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Die Fassade trügt – Pandemiestandards werden beim Versandriesen nur ungenügend umgesetzt

Von ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
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    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft kritisiert den Umgang mit den Hygienebestimmungen beim Versandhändler Amazon in Leipzig. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, regelmäßige Pausen und Aufenthalt an der frischen Luft seien eigentlich Selbstverständlichkeiten, meint der Fachbereichsleiter für den Handel, Jörg Lauenroth-Mago. Nicht so beim Amazon FC in Leipzig.

    „Erst der Spruch einer Einigungsstelle musste klären, dass nach einem ununterbrochenen Tragen des Mund-Nasen-Schutzes von zwei Stunden eine halbe Stunde folgen muss, in der ohne Mund-Nasen-Schutz durchgeamtet werden kann. Doch trotz des verbindlichen Einigungsstellenbeschlusses verlangt die Amazon Geschäftsführung ein ununterbrochenes Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Alternativ könnten die Beschäftigten nach 2 Stunden eine unbezahlte Pause einlegen.“

    „Amazon, mit einem Umsatzplus von 32 % einer der Hauptgewinner der Pandemie, wälzt die Verantwortung für die Einhaltung der Hygieneregeln auf die Mitarbeiter ab“, so ver.di Gewerkschaftssekretär Thomas Schneider. „Statt die Beschäftigten an der Umsatz- und Gewinnexplosion teilhaben zu lassen, werden diese einseitig zu Lasten der Picker, Packer und Stower durchgedrückt.“

    Ein heimliches Durchatmen könne zur Abmahnung führen und gefährde darüber hinaus auch die anderen Beschäftigten.

    „Wir unterstützen natürlich die Forderung des Betriebsrates, nach einstündiger Arbeit eine 10-minütige bezahlte Pause einlegen zu können“, erklären die Gewerkschafter.

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