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Über 50 Corona-Infektionen: Eilenburger Klinik erreicht Belastungsgrenze

Von Landratsamt Nordsachsen

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    Erst die Collm-Klinik Oschatz, jetzt das Krankenhaus Eilenburg: „Gesundheitsamt und Klinikleitung sind übereingekommen, geplante Aufnahmen von Patienten zu stoppen und nur noch Notfallbehandlungen vorzunehmen“, gab heute (04.12.20) Nordsachsens Landrat Kai Emanuel bekannt, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Kreiskrankenhaus Delitzsch GmbH ist, zu der die Eilenburger Klinik gehört. „In den vergangenen Tagen wurden mehr als 50 Mitarbeiter und Patienten positiv auf das Corona-Virus getestet. Das lässt keinen Normalbetrieb mehr zu.“

    „Um die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern, unterziehen wir ab sofort unser gesamtes Personal regelmäßig einem Schnelltest“, sagt der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses, Steffen Penndorf. Pflegekräfte und Dienstleister sollen nur noch in abgegrenzten Bereichen arbeiten, um eine Durchmischung zu verhindern. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass in den Kliniken ein Besuchsverbot gelte und appellierte an die Bevölkerung, die AHA+L-Regeln unbedingt einzuhalten und damit zur Eindämmung der Pandemie beizutragen.

    „Sollten die Corona-Zahlen im Eilenburger Krankenhaus weiter nach oben gehen, werden wie schon in der Oschatzer Klinik nur noch Patienten behandelt werden können, die nach dem Triage-System in die Kategorie Rot fallen, also akut lebensbedrohliche Notfälle sind“, schätzt die amtierende Gesundheitsamtsleiterin, Dr. Steffi Melz, ein.

    Landrat Kai Emanuel wies nochmals darauf hin, dass die von außen in die Kreiskrankenhäuser hineingetragenen Infektionen zeigen, dass es keiner Covid-19-Intensivpatienten bedarf, um eine Klinik an ihre Belastungsgrenze zu bringen. „Wenn das Personal infiziert ist, dann nützen auch freie Betten nichts. Dass wir Kontakte reduzieren und damit Ansteckungsmöglichkeiten absolut minimieren müssen, um Corona mit seinen unterschiedlichen Auswirkungen zu stoppen, sollte nun langsam jedem klar sein.“

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