19.9°СLeipzig

Afrikanische Schweinepest

- Anzeige -
Wildschweine. Archivfoto: Ralf Julke

Afrikanische Schweinepest: Nordsachsen unterstützt Landkreis Görlitz

Hilfe im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP): Drei Mitarbeiter des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes des Landkreises Nordsachsen haben in den vergangenen Wochen ihre Kollegen vom Landratsamt Görlitz bei der Bergung, Beprobung und Entsorgung von tot aufgefundenen Wildschweinen unterstützt. Die Tiere wurden überwiegend mit Hilfe von speziell ausgebildeten Kadaver-Suchhunden und durch den Einsatz von Drohnentechnik entdeckt. […]

ASP-Ausbruch im Landkreis Meißen ist keine Verschleppung sondern eigenständiges Seuchengeschehen

Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Landkreis Meißen wurde höchstwahrscheinlich nicht durch eine Verschleppung des Virus über Wildschweine aus Ostsachsen verursacht, sondern muss als eigenes Seuchengeschehen angesehen werden. Zu dieser Erkenntnis kommt eine modellbasierte Untersuchung einer möglichen Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest bis in den Landkreis Meißen. Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig haben […]

Afrikanische Schweinepest: Sachsen fördert verstärkte Bejagung der Wildschweine

Das Sozialministerium fördert die verstärkte Bejagung von Schwarzwild in den vom Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffenen Landkreisen Görlitz und Bautzen. Demnach erhält der Landesjagdverband Sachsen e. V. bis zu 1,5 Millionen Euro für die Durchführung von Maßnahmen, die in den beiden Landkreisen zur erheblichen Reduzierung des Schwarzwildbestandes führen sollen.

Afrikanische Schweinepest: Neue ASP-Funde außerhalb der Restriktionszonen – Sachsen passt Gebiete an

Der Freistaat Sachsen passt aufgrund von Nachweisen mit dem Virus der Afrikanischen Schweinepest infiziertem Schwarzwild die Restriktionszonen an. Festgestellt wurden zwei ASP-Fälle bei Tieren südlich des Kerngebietes Meißen in der Laußnitzer Heide sowie westlich der Bundesautobahn A13 in der Gemeinde Schönefeld sowie zwei weitere Fälle in der Gemeinde Bernstadt auf dem Eigen sowie in der Gemeinde Herrnhut.

Wildschweine. Archivfoto: Ralf Julke

Afrikanische Schweinepest: Wildschweinbestand reduzieren – Bauern unterstützen

Zu den heute veröffentlichten Nachrichten, dass die afrikanische Schweinepest außerhalb der bisherigen Restriktionszonen nachgewiesen wurde, erklärt Tino Günther, stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Sachsen: „Seit Jahren rennt die Sächsische Staatsregierung der afrikanischen Schweinepest hinterher. Die Maßnahmen betrafen bislang nur Gebiete in denen die afrikanische Schweinepest nachgewiesen wurde.“

Wildschweine. Archivfoto: Ralf Julke

Afrikanische Schweinepest: Sachsen erweitert Kerngebiet im Landkreis Meißen

Der Freistaat Sachsen hat das Kerngebiet zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest erweitert. Grund war ein ASP-Ausbruch westlich der Autobahn 13. Das Gebiet um den im Landkreis Meißen festgestellten ASP-Ausbruch bei Wildschweinen wird als Kerngebiet festgelegt. Das Kerngebiet ist Teil der Sperrzone II (gefährdetes Gebiet) und umfasst Teile der Gemeinden Ebersbach, Lampertswalde, Radeburg, Schönfeld und Thiendorf im Landkreis Meißen sowie der Gemeinde Laußnitz im Landkreis Bautzen.

Sachsenweite Untersuchungspflicht für erlegte Wildschweine

Nach dem positiven Fund von mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweinen Mitte Oktober im Landkreis Meißen, über 60 Kilometer von den bisherigen positiven Funden im Landkreise Görlitz entfernt, wird das bestehende ASP-Frühwarnsystem mit Änderungsverfügung der Landesdirektion Sachsen vom 2. November auf ganz Sachsen ausgedehnt.

Wildschweine. Archivfoto: Ralf Julke

Sachsen legt Kerngebiet im Landkreis Meißen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest fest

Der Freistaat Sachsen hat im Landkreis Meißen innerhalb des gefährdeten Gebietes ein Kerngebiet zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) eingerichtet. Bei einem bei der Jagd östlich der A13 und nördlich der Stadt Radeburg im Landkreis Meißen erlegten Wildschwein war am 13. Oktober 2021 das ASP-Virus nachgewiesen worden. Eine sich anschließende Fallwildsuche ergab einige Tage später einen tot aufgefundenen Frischling, bei dem ebenfalls das ASP-Virus nachgewiesen wurde.

Wildschweine im Leipziger Wildpark. Foto: Ralf Julke

Ein Jahr Afrikanische Schweinepest: Ausbreitung auf Hausschweine bisher verhindert

Im ersten Jahr nach Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Sachsen konnte ein Übertritt der Tierseuche auf Hausschweinbestände erfolgreich verhindert werden. Das ist die Zwischenbilanz ein Jahr nach der amtlichen Feststellung des ersten ASP-Falls in Sachsen am 31. Oktober 2020. Seitdem ist die Zahl der ASP-Fälle auf 577 gestiegen.

Wildschweine. Archivfoto: Ralf Julke

Afrikanische Schweinepest (ASP): Freistaat Sachsen unternimmt alles, um Hausschweinbestände zu schützen

Wildgehege Moritzburg trennt sich schweren Herzens von seinen Wildschweinen: Das Moritzburger Wildgehege liegt aufgrund seiner Nähe zum zweiten ASP-Ausbruch in Sachsen (Radeburg, östlich der A13) im gefährdeten Gebiet, das im Landkreis Meißen eingerichtet werden musste. In diesem Bereich ist eine Freilandhaltung von Schweinen zur Zeit nicht möglich. Ein probates Mittel dies zu vermeiden, ist zum Beispiel die Unterbringung der Tiere in Stallungen.

Wildschweine im Leipziger Wildpark. Foto: Ralf Julke

Afrikanische Schweinepest: Untersuchungspflicht für erlegte Tiere wird auf weitere Landkreise erweitert

Zur Bekämpfung und Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest wurden die Regelungen zur Anzeigepflicht und Mitwirkung die Jägerschaft angepasst. Damit wird die bisher nur in den Landkreisen Görlitz und Bautzen geltende Untersuchungspflicht für alle gesund erlegten Wildschweine auch auf die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz – Osterzgebirge sowie auf die Landeshauptstadt Dresden ausgedehnt.

Wildschweine im Leipziger Wildpark. Foto: Ralf Julke

Agrarminister fordern deutlicheres Engagement des Bundes bei Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest

Die Agrarministerinnen und -minister der Länder und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Uwe Feiler, haben am Mittwoch (1.9.) über die Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) beraten. Die Ressortchefinnen und -chefs forderten auf der virtuellen Sonder-Agrarministerkonferenz ein umfassenderes Engagement des Bundes und äußerten ihre tiefe Sorge über die Ausbreitung der ASP und die damit verbundenen drastischen Auswirkungen für Schweinehaltung und Tierschutz.

- Anzeige -
Scroll Up