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LIFEMED 2020 geht als „Internet-Fernsehen“ über die Bühne

Die traditionelle Zusammenkunft der an der Notfallversorgung Beteiligten in Leipzig findet auch in diesem Jahr statt – allerdings unter anderen Rahmenbedingungen. „Das wissenschaftliche Programm mit Referenten aus ganz Deutschland bleibt, auch wenn wir es nur webbasiert anbieten können“, so Prof. Dr. Andre Gries, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notfallaufnahme im Universitätsklinikum Leipzig (UKL).

„Die Workshops, bei denen neben theoretischem Hintergrund, gerade auch praktisches Können vermittelt wird, und das lockere Beisammensein zum Erfahrungsaustausch zwischen den Kollegen – das mussten wir leider absagen.“

Das Leipziger Interdisziplinäre Forum für Notfallaufnahmen und Notfallmedizin LIFEMED 2020 wird am 7. November via Internet stattfinden. Dafür wurde ein Raum im UKL wie ein Fernsehstudio eingerichtet. Dort gibt es – alles unter hygienischen Topbedingungen – Moderatoren und renommierte Referenten, die – ähnlich wie in einer Nachrichtensendung – Themen vorstellen.

Sollte ein Referent nicht nach Leipzig kommen können, wird er aus seinem Heimatort zugeschaltet. Neben einigen wichtigen politischen Themen zur weiteren Entwicklung der Akut- und Notfallmedizin in Sachsen und Deutschland stehen unmittelbar praxisrelevante Neuigkeiten zur Versorgung der Akut- und Notfallpatienten im Vordergrund:

„Bei den hochkarätigen Themen geht es beispielsweise um einen Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung, der durch die Corona-Pandemie etwas untergegangen ist, für alle Kollegen aber essenziell wird“, erläutert Prof. Gries. „Andere Themen sind die Zukunft der klinischen Notfallmedizin in Sachsen, wo es um die erforderliche Zusatzweiterbildung klinischer Notfallmediziner geht, und die Rolle eines Clinical Pharmacists in der Notaufnahme, der bei Notfall-Patienten mit unklaren Symptomen prüft, ob die Ursache der Zustandsverschlechterung bzw. der Symptome womöglich mit den Medikamenten zusammenhängt, die eingenommen werden.“

Täglich relevant sind Notfall-Beispiele aus der Praxis, die aus der Sicht der Neurologen, der Chirurgen, der Internisten und des Notfallmediziners vorgestellt werden. „Obwohl wir unsere immer sehr gefragten Workshops absagen mussten, kann dennoch viel Praktisches vermittelt werden: Beispielsweise kanndas Vorgehen bei den invasiven Notfalltechniken über abrufbare Filme durch die LIFEMED-Teilnehmer verfolgt werden“, so der Leipziger Notfallmediziner.

„Für Berufseinsteiger und als Auffrischung werden Themen angeboten wie die Differentialdiagnosen Bauchschmerz und Brustkorbschmerz, die Primärversorgung des Schlaganfalls, die Grundlagen der EKG-Diagnostik oder Essentials von Fraktur- und Wundversorgung.“

Interessierte – vom Arzt, der Pflegefachkraft in der Notfallmedizin bis zum Feuerwehrmann – können sich noch für den Webcast anmelden unter: http://www.lifemed-zna.de/

30 Jahre deutsch-deutsche Parallelwelt: Höchste Zeit, die betonierten Vorurteile zu demontieren

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Foto: Marko Hofmann

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„Es ist momentan ein täglicher Kampf“: Wie es den Leichtathleten des SV Lindenau 1848 in der Coronakrise ergeht
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Der Stadtrat tagte: IMFARR will 2022 mit dem Bauen auf dem Eutritzscher Freiladebahnhof beginnen + Video
Digitale Pressekonferenz mit IMFARR-Kommunikationschef Matthias Euler-Rolle, IMFARR-Seniorchef Nematollah Farrokhnia und Jürgen Wöss, Geschäftsführer der Leipzig 416 GmbH. Foto: IMFARR

Foto: IMFARR

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Sören Pellmann, seit 2009 Stadtrat in Leipzig und seit 2017 Bundestagsabgeordneter für Die Linke, übt Kritik an der Arbeit des Verfassungsschutzes in Sachsen. © Foto: Sören Pellmann

© Foto: Sören Pellmann

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