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    Abschied vom Bergbau-See/Bergbau-Erlebniswelt vor Augen: Stadtrat tagt am 28. Januar im Bürgerhaus. Wieder steht in Delitzsch eine denkwürdige Stadtratssitzung vor der Tür. Aufgrund der Pandemie trifft man sich am 28. Januar 2021, um 17:30 Uhr, erstmals im geräumigen Bürgerhaus der Stadt zu einer solchen Sitzung. Die Stadtratsmitglieder werden dann über neun Beschlussvorlagen beraten.

    Auf der Tagesordnung steht u. a. die Aufhebung des Bebauungsplans Nr. 45 „Themen- und Landschaftspark am Werbeliner See“. Eine Formsache, denn die früheren Bergbauflächen, auf denen am Werbeliner See naturfreundlicher Tourismus entwickelt werden sollte, gehören schon längst nicht mehr der Stadt. Sie sind inzwischen unter Naturschutz gestellt und dessen Einhaltung wird von der zuständigen Aufsichtsbehörde und der Polizei kontrolliert.

    Zumindest die Kinder dürfen sich eventuell aber bald auf Erlebnisse mit Bergbauflair in Delitzsch freuen. In Rede steht die Errichtung eines Freizeit- und Erholungsbereichs „BergbauWELTEN“ nahe des künftigen Schwimmbades in der Elberitzstraße. Entstehen könnte u. a. dort ein Themenspielplatz mit Bezug zu einer Industrie, die vor knapp 30 Jahren eingestellt wurde.

    Die Vorplanung würde rund 90.000 Euro kosten – 90 Prozent davon würde die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) zahlen. Sollte diese angenommene Marke von 90.000 Euro überschritten werden, würde die Auftragserteilung für die Planung gar nicht erfolgen.

    Dem geplanten Ausbau der Stadt- und Landebahn Süd des Frachtflughafens Leipzig möchte die Stadtverwaltung Delitzsch keine Zustimmung erteilen. Die Verwaltung befürchtet, dass vor allem die Siedlungsgebiete im Westen der Stadt zunehmend von Nacht- und Frachtflügen betroffen sein könnten.

    Zudem nimmt man an, dass Bereiche und damit schutzbedürftige Bauten im Industrie- und Gewerbegebiet Delitzsch-Südwest von den Folgen des Ausbaus betroffen sein werden. Teil der Stellungnahme, der die Stadträte am Donnerstag der kommenden Woche noch zustimmen müssen, ist ein umfassender Fragenkatalog. Nachgehakt wird u. a. hinsichtlich der Anzahl der Flugbewegungen und des Flugkorridors.

    Die Tagesordnung der Stadtratssitzung im Überblick

    I. Eröffnung der Sitzung, Feststellen der Beschlussfähigkeit

    II. Beratung und Beschlussfassung, Informationsvorlagen DS-Nr.

    1. Flughafen Leipzig-Halle, Start- und Landebahn Süd mit Vorfeld, 15. Planänderung; Stellungnahme der Stadt Delitzsch 1-21

    2. Änderung der Satzung der Delitzscher Bürger-Energie eG 132-20

    3. Verschmelzung Tourismusverein „Sächsisches Heideland“ e. V. und der Tourismusverein „Sächsisches Burgenland“ e. V. auf den Tourismusverband „Sächsisches Burgen- und Heideland“ e. V. 137-20

    4. Wirtschaftsplan für das Wirtschaftsjahr 2021 des kommunalen Eigenbetriebes „Servicegesellschaft der Stadt Delitzsch“ (SGD) 4-21

    5. Projekt „BergBauWELTEN“ + „NaturSTADT“ Elberitzwiesen 130-20

    6. Verkauf einer noch zu vermessenden Teilfläche von ca. 210 m² aus dem Flurstück 48/11 der Flur 2, Gemarkung Döbernitz – Zufahrt zum Grundstück Dorfanger 5 an den derzeitigen Eigentümer 138-20

    7. Bebauungsplan Nr. 05 „Südlich Securiusstraße/ehem. Gärtnerei Wilke“ 2-21

    8. Bebauungsplan Nr. 45 „Themen- und Landschaftspark am Werbeliner See“ 3-21

    9. Wiederbestellung von Herrn André Planer als Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft der Stadt Delitzsch mbH (WGD) 136-20

    III. Verschiedenes

    Informationen, Anfragen der Mitglieder des Stadtrates

    Um 18:30 Uhr wird die Sitzung für eine Bürgerfragestunde unterbrochen.

    Das Schlossmuseum in Zeiten der Pandemie

    Was passiert eigentlich hinter den Kulissen der nun lange verschlossenen Türen von Kultureinrichtungen? Für manche Menschen ist kaum vorstellbar, dass in den besucherleeren Räumen des Museums Barockschloss Delitzsch trotzdem rotiert wird.

