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Schweinepest: Ministerin Köpping warnt vor Vandalismus am Wildschweinabwehrzaun

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

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    Die Zahl der Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Sachsen erhöht sich um einen auf nun insgesamt 17. Bei der Fallwildsuche wurde im unmittelbaren Bereich der Neiße ein weiteres verendetes Wildschwein gefunden, bei dem das Friedrich-Loeffler-Institut das ASP-Virus bestätigt hat. Insgesamt wurden im Rahmen der Fallwildsuche im gefährdeten Gebiet seit Feststellung der ASP bereits 72 verendete Tiere bzw. Tierkörperteile gefunden.

    Als zunehmendes Problem erweist sich der Vandalismus am erst jüngst errichteten Wildschweinabwehrzaun. Neben kleineren Schäden, die schnell behoben werden können, kam es im Bereich Krauschwitz bereits wiederholt zur Zerstörung mehrerer hundert Meter langer Zaunabschnitte.

    Sozialministerin Petra Köpping erklärt: „Ich fordere alle auf, diesen Zaun zu akzeptieren und auf ihn zu achten. Er soll ein Eindringen der Tierseuche weiter hinein nach Sachsen und damit ein Übergreifen auf die gesunden Wildschweinpopulationen verhindern. Eine mutwillige Zerstörung kann großen wirtschaftlichen Schaden anrichten, insbesondere, wenn dadurch das Virus auch auf Hausschweinbestände übertritt.

    Ich danke allen Beteiligten des Landkreises Görlitz und der Landestalsperrenverwaltung ausdrücklich für ihren schnellen Einsatz, um die durch mutwillige Zerstörung entstandenen Schäden zu beheben und die Lücken zügig zu schließen.“

    Insgesamt sind um das bisherige gefährdete Gebiet 90 Kilometer fester Zaun installiert, davon 56 Kilometer an der deutsch-polnischen Grenze zwischen der Landesgrenze zu Brandenburg im Norden und der Autobahn A4 bei Görlitz im Süden. Der Zaun ist mit einer Höhe von ca. einen Meter so konzipiert, dass er für andere Tiere, wie Rehe und Hirsche, passierbar bleibt.

    Im Mitte Dezember erweiterten gefährdeten Gebiet haben nach Weihnachten weitere Arbeiten für Zäunungen begonnen. Die Trassenführung läuft westlich von Krauschwitz und Bad Muskau bis zur brandenburg-sächsischen Grenze an die Neiße nördlich von Köbeln. Die Strecke setzt damit die westliche Begrenzung des gefährdeten Gebietes in Richtung Norden fort und beträgt ca. 16 Kilometer.

    Am 31.10.2020 wurde die ASP erstmals im Freistaat Sachsen bei einem erlegten Tier bestätigt. Die ASP ist eine ansteckende Allgemeinerkrankung der Schweine (Haus- und Wildschweine), die fast immer tödlich verläuft und unheilbar ist. Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine durch eine vorbeugende Impfung zu schützen.

    Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über vom Schwein stammende Lebensmittel (Fleisch, Wurst) sowie über kontaminierte Gegenstände (Kleidung, Schuhe, Fahrzeuge) und Futter in andere Gebiete durch den Menschen übertragen werden. Für den Menschen und andere Tierarten ist die ASP nicht ansteckend oder gefährlich.

    Donnerstag, der 7. Januar 2021: Die erste Sitzung des sächsischen Landtages 2021 und Gedenken an Oury Jalloh + Video & Audio

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