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Ver.di fordert Sofort-Programm für Geflüchtete in Bosnien

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    Anlässlich des morgigen Flüchtlingsgipfels der Bundesregierung appelliert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), weitere Hilfen für die schutzsuchenden Geflüchteten an der bosnisch-kroatischen Grenze zu beschließen.

    „Die Menschen sind der Kälte ausgesetzt und drohen zu erfrieren. Auch sind Schutzmaßnahmen vor Ansteckungen mit dem Coronavirus überhaupt nicht gewährleistet. Aus Respekt vor ihrer Menschenwürde und aus Verpflichtung für unsere demokratischen Werte, dürfen wir die menschenverachtenden Zustände nicht weiter hinnehmen“, mahnt der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.

    „Die Bundesregierung muss daher dringend ein Sofort Hilfsprogramm mit anderen Staaten der Europäischen Union auflegen“, so Werneke.

    „Überdies sollten wir als Bundesrepublik die vulnerabelsten Gruppen so schnell wie möglich aufnehmen. Wir haben aufgrund der deutlich zurück gegangenen Asylanträge freie Kapazitäten in den Unterkünften für Geflüchtete“, sagte Werneke. Auch den Geflüchteten im griechischen Moria müsse unbedingt geholfen werden.

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