    Derzeit steckt das dreiköpfige Museumsteam mitten in den Vorbereitungen für die neue Sonderausstellung. „Drauf Geschissen“ widmet sich der Kulturgeschichte des „Stille Örtchens“. Die Toilette bot und bietet neben zivilisatorischen Fakten auch Stoff für Witze, Anekdoten und Beschimpfungen und so widmet sich die Schau auch sonderbaren Berufen, wie dem der Abtrittsanbieterin.

    Die Wanderausstellung ist eine Konzeption der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, Schloss Rochlitz und wird vom 11. März bis 4. Juli 2021 im Barockschloss Delitzsch zu sehen sein.

    Gleichzeitig wird die derzeitige Sonderausstellung „ 120 – historische Objekte erzählen Museumsgeschichte“ nun vorzeitig abgebaut. Exponate, die wegen ihrer Besonderheit oft kaum in ein Ausstellungsprojekt passen und im Depot „verstauben“, wurden hier gezeigt und waren aufgrund der Pandemie leider nur kurz für die Öffentlichkeit zu sehen.

    Doch das Museumsteam hat sich auf die Fahne geschrieben, eine Auswahl dieser Ausstellungsstücke auf der Museumsplattform „museum digital“ einzuarbeiten. Dieses Projekt hatte der Museumsverband Sachsen-Anhalt 2009 ins Leben gerufen.

    Derzeit beteiligen sich rund 600 deutsche Museen daran, darunter auch das Museum Barockschloss Delitzsch mit einem bisher noch eher kleinen Digitalbestand. „Fotografieren, Recherchieren, Digitalisieren – viel Fleißarbeit ist von Nöten, um sich dieser Aufgabe zu stellen“, schätzt Museumsleiter Jürgen Geisler ein.

    Auch zum Großreinemachen wird der Lockdown natürlich genutzt. So säubert zum Beispiel Reinigungskraft und viertes Teil im Museumskleeblatt Karin Knaak die venezianischen Glaslüster aus den Herzoginnengemächern in mühevoller Kleinarbeit. Die kostbaren Murano-Leuchter werden dafür erst in ihre Einzelteile zerlegt und dann vorsichtig von Staub und Fliegendreck gereinigt.

    Gemeinsam mit Museumsleiter Jürgen Geisler brachte Frau Knaak auch den selten zugänglichen Schlosskeller auf Vordermann. Als Dauerausstellung erinnert hier eine große hölzerne Wäschemangel an die Zeit des Frauenzuchthauses, als im Schlossbezirk Dutzende Frauen eingesperrt waren und arbeiten mussten.

    Noch bis zum 1. April können kleine und große Märchenfreunde beim Online-Märchenrätsel des Museums raten. 16 Szenen, in denen sich teilweise knifflige Fehler verbergen, hat das Team liebevoll im Schloss aufgebaut. Auf www.barockschloss-delitzsch.com können die Szenen in Ruhe betrachtet werden.

    Auf einem Formular, das ebenfalls online heruntergeladen werden kann, sind Märchentitel und der oder die mögliche Fehler einzutragen und bis zum 1. April im Museum einzureichen.

    Zwischen Gepard und Corona – das war das Tiergartenjahr 2020

    Der derzeitige Leiter des Delitzscher Tiergartens Konstantin Ruske blickt auf das vergangene Tiergartenjahr zurück.

    Neben einem großen Dankeschön an das gesamte Team richtet er seinen Dank auch die vielen treuen Besucherinnen und Besucher: „Neben einer enormen Zahl an Tierpatenschaften, Sach- und Futterspenden konnten in den vergangenen zwölf Monaten über 1.000 Jahreskarten verkauft werden. Trotz 16 Wochen, in denen der Tiergarten schließen musste, fanden fast 76.000 Tagesbesucher den Weg in unseren Park und geben uns damit einen Rückhalt, der uns optimistisch in die kommende Saison blicken lässt.“

    Aus der vielköpfigen Jungtierschar sticht besonders der Nachwuchs bei Trampeltier, Springtamarin und Kleinem Soldatenara hervor.

    Für den Artenschutz bedeutsam waren 16 in der Großvoliere „Einheimische Vogelwelt“ erbrütete Rebhühner. Davon konnte ein Dutzend im Leipziger Land ausgewildert werden und zum Schutz der Bestände der immer seltener werdenden Feldhuhnart beitragen. Auch Singdrosseln scheinen sich in der begehbaren Anlage sehr wohl zu fühlen und zogen eine ganze Schar Junge heran.

