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Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig zum Austritt Großbritanniens aus der EU

Von Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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    »Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist eine politische Zäsur für Europa. Und er hat auch eine emotionale Dimension. Er schärft unser Bewusstsein dafür, was wir an Europa haben und für welche Werte und Errungenschaften das vereinte Europa steht – allem voran Frieden, Rechtsstaatlichkeit, Freizügigkeit und gelebte Solidarität über die Ländergrenzen hinweg. Deshalb ist der Brexit für alle Europäer eine schmerzhafte Entscheidung, die wir aber respektieren müssen. Obwohl die Briten sich nun von der EU abgewendet haben, streckt Sachsen weiterhin die Hand in Richtung Großbritannien aus.«

    »Aber der Brexit ist auch für unsere Wirtschaft ein tiefer Einschnitt. Das Vereinigte Königreich ist für den Freistaat Sachsen schließlich das drittwichtigste Exportland. Jetzt geht es darum, die künftige Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und der EU für beide Seiten fair und gewinnbringend auszugestalten.

    Sachsen will weiterhin gute Handelsbeziehungen zu Großbritannien pflegen. Handel, der auf klaren Spielregeln basiert, verspricht Wachstum, schafft und sichert Arbeitsplätze und ist damit gut für unsere sächsische Wirtschaft. Ich erwarte, dass das Vereinigte Königreich die Verhandlungen mit der Europäischen Kommission in diesem Geiste führt.

    Der Freistaat steht an der Seite der sächsischen Unternehmen. Damit sie sich möglichst breit aufstellen und nicht von einigen wenigen Märkten abhängig sind, unterstützt Sachsen die Unternehmen bei ihrer Internationalisierung. Neben der finanziellen Förderung gehören dazu passgenaue Angebote zur Erschließung internationaler Märkte.

    In diesem Jahr sind mehr als 150 Maßnahmen in mehr als 30 Ländern geplant. Dazu zählen Unternehmerreisen ebenso wie Messebeteiligungen und die etablierte Sächsische Außenwirtschaftswoche. Die Wirtschaftsförderung Sachsen und die sächsischen Kammern bieten umfangreiche Informations- und Beratungsangebote zu Fragen der Internationalisierung und speziell zum Brexit.«

    Hintergrund:

    Die Außenwirtschaftsinitiative Sachsen (AWIS) bündelt die außenwirtschaftlichen Aktivitäten der Staatsregierung, der Wirtschaftsförderung Sachsen, der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern sowie von Wirtschaftsverbänden. Mit ihren jeweiligen Kompetenzen und Angeboten unterstützen die in AWIS zusammengeschlossenen Partner die überwiegend kleinen und mittleren Unternehmen in Sachsen auf ihrem Weg ins Ausland. Der auf die Bedürfnisse der sächsischen Unternehmen abgestimmte außenwirtschaftliche Jahresplan beinhaltet branchenspezifische ebenso wie übergreifende Angebote.

    Die neue Leipziger Zeitung ist da: Fokus auf die OBM-Wahl

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