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Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Linke unterstützt Initiative der Lehrerinnen und Lehrer in Connewitz

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    Anlässlich des offenen Briefes der an der Schule Connewitz Lehrenden erklärt Cornelia Falken, ehemalige bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion Sachsen und aktuelles Mitglied des Leipziger Stadtvorstands: „Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule Connewitz, wir bedanken uns für Ihre Initiative und unterstützen Sie. Der regelmäßige Schulunterricht ist für die Schülerinnen und Schüler sehr wichtig. Wir danken Ihnen für Ihre Leistungen insbesondere in den schwierigen Corona-Zeiten.“

    „Dabei muss auch auf den bestmöglichen Schutz der Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer geachtet werden. Das ist bei einem regulären Unterrichtsbetrieb wie vor der Pandemie nicht möglich. Wir unterstützen Ihre Überlegungen und fordern vom Kultusminister ein Gesamtkonzept über alle Schularten, das an die örtlichen Bedingungen angepasst wird. Das muss sehr schnell geschehen, die Ideen und Anregungen der Betroffenen müssen berücksichtigt werden.

    Darüber hinaus fordern wir regelmäßige (freiwillige) Tests für alle Schülerinnen und Schüler und alle Lehrerinnen und Lehrer sowie alle Beschäftigten in der Schule, um ggf. angemessen reagieren zu können, bevor neue Infektionsherde an den Schulen entstehen können.“

    Der Offene Brief:

    Sehr geehrter Herr Piwarz,

    wir haben großes Verständnis, dass es in der jetzigen Situation zum wiederholten Male keine einfachen Lösungen gibt. Aus Gründen der Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit wünschen wir uns als Lehrende sehr, dass der Schulbetrieb, solange es möglich ist, aufrechterhalten werden kann. Doch müssen die Bedingungen für ALLE, auch die Risikogruppen, verantwortbar und durchführbar sein.

    Mit großer Sorge schauen wir täglich auf die hohen Zahlen der erkrankten Bürgerinnen und Bürger und wollen nicht weiter warten, sondern pandemiegerecht handeln. In diesem Interesse richten wir einen offenen Brief an Sie. Pandemiegerechte Bildungsarbeit zu betreiben, bedeutet für uns:

    – eingeschränkter Regelbetrieb im Klassenleiterunterricht
    – versetzte Anfangs- und Pausenzeiten
    – im besten Falle kleinere Lerngruppen
    – und die Aufrechterhaltung der Sicherheitsabstände in allen Lebensbereichen auch in den Klassen bzw. Lerngruppen

    Im Moment gibt es an der Schule Connewitz Lehrende, die in bis zu 14 verschiedenen Klassen arbeiten. Das setzt blindes Vertrauen in die Einhaltung der Hygienemaßnahmen gegenüber ca. 320 Lernenden und deren ca. 470 Eltern voraus.

    Weiterhin betreten zum Schulbeginn täglich fast 500 Lehrende und Lernende das Schulgebäude über lediglich 2 Eingänge. Sie verbringen ihre Zeit gleichzeitig auf den Fluren, in den Garderoben und auf dem Schulhof. Da die Größe sächsischer Schulen kein Geheimnis ist, wissen wir alle, wie kuschelig es dabei zugeht. Kinder im Alter von 6 – 11 Jahren erleben diesen schulischen Alltag. Haben wir so eine Chance um für Achtsamkeit und Solidarität zu sorgen, Herr Piwarz?

    Wir ersuchen Sie hiermit erneut: nehmen Sie Abstand von ihrem Vorhaben der regulären Beschulung, welches seine Gültigkeit mit dem 02. November 2020 erlangt hat und verantworten Sie ECHTE Fürsorge- und Sorgfaltspflicht. Die Aussage von Virologen ist eindeutig und besagt, dass Kinder grundsätzlich genauso infektiös wie Jugendliche oder Erwachsene sind. Die Schulpflicht unter diesen Bedingungen einzuhalten ist unserer Meinung nach unzumutbar und eine nahezu vorsätzliche Gefährdung aller Beteiligten. Die Lehrenden der Schule Connewitz

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