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Vitale Dorfkerne: Kindercampus Ponickau wächst

Von Sächsisches Staatsministerium für Regionalentwicklung
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    Staatsminister Thomas Schmidt hat heute (19. Juli 2021) gemeinsam mit der 1. Beigeordneten des Landkreises Meißen, Janet Putz, und der Leiterin des Kinderhauses, Silvia Reiche, den ersten Spatenstich für das neue Hortgebäude im Thiendorfer Ortsteil Ponickau (Landkreis Meißen), gesetzt.

    Rund 1,35 Millionen Euro werden für den Neubau aus dem Programm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung zur Verfügung gestellt. Im Fokus dieses Programmes stehen Vorhaben, die insbesondere die Innenentwicklung in Dörfern und kleinen Städten im ländlichen Raum stärken.

    „Die Gemeinde Thiendorf steht vor der Herausforderung, die soziale Infrastruktur der demografischen Entwicklung anzupassen. Die Kinderbetreuungseinrichtungen der Gemeinde haben schon jetzt mit Kapazitätsengpässen zu kämpfen. Die Investition in das Hortgebäude zeugt vom Weitblick für die nächsten Generationen der Gemeinde Thiendorf. Eine gute Bildung und Betreuung sind maßgeblich für die Zukunft unserer Kleinsten und unserer Gemeinden“, sagte Staatsminister Schmidt. „Das Vorhaben erweitert das Bildungs- und Betreuungsangebot an diesem Standort erheblich. Hier entsteht ein richtiger Kindercampus! Mit den neuen Räumlichkeiten werden zeitgemäße Bedingungen für die Betreuung der Schulkinder geschaffen.“

    Das Gebäude ergänzt funktional und baulich die Grundschule und die Kindertagesstätte. Damit verbunden sind eine bessere Erreichbarkeit und Zeitersparnis für die Schüler, die Versorgung mit Schulspeisung und die gemeinschaftliche Nutzung von Frei- und Sportflächen. Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

    Hintergrund:

    Mit dem fünften Aufruf „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ im Jahr 2020 standen Fördermittel in Höhe von 25 Millionen Euro für neue Projekte zur Aufwertung der Ortskerne in Dörfern und Kleinstädten im ländlichen Raum zur Verfügung. Gefördert wurden beispielsweise öffentliche Einrichtungen und dörfliche Begegnungszentren in bereits bestehenden Gebäuden, Schulen und Kindertageseinrichtungen, multifunktionale Platzgestaltungen und die Beseitigung ruinöser Bausubstanz.

    Die Förderung über die Förderrichtlinie „Ländliche Entwicklung“ ist eine Ergänzung der regionalen LEADER-Entwicklungsstrategien, mit deren Hilfe die Regionen ebenfalls die bauliche Entwicklung ihrer Orte unterstützen können.

    Seit dem Jahr 2016 wurden insgesamt 214 Vorhaben mit einer Unterstützung von 85 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Das Programm trägt zur Entwicklung gleichwertiger Lebensverhältnisse in den Dörfern und Kleinstädten bei. Im April 2021 wurde der sechste Aufruf für das Programm gestartet. Das in den letzten Jahren stark nachgefragte Förderprogramm wird somit fortgesetzt. Im Jahr 2021 stehen erneut 25 Millionen Euro für neue Projekte zur Aufwertung der Ortskerne in Dörfern und Kleinstädten im ländlichen Raum zur Verfügung.

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