    Neu in den Tiergarten kamen je ein Dunkelroter und ein Gelbbrustara, so dass nun von allen drei gehaltenen Großpapageiarten je ein komplettes Zuchtpaar zur Vermehrung schreiten kann.

    Weitere gefiederte Neuankömmlinge sind ein Paar Himalaja-Glanzfasane sowie Ringschnabelenten und Kappensäger zur Bereicherung unseres Wasservogelteiches, der eigentlichen Keimzelle des Tiergartens, ging dieser doch aus einer privaten Liebhaberzucht von Ziergeflügel hervor.

    Dem Zoo Dresden verdankt der Tiergarten einen Trupp Rohrammern und aus dem niederländischen ZieZOO in Volkel kamen zwei Schlankmangusten, die damit derzeit in Deutschland nur im Delitzscher Tiergarten gezeigt werden.

    Bei den Erdmännchen zog ein Weibchen aus dem Zoo Schwerin ein, sodass in Delitzsch nun auf Erdmännchen-Nachwuchs im Frühjahr 2021 gehofft wird.

    Als zukünftiger Stammvater vieler Zebrafohlen wird sich hoffentlich ein junger Hengst aus dem Naturzoo Rheine erweisen, der trotz der schwierigen Gesamtsituation mit Hilfe der MDR-Sendung „Mach Dich Ran!“ in die Loberstadt übersiedelte.

    Star unter den Neuankömmlingen aber ist der Gepardenkater „Tayo“, eine Leihgabe des Zoo Braunschweigs und Zuchtreserve für die Erhaltung der gefleckten Schönheiten in Menschenobhut.

    Zu einem guten Teil abgeschlossen wurde mit seinem Einzug auch der Umbau der ehemaligen Bärenanlage, bei dem der Förderverein des Delitzscher Tiergartens finanziell und mit Rat und vor allem Tat zur Seite stand, so dass die Realisierung eines weiteren Großprojektes für unsere Einrichtung möglich wurde.

    Die feierliche Übergabe des Ensembles, geplant für Anfang November, musste aus bekannten Gründen auf das Frühjahr 2021 verschoben werden, soll dann aber auch den Auftakt der kommenden Saison markieren.

    Als nächstes möchten wir uns der stark sanierungsbedürftigen Australienvoliere widmen, wo wiederum ein Teil der Kosten durch den Förderverein getragen wird, wodurch einen großzügige Einzelspende eine produktive Ergänzung findet.

    Alle rund 600 Tiere in reichlich 100 Arten (Stand 31.12. 2020) warten nun zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf ein baldmögliches Wiedersehen mit unseren zweibeinigen Freunden im begonnenen neuen Jahr!

    Baustellenreport

    Aufgrund von unvorhersehbaren Einwirkungen auf Bauabläufe können sich die Zeiträume verschieben.

    Straße: Schenkenberg Rödgener Str., Delitzscher Str., Zaascher Weg, Ringstraße, Kertitzer Str., Steinbergweg, Am Rödgener Weg, Grasekabeln, Vierzehner Reihe, Alte Schäferei
    Ursache: Breitbandausbau der Telekom
    Maßnahme: Halbseitige Sperrungen, teilweise mit Ampelregelung In der Ringstraße, Steinbergweg, Am Rödgener Weg, Grasekabeln, Alte Schäferei sind aufgrund der geringen Straßenbreite auch Abschnittsweise Vollsperrungen notwendig
    Zeitraum: bis 28.2.2021

    Straße: Elisabethstraße
    Ursache: Auswechslung Mischwasserkanal
    Maßnahme: Vollsperrung
    Zeitraum: 13.1. bis 30.4.2021

    Straße: An den Gärten, Hainstraße, Windmühlenweg, Schachtweg, Friedenssiedlung, Feldrain, Kyhnaer Weg, Am Grünen Hain, Schkeuditzer Straße, Hallesche Straße, Am Anger, Pestalozzistraße
    Ursache: Breitbandausbau der Telekom
    Maßnahme: Halbseitige Sperrungen, teilweise mit Ampelregelung, Abschnittsweise sind Vollsperrungen notwendig
    Zeitraum: bis 23.4.2021

    Straße: Badergasse
    Ursache: Bauliche Sanierung eines Wohnhauses
    Maßnahme: Vollsperrung (Bereich Nr. 21-27)
    Zeitraum: bis 31.3.2021
    Hinweis: Aufhebung der Einbahnstraßenregelung aus Richtung Hallesche Str. kommend. Haltverbote in der gesamten Badergasse. Baustelleinrichtung im Bereich vor der Halleschen Straße 27/Badergasse

    Straße: Blumenstraße
    Ursache: Neubau Einfamilienhaus
    Maßnahme: Vollsperrung Höhe Nr. 10
    Zeitraum: bis 31.12.2021

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