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Brexit

Anerkennung von Fahrerlaubnissen aus Großbritannien abgelaufen

Die Brexit-Übergangsphase für die Fahrerlaubnis aus Großbritannien ist mit dem 30. Juni abgelaufen. Wer noch einen britischen Führerschein besitzt und dauerhaft in Deutschland lebt, sollte diesen schnellstmöglich umtauschen. Seit dem 1. Juli 2021 wird die deutsche Fahrerlaubnis benötigt, um ein Kraftfahrzeug führen zu können. Termine gibt es über die Seite www.leipzig.de/fahrerlaubnis.

Die kürzeste Geschichte Englands: James Hawes erzählt, warum es zwei Englands gibt und der Brexit der Putsch einer kleinen egoistischen Elite war

Darf der denn das? Der Bursche ist doch kein Historiker! - Zum Glück. 2017 schon erklärte er den Deutschen, warum ihre Geschichte mit dem Aufkommen Preußens so völlig aus dem Gleis geriet. Jetzt hat er sich auch die eigene, englische Geschichte vorgeknöpft. Mit dem Blickwinkel eines Mannes, dem die tradierten Erklärmuster studierter Historiker völlig schnuppe sind.

Marika Tändler-Walenta: No-Deal-Brexit ist vom Tisch – Sachsens Wirtschaft benötigt dennoch Hilfen!

Nach der Einigung auf ein Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und Großbritannien erklärt Marika Tändler-Walenta, Sprecherin für Europapolitik der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: „Das Vereinigte Königreich ist mit einem Volumen von 2,39 Mrd. Euro pro Jahr der drittgrößte Außenhandelspartner der sächsischen Unternehmen.“

Very British: Eine herzhafte Liebeserklärung an die hierzulande kaum bekannte englische Küche

Eigentlich wäre ja derzeit die große Medienberichterstattung darüber fällig, wie der britische Premier Boris Johnson es nun schaffen will, Großbritannien aus der EU zu führen. Denn bis auf die feste Absicht auszutreten, liegt ja bislang immer noch kein einziger Umsetzungsvorschlag vor. Aber nun hat der Bursche selbst eine Corona-Infektion. Und ein kleines Büchlein macht jetzt – so völlig gegen den Trend – neugierig auf die so gern belächelte englische Küche.

Der Brexit steht bevor – vorerst keine spürbaren Auswirkungen

In der Nacht zum Samstag um 24 Uhr mitteleuropäischer Zeit, 23 Uhr britischer Zeit, treten die Briten aus der EU aus und der Brexit wird Realität. Für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen ändert sich zunächst nicht viel, denn das Austrittsabkommen sieht eine Übergangsphase bis Ende 2020 vor. Großbritannien wird bis dahin im Wesentlichen weiter wie ein Mitgliedsstaat behandelt. So kommt es zu keinem harten Bruch der Beziehungen zwischen der EU und Ihren Mitgliedstaaten mit Großbritannien.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig zum Austritt Großbritanniens aus der EU

»Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist eine politische Zäsur für Europa. Und er hat auch eine emotionale Dimension. Er schärft unser Bewusstsein dafür, was wir an Europa haben und für welche Werte und Errungenschaften das vereinte Europa steht – allem voran Frieden, Rechtsstaatlichkeit, Freizügigkeit und gelebte Solidarität über die Ländergrenzen hinweg. Deshalb ist der Brexit für alle Europäer eine schmerzhafte Entscheidung, die wir aber respektieren müssen. Obwohl die Briten sich nun von der EU abgewendet haben, streckt Sachsen weiterhin die Hand in Richtung Großbritannien aus.«

»Brexit«: Sebastian Gemkow wirbt für den Freistaat als neue wissenschaftliche Heimat

Anlässlich des Ausscheidens des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union erklärt Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Ich bedaure, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlässt. Das europäische Projekt wird ärmer sein durch diesen oft nicht einfachen, aber doch immer wichtigen Partner in Europa.«

Haltungsnote: Besuchen Sie Europa, solange es noch steht!

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 74, seit 20. Dezember im HandelDemnächst ist Weihnachten. Doch der Autor, im Hauptberuf immerhin literarischer Profikiller, hatte in den letzten Tagen so seine Schwierigkeiten damit, sich der saisonbedingten Fröhlichkeit voll hinzugeben. Wahrscheinlich lag es daran, dass er zwischen seinen schriftlichen Morden und Mordversuchen zu oft Zeitungen liest. Was man da erfährt, gibt ja keinen echten Grund für ausgelassene Tänze um den Weihnachtsbaum.

Delitzscher Kamingespräch: Brexit im Schloss

Für die einen ist der Brexit ein Krimi mit ungewissem Ausgang, für andere eine Seifenoper mit hohem Unterhaltungswert: Wird Großbritannien die Europäische Union tatsächlich verlassen? Unter welchen Bedingungen? Welche Auswirkungen hat ein Ausstieg des Vereinigten Königreiches aus der EU auf alle anderen Mitglieder?

Oliver Schenk zum Ergebnis des Sondergipfels der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union

„Viele haben für das derzeitige ‚Brexit-Theater‘ wenig Verständnis. Dennoch sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, einen geordneten Brexit zu erreichen. Wir sind gut beraten, hier einen kühlen Kopf zu bewahren, auch wenn es angesichts der Totalblockade im Unterhaus nicht leicht fällt. Der gefundene Beschluss der EU-Regierungschefs bietet dafür eine Basis. Die EU zeigt sich hier sehr flexibel. Mir ist wichtig, dass wir einig sind und der Kompromiss gemeinsam getragen wird. Nun liegt der Ball bei den Briten“, betonte Schenk.

