ich dankbar für die Hingabe und unendliche Geduld des Festivalteams.“

    Auch das Programm DOK im Knast sowie die Angebote von DOK Bildung waren Bestandteil der diesjährigen Festivalausgabe. Erstmals fand gemeinsam mit Vision Kino eine Fortbildung für Lehrkräfte zum Einsatz von Dokumentarfilmen im Unterricht statt. Bei der Jugendredaktion der DOK Spotters drehte sich alles um die Berichterstattung über das Festival. Auch ein barrierefreies Filmangebot gab es in diesem Jahr.

    Insgesamt wurden während der 63. Ausgabe von DOK Leipzig 150 Filme und XR-Arbeiten gezeigt.

    Christoph Terhechte schließt: „Das Team stand wohl selten vor einer so großen Herausforderung, wir haben aber auch alle in kurzer Zeit extrem viel dazugelernt. Das Knowhow, das wir erworben haben, werden wir in zukünftige Festivalausgaben mitnehmen.“

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