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Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Anerkennung von Fahrerlaubnissen aus Großbritannien abgelaufen

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    Die Brexit-Übergangsphase für die Fahrerlaubnis aus Großbritannien ist mit dem 30. Juni abgelaufen. Wer noch einen britischen Führerschein besitzt und dauerhaft in Deutschland lebt, sollte diesen schnellstmöglich umtauschen. Seit dem 1. Juli 2021 wird die deutsche Fahrerlaubnis benötigt, um ein Kraftfahrzeug führen zu können. Termine gibt es über die Seite www.leipzig.de/fahrerlaubnis.

    Das Fahren ohne gültigen Führerschein ist eine Straftat, welche gemäß Straßenverkehrsgesetz (StVG) mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bestraft werden kann. Die Übergangsphase, in der auf Inhaberinnen und Inhaber einer britischen Fahrerlaubnis das EU-Recht angewendet werden konnte, endete mit Ablauf des 31. Dezember 2020.

    Noch sechs Monate durften die Kraftfahrzeuge im Umfang Ihrer Berechtigungen geführt werden. Die Bundesregierung führt derzeit Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich über eine gegenseitige prüfungsfreie Umschreibung von Fahrerlaubnissen.

    Das Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) berechtigt die Fahrerlaubnisbehörden dank einer Vorgriffsregel auf die geplante Aufnahme des Vereinigten Königreichs in die Anlage 11 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV), eine prüfungsfreie Umschreibung durchzuführen. Demnach ist die Fahrerlaubnisbehörde dazu angehalten, auf die theoretische und praktische Prüfung bei der Umschreibung von Fahrerlaubnissen zu verzichten.

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