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Afrikanische Schweinepest (ASP): Freistaat Sachsen unternimmt alles, um Hausschweinbestände zu schützen

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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    Wildgehege Moritzburg trennt sich schweren Herzens von seinen Wildschweinen: Das Moritzburger Wildgehege liegt aufgrund seiner Nähe zum zweiten ASP-Ausbruch in Sachsen (Radeburg, östlich der A13) im gefährdeten Gebiet, das im Landkreis Meißen eingerichtet werden musste. In diesem Bereich ist eine Freilandhaltung von Schweinen zur Zeit nicht möglich. Ein probates Mittel dies zu vermeiden, ist zum Beispiel die Unterbringung der Tiere in Stallungen.

    Hintergrund: Wildschweine in einem Wildgehege gelten nach nationalem und internationalem Recht nicht als Wildtiere, sondern als gehaltene Schweine. Damit ist das Recht für Hausschweine anzuwenden. Die Wildschweine im Wildgehege sind so abzuschotten, dass ein Eintrag von ASP gänzlich auszuschließen ist. Dies käme einer monatelangen Quarantäne gleich.

    Diese Isolation wäre eine Qual für die Wildschweine, die es sonst gewohnt sind, Tag und Nacht unter freiem Himmel zu suhlen. Sie dürften keinen Kontakt mehr zu Besuchern haben. Das Gehege müsste von allen Arten von Wildtieren hermetisch abgeriegelt werden. Die Pfleger dürften nur noch unter Einhaltung strengster Biosicherheitsmaßnahmen das Gelände betreten und wieder verlassen.

    Sollte sich tatsächlich ein Wildschwein des Moritzburger Geheges mit der tödlichen ASP infizieren, müsste eine Sperrzone III von mehreren Kilometern Radius rund um Moritzburg errichtet werden – mit weitreichenden und monatelangen sehr bitteren Folgen für alle Schweinehalter in dieser Sperrzone. Die Schweinehaltung in diesem Gebiet würde faktisch zum Erliegen kommen. Dies will der Freistaat auch zur Vermeidung von gegebenenfalls daraus erwachsenden Tierschutzproblemen in jedem Fall verhindern.

    Es wurden alle Optionen durch den ASP-Krisenstab, das Landestierseuchenbekämpfungszentrum, das Landwirtschaftsministerium und den Staatsbetrieb Sachsenforst geprüft. So ist zum Beispiel ein Verbringen der Wildschweine in ein anderes Wildgatter nicht möglich gewesen. Der Staatsbetrieb Sachsenforst folgt daher schweren Herzens der Notwendigkeit zum tierschutzgerechten Erlegen der Moritzburger Wildschweine.

    Aktuelle Informationen zur Afrikanischen Schweinepest:
    https://www.sms.sachsen.de/aktuelles-6610.html

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