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Afrikanische Schweinepest: Fallwildsuche im Landkreis Görlitz erbrachte zwei weitere positive Befunde

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

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    Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Görlitz laufen. Nach der Festlegung der Restriktionszonen wird seit dem 11. November 2020 gezielt und verstärkt nach toten Wildschweinen gesucht (Fallwildsuche). Ziel der Fallwildsuche ist es, die Ausdehnung des tatsächlichen Infektionsgeschehens zu ermitteln.

    Aktuell waren zuletzt 11 Suchstaffeln mit über 150 Personen im gefährdeten Gebiet im Landkreis Görlitz im Einsatz. Im Rahmen der Fallwildsuche wurden mehrere verendete Wildschweine aufgefunden. Jedes aufgefundene Tier wird beprobt und auf das Virus der Afrikanischen Schweinepest untersucht.

    Neben mehreren negativ getesteten Wildschweinen wurde durch das Friedrich-Loeffler Institut am Wochenende bei zwei Proben das ASP-Virus nachgewiesen. Bei den Funden handelt es sich um zwei Knochenfunde, die sich in unmittelbarer räumlicher Nähe befanden. Der Fundort befindet sich in der Gemeinde Podrosche nahe der polnischen Grenze und ca. 8 km vom Erstausbruchsgeschehen in Pechern/Krauschwitz entfernt.

    Staatsministerin Petra Köpping betont: „Wir stehen erst am Anfang des ASP-Ausbruchs. Wir müssen weiter besonnen vorgehen und werden alle eingeleiteten Maßnahmen fortsetzen. Auch am Wochenende läuft die Fallwildsuche im Landkreis Görlitz weiter.“ Voraussichtlich wird Ende kommender Woche das gesamte gefährdete Gebiet abgesucht sein.

    Ministerin Köpping ergänzt: „In der nächsten Woche werden wir einen ersten Überblick haben, von welcher Verbreitung des Virus wir ausgehen müssen. In Abhängigkeit von diesen Ergebnissen wird die Fallwildsuche dann zielgerichtet fortgesetzt werden.“

    Nach einer Inkubationszeit von zwei bis sieben Tagen entwickeln die betroffenen Tiere hohes Fieber und schwere, unspezifische Allgemeinsymptome. Das ASP-Virus ist hoch virulent und führt nach sieben bis zehn Tagen in fast allen Fällen zum Tod des Tieres. Dieser Krankheitsverlauf erfordert eine wiederholte Durchführung der Fallwildsuche.

    Für den Menschen und für andere Haus- und Nutztierarten als Schweine ist die Afrikanische Schweinepest ungefährlich.

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