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Bereits jetzt hybride Lehrveranstaltungen mit Präsenzmöglichkeit an sächsischen Hochschulen anbieten

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    Vor dem Hintergrund von Diskussionen um eine Wiederaufnahme des Regelbetriebs von Lehrveranstaltungen an Hochschulen fordert der sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst, nach Möglichkeit bereits jetzt Hybridvorlesungen und -seminare mit der Präsenzmöglichkeit für Studenten anzubieten. Zudem müsse alles getan werden, um im Wintersemester wieder uneingeschränkt Präsenzlehrveranstaltungen anbieten zu können.

    Dazu erklärt der sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst:

    „Dass es für Universitäten und Studenten nicht möglich ist, von einem Tag auf den anderen wieder in Präsenzbetrieb zu wechseln, ist zwar klar – es ist aber unverständlich, warum nicht einmal hybride Lehrveranstaltungen möglich sein sollen. Dann könnten die Studenten selbst entscheiden, ob sie bis zum Ende des Sommersemesters im Hörsaal oder zu Hause vor dem Rechner lernen. Im Sinne ihrer Studenten und auch für die Qualität der Lehre sollten die Hochschulen diese Möglichkeit so schnell wie möglich anbieten. Mit verringerter Personenzahl könnten Präsenzveranstaltungen in größeren Hörsälen und Räumen ermöglicht werden.

    Zudem muss alles getan werden, dass die Studenten im Wintersemester wieder regulär an der Uni studieren können. Über den Sommer ist genug Zeit vorhanden, eventuelle bauliche Veränderungen wie Belüftungsanlagen vorzunehmen und nicht zuletzt allen Studenten ein Impfangebot zu machen. Speziell die einmaligen Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson bieten sich an. Viele Erstsemester haben ihre Uni noch nie von innen gesehen, haben noch nie persönlich mit ihren Professoren und Kommilitonen gesprochen – das muss im Herbst endlich der Vergangenheit angehören.“

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