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Sozialministerin äußert sich zum ersten Schweinepestfall in Nutztierbeständen in Brandenburg

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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    „Der erste ASP-Fall in Hausschweinbeständen in der Bundesrepublik ist eine neue Eskalationsstufe bei der Ausbreitung dieser Tierseuche. Trotz des festen Zauns in Brandenburg und Sachsen entlang der Grenze zu Polen war ist der Seuchendruck von dort immens hoch.“

    „Wir unternehmen weiter alles, um die Seuche durch Einzäunung der Gebiete, intensive Fallwildsuche und Bejagung auch mit Unterstützung durch Drohnen sowie tierseuchenrechtliche Entnahmen durch Jäger und mit Hilfe von Fallen einzudämmen“, erklärt Sachsens Sozialministerin Petra Köpping zu den erstmals bei Hausschweinen festgestellten ASP-Fällen in Brandenburg.

    Sie ergänzt: „Ich appelliere an alle Hausschweinehalter, ganz gleich welche Größe ihr Betrieb hat, unbedingt strengste Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten sowie bei Erkrankungen und Verendungen von Hausschweinen mit unspezifischen Symptomen durch den bestandsbetreuenden Tierarzt eine Infektion mit dem Virus der ASP ausschließen zu lassen.

    Unser Ziel bleibt es, den Seuchenausbruch möglichst auf das jetzt festgelegte Gebiet zu begrenzen und eine Übertragung des Virus auf Hausschweine zu verhindern. Wir stehen mit den Behörden im Landkreis Görlitz und im Land Brandenburg in intensivem Kontakt und stimmen alle nötigen Maßnahmen eng ab.“

    Die Ministerin danke ausdrücklich den Verantwortlichen des Landkreises Görlitz sowie den Jägern und Schweinehaltern für ihre aktive Mitwirkung bei der Bekämpfung dieser Tierseuche.

    Aktuell gibt es in Sachsen 305 bestätigte Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen. Der erste Fall ist am 31.10.2020 bestätigt worden. Das gefährdete Gebiet erstreckt sich aktuell auf große Teile des Landkreises Görlitz und die östlichen Gemeinden des Landkreises Bautzen.

    Die Afrikanische Schweinepest ist eine ansteckende Allgemeinerkrankung der Schweine (Haus- und Wildschweine), die fast immer tödlich verläuft und unheilbar ist. Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine durch eine vorbeugende Impfung zu schützen.

    Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über vom Schwein stammende Lebensmittel (Fleisch, Wurst) sowie über kontaminierte Gegenstände (Kleidung, Schuhe, Fahrzeuge) und Futter in andere Gebiete durch den Menschen übertragen werden. Für den Menschen und andere Tierarten ist die ASP nicht ansteckend oder gefährlich.

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