Verliert Sachsen mit Großbritannien seinen drittwichtigsten Außenhandelspartner?

Irgendwie sorgt die Weltpolitik auch immer wieder dafür, dass Sachsens Exportindustrie in Handlungszwänge kommt. Mal war es Griechenland, das als Handelspartner ausfiel, dann gab es die Russland-Sanktionen. Aber das ist alles eher Kleinkram gegen das, was droht, wenn Großbritannien ohne Abkommen aus der EU ausscheidet. Denn Großbritannien ist der drittgrößte Außenhandelspartner Sachsens. Sachsens Statistiker sind jedenfalls besorgt.

Die Folgen des Brexit lassen sich mit typischen idealen Modellrechnungen nicht erfassen

Was wir derzeit in England erleben, ist ja in gewisser Weise ein elitäres Schmierentheater. Ein ganzes Parlament behandelt den Austritt aus der EU so, als wäre das nur ein bisschen politischer Aschermittwoch. Dann ist der Klamauk vorbei, England ist raus und der Laden brummt wieder. Dabei wachsen die Befürchtungen, dass ein Brexit ohne Austrittsregelung hart und chaotisch wird. Das IWH in Halle hat versucht, das in Arbeitsplätze umzurechnen.

Sachsen trifft Vorbereitungen für Brexit

Die Staatsregierung will mit Blick auf den Brexit nicht unvorbereitet sein und hat deswegen einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. „Unser Ziel ist es, mit dem Gesetz für Rechtsklarheit zu sorgen“, betonte Europaminister Oliver Schenk am Mittwoch im Landtag.

Europaminister zu Brexit-Entscheidung in Großbritannien: Austritt ohne jedes Abkommen verhindern

Sachsens Europaminister Oliver Schenk zur gestrigen Entscheidung des britischen Parlaments über das Brexit-Austrittsabkommen: „Ich bedauere sehr, dass sich gestern für das Brexit-Austrittsabkommen im britischen Unterhaus so wenig Zustimmung fand. Damit stehen die Zeichen auf einen ungeordneten Brexit, den so genannten „Hard-Brexit“. Das kann keine Seite wirklich wollen“, sagte Schenk am Mittwoch in Dresden.

Nur jedes dritte Exportunternehmen betreibt Geschäfte mit Vereinigtem Königreich, die Unsicherheit ist greifbar

Der Brexit beschäftigt schon längst auch die sächsischen Unternehmen. Denn etliche haben heute noch wichtige Exportaufträge auf die Insel. Eine gewisse Verunsicherung wird in der jüngsten IHK-Umfrage zwar spürbar. Für einen Großteil der sächsischen Exportunternehmen sind die Folgen des EU-Austritts von Großbritannien noch nicht so recht greifbar.

Brexit: Verhandlungsexperte Smolinski warnt vor Lose-Lose-Lösung

Heute stellt die britische Premierministerin Theresa May den schriftlichen Antrag zum Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union. Nachdem das Austrittsverfahren nach Artikel 50 des Lissaboner Vertrags eingeleitet wird, haben die EU und das Vereinigte Königreich zwei Jahre Zeit, die Austrittsbedingungen zu verhandeln sowie die Regeln zu vereinbaren, die die zukünftige Beziehung zwischen beiden bestimmen werden. Remigiusz Smolinski, Honorarprofessor für Verhandlungsführung an der HHL Leipzig Graduate School of Management, sieht wichtige Hebel bei beiden Parteien, ihre Verhandlungsmacht punktuell oder dauerhaft stärken zu können. Jedoch wendet er ein: „Wenn diese Mächte aufeinander prallen, besteht das Risiko, Fronten zu verhärten und die Lösungsorientierung zu verlieren. Das wiederum könnte in einer Lose-Lose-Lösung münden.“

Post-Brexit-Diskussionen: Chancen einer gemeinsamen Asyl- und Migrationspolitik für Europa

Die Einwanderungsbewegung nach Europa des Jahres 2015 sowie die Hindernisse für eine gemeinsame europäische Migrationspolitik stehen im Mittelpunkt der post-Brexit-Diskussionen zur Zukunft des europäischen Projekts. Gründete das Projekt ursprünglich auf einem Versprechen von Frieden und Wohlstand, konzentrieren sich die heutigen Vorschläge für eine Vertiefung der Europäischen Union fast ausschließlich auf ein vage gehaltenes Versprechen von Sicherheit.

Ein zweites Referendum? Schottland und der Brexit

Mit einer Diskussion über Schottland und den Brexit setzt die Volkshochschule ihre Veranstaltungsreihe zum Austritt Großbritanniens aus der EU am Donnerstag, dem 12. Januar, von 19 bis 21 Uhr, in der Löhrstraße 3-7, fort.

Ist der Frieden auf der Insel in Gefahr? – Nordirland und der Brexit

In Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung lädt die Volkshochschule zur Diskussion über das Themna „Ist der Frieden auf der Insel in Gefahr? – Nordirland und der Brexit“ am Donnerstag, dem 8. Dezember, 19 bis 21 Uhr, in die Löhrstraße 3 - 7, ein.

Das un/einige Königreich – Großbritannien und der Brexit

Am kommenden Donnerstag, dem 10. November, 19 - 21 Uhr, startet die Volkshochschule Leipzig in der Aula, Löhrstraße 3 - 7, mit einer neuen Veranstaltungsreihe zum Brexit in Großbritannien. Am 23. Juni stimmten die Briten in einem Referendum über den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union ab. 51,9 Prozent der Bürger entschieden sich für den Austritt aus der EU, der nun in den kommenden Jahren verhandelt werden muss. Allerdings sind sich die Briten nach wie vor nicht einig.

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