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Vonovia und Deutsche Wohnen – Bündnisgrüne: Geplante Fusion wirft Fragen für Sachsen auf

Von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag
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    Vergangene Woche wurde bekannt, dass mit Vonovia und Deutsche Wohnen die beiden größten Wohnungskonzerne Deutschlands eine Fusion planen. Thomas Löser, wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag, erklärt dazu: „Mit der Fusion der beiden Wohnungsriesen würde die Vonovia zu einem der größten Wohnungskonzerne in Europa verschmelzen.“

    „Mehr als zehn Prozent des Wohnungsbestandes der beiden Konzerne werden aktuell in Sachsen vermietet. Sehr große Wohnungsbestände in der Hand einzelner Akteure bergen aber Risiken für die gesamtstädtischen Entwicklungen – auch in Sachsen. Man darf sich schon fragen, ob die Entscheidungen der weit entfernten Konzernzentrale für ganze Straßenzüge oder beinahe gesamte Stadtviertel immer im Interesse der Kommunen und vor allem der Mieterinnen und Mieter liegen.“

    „Die soziale Verantwortung von Vermieterinnen und Vermietern für den Zusammenhalt und sozialen Frieden in unserem Land ist groß. Steigende Mieten verursachen Verdrängungsprozesse und belasten überdurchschnittlich häufig Haushalte mit kleinen Einkommen. Ich halte deshalb eine Prüfung für sinnvoll, ob nach Berliner Vorbild mit Unterstützung des Freistaats die betroffenen Großstädte Leipzig und Dresden einen Teil der Wohnungen der Deutsche Wohnen für ihre städtischen Wohnungsgesellschaften erwerben können.“

    „In der Landeshauptstadt Dresden, wo der Grundstock der Vonovia-Wohnungen aus den ehemals städtischen Beständen der Woba besteht, zeichnet sich mit der Fusion laut Stadtverwaltung ein Marktanteil von etwa 18 Prozent aller Mietwohnungen ab. Jede sechste Wohnung hätte dadurch denselben Eigentümer. Ich begrüße deshalb die Ankündigung der Landeshauptstadt Dresden, die Auswirkungen der Fusion auf den Wohnungsmarkt der Stadt kritisch zu prüfen und gegebenenfalls politisch gegenzusteuern.“

    Löser erklärt abschließend: „Ich sehe es mit Sorge, dass große Konzerne in ihren riesigen Wohnungsbeständen zunehmend vorrangig ein Investment sehen. Denn jede einzelne Wohnung ist vor allem ein Zuhause.“

    Weitere Informationen:

    In Sachsen vermieten Vonovia und Deutsche Wohnen aktuell insgesamt 58.641 Wohnungen. Das entspricht einem Anteil von mehr als zehn Prozent am Gesamtbestand von über einer halben Million Wohnungen.

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