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Protest gegen die geplante Veranstaltung von „Querdenken“ am 13. März in Dresden

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    Für den 13. März plant „Querdenken“ in Dresden eine Kundgebung am Königsufer - auch in den weiteren 15 Landeshauptstädten Deutschlands hat die Initiative Protest angekündigt. In Dresden setzen wir der Kundgebung von „Querdenken“ etwas entgegen!

    Es ist zu erwarten, dass bei der Kundgebung von „Querdenken“ in Dresden wieder zahlreiche infame Verschwörungsmythen geteilt und Hass sowohl auf angebliche Eliten wie auch gegen Minderheiten in unserer Gesellschaft geschürt wird. Damit sind wir – Dresden Nazifrei, „Hope – fight racism“, ZIVD e.V., die Grüne Jugend Dresden, Jusos Dresden und die Initiative „Nationalismus raus aus den Köpfen“ – nicht einverstanden.

    Gemeinsam und entschieden werden wir dem mit Abstand und Masken etwas entgegen setzen. Wir haben deshalb mehrere Kundgebungen im Umfeld der Veranstaltung von „Querdenken“ angemeldet und werden deren Protest in Hör- und Sichtweite kritisch begleiten. Aktuelle Infos, Zeiten und Orte unserer Kundgebungen werden wir auf der Homepage www.dresden-nazifrei.com und in den sozialen Medien veröffentlichen.

    „Querdenken“ besteht aus unterschiedlichen Teilströmungen. Gemeinsam haben diese jedoch, dass sie stark verschwörungsideologisch geprägt, rückwärtsgewandt und demokratiefeindlich sind. Hinzu kommt, dass „Querdenken“ sich ganz explizit nicht von Rechtspopulisten und Rechtsradikalen abgrenzt. So ist „Querdenken“ nicht nur ohne jede Einschränkung rechtsoffen, größere Teile der Bewegung werden auch von rechtsradikalen Akteur/-innen und ihrer perfiden Propaganda geprägt. Außerdem zeichnet sich „Querdenken“ – wie auch die rechte Szene – durch eine ausgeprägte Medien- und Wissenschaftsfeindlichkeit aus.

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    6 KOMMENTARE

    1. @Michael, können Sie eigentlich auch nur bei irgend einem Thema sachlich (kommt von bei der Sache bleiben) bleiben? Es nervt ungemein, wenn jeder Widerspruch zu Ihrer Meinung – hier ja auch eher eine Beschuldigung der Redaktion – mit einer persönlichen Attacke auf den oder die Widersprechenden beantwortet wird.

      Im Kern behaupten Sie hier, in der Redaktion würde sich kein Funken Verstand finden. Dann wäre die beste Empfehlung für Sie, sich auf jenen Seiten zu tummeln, die Ihrem Verstand entspricht.

      Sie mögen das für lustig halten (was Ihre geschwollene Sprache zeigt – merken Sie, wie einen solche Anmerkungen stören?). Mal hier als Zuschauer Ihrer Beiträge beschrieben, wirkt es einfach nur aggressiv und unfreundlich – allen und jedem gegenüber. Was letztlich mehr über Sie sagt, als Sie vielleicht vermuten.

      Ich ahne also, dass Sie auch auf meinen Einwand ähnlich reagieren -aber freue mich auch auf jede Überraschung.

      In der Sache ist es relativ einfach: Querfront existiert, impliziert leider stets eine Art völkische Homogenität statt Individuen und wurde zuerst von der NSDAP praktiziert. Kann man wissen, kann man debattieren und mit dem Heute abgleichen (stimmt es, Ja/Nein). Aber dazu muss man – wie gesagt – bei der Sache bleiben und nicht jeden und alles pauschal angreifen.

      Ihr MF

    2. Sehr geehrte Sabine, haben Sie Dank für diese Schulung in Verständnis der generalisierenden Meinungen von stiefeltragenden Vollvermummten, die nicht nur solche tollen Fahnen als Haltung vor sich her tragen, sondern ihrerseits munter Beganlos in Leipziger Fußgängerzonen zwischen Unbeteilgte werfen, wie ich selbst erleben musste.
      Ich verabschiede mich, voller Zuversicht über den Zustand der Gesellschaft unseres Landes, aus dieser Debatte mit einem Zitat: Ein wahrer Demokrat braucht keine Feinde.

    3. Nun, die beiden Füße symbolisieren exakt das, wozu auf Querdenken-Demos in den Reden aufgerufen und dann auch praktiziert wird: Linke und Rechte sollen sich bei ihnen vereinen und gemeinsam gegen „das System“ oder „die Regierung“ kämpfen.

      Übrigens schön zu sehen in den Videos zum 7. November, wo Rechte vorne zu der Hippi-Musik der anderen Teilnehmer die Polizei bedrängen und mit Bengalos bewerfen. Welche Füße sonst könnten diese Mischung wohl besser symbolisieren?

    4. Verehrter Stefan,
      es hat mich außerordentlich gefreut, einen Versteher und Sympathisanten dieses Plakats kennengelernt zu haben. Sie dürfen zu recht erwarten, mit offenen Mäulern aus den Niederungen der unerträglichen Steuerzahler angestarrt und angehimmelt zu werden.
      Über die Ergebnisse der von Ihnen empfohlenen Versuche indes würde ich Sie bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt unterrichten.
      Bleiben Sie dran am Puls der Zeit – eine Stadt wie Leipzig braucht Sie allemal!

      Ihr geneigter Leser Michael

    5. Werter Michael, das Plakat erklärt ganz super, was die Querfront ist. Bitte versuchen Sie nachzuvollziehen, warum die Silbe „Quer“ überhaupt da steht.
      Zugegeben, das Quer-Phänomen ist relativ neu (ich sage mal einfach: 5 Jahre), und anfangs war es überraschend zu sehen, dass politische Einstellungen virulent werden, die nicht so richtig links, nicht richtig rechts und aber auch nicht „Mitte“ sind, sondern so von allem was.
      (Die sog. „Hufeisentheorie“ ist übrigens eher eine Fantasie Verfassungsschützern ohne große Evidenz und gehört nur am Rande zur Querfront.)

    6. Langsam wird es ungemütlich: wenn das Überschriftfoto der Redaktion völlig unkritisch ein Plakat zeigt, auf dem Springerstiefel und ein (weiblicher) Barfuß mit Kette und Peace-Zeichen in einen Topf gehauen werden, sollten zumindest bei denen, die noch einen Funken Verstand habe, sämtliche Alarmglocken schrillen. Die Frage, welchem der Füße (einschließlich die von jenen Menschen, die das Plakat halten) man live begegnen möchte, kann jeder für sich selbst beantworten.

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