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Wer es irgendwie ermöglichen kann, sollte seine Kinder vorerst noch nicht in die Schule schicken

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    Ab Montag öffnen in Sachsen wieder die Grundschulen. Dazu erklärt Luise Neuhaus-Wartenberg, Sprecherin für Bildungspolitik der Linksfraktion im Sächsischen Landtag: „Wir verstehen die Not vieler Familien, die sich nach der Schulöffnung sehnen. Ihre Freude können wir nachvollziehen, aber bei uns überwiegt weiterhin die Skepsis auch angesichts der aufkommenden Mutationen und gesundheitlichen Risiken, die sich aus einer größeren Zahl von Kontakten ergeben.“

    „Deshalb möchte ich appellieren: Die Schulbesuchspflicht ist weiterhin ausgesetzt, also sollten alle Eltern, die das irgendwie persönlich und beruflich ermöglichen können, ihre Kinder noch nicht wieder in die Grundschule schicken. Uns ist bewusst, dass das bei weitem nicht von allen Familien in Sachsen erwartet werden kann – der Geldbeutel der Eltern entscheidet über Bildungschancen, und das gilt auch für die häusliche Ausstattung.

    Wir wissen auch, dass das Homeschooling einen Mehraufwand für unsere Lehrkräfte bedeutet. Die Solidarität und das Verständnis derer, die diesbezüglich in einer besseren Lage sind, würde aber helfen, die Klassen kleiner zu halten.

    Perspektivisch und bei einer weiteren Normalisierung der Lage müssen wir darauf schauen, welche Folgen die Schulschließungen für jedes einzelne Schulkind hatten. Der leider vorübergehend notwendige Verzicht auf Präsenzunterricht beeinträchtigt den Bildungserfolg – diese Defizite sollten, soweit das möglich ist, wieder ausgeglichen werden. Darüber hinaus brauchen wir verlässliche Konzepte, um besonders Kinder aus Risikofamilien zu unterstützen und vor allem ihre seelische Gesundheit zu stärken.“

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