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4. Verhandlungsrunde im Großhandel Sachsen endet ohne Ergebnis

Von ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
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    Ergebnislos endete die 4. Tarifrunde für die 40.000 Beschäftigten im sächsischen Groß- und Außenhandel. Zwar gab es ein verbessertes Angebot. Die Arbeitgeber boten 2 % zum 1. Dezember nach 7 Nullmonaten und weitere 2 % zum 1. August 2022 nach 3 Nullmonaten.

    „Dieses Angebot ist für uns überhaupt keine Verhandlungsbasis“, so ver.di Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago. „Weder spiegelt sich darin die Wertschätzung gegenüber der enormen Leistung der Beschäftigten in den letzten 20 Monaten und die gestiegenen Umsätze wieder.“

    „Die 2 % liegen deutlich unter der Inflationsrate und die vielen Nullmonate bedeuten für 2021 eine Erhöhung von lediglich 0,25 %. Das würde eine deutliche Reallohnverschlechterung bedeuten, das werden wir nicht mitmachen. Im Großhandel wurde gutes Geld in den letzten Monaten verdient und die Arbeitgeber wollen nur Krümel weitergeben, das ist eine echte Provokation!“, so ver.di Gewerkschaftssekretärin, Andrea Busch.

    „Wir werden uns nicht länger hinhalten lassen und werden unsere Streiks im Groß- und Außenhandel in Sachsen noch in dieser Woche fortsetzen. Die Beschäftigten warten nun schon seit Mai vergeblich auf eine echte Tariferhöhung, da bleibt uns nur der Streik!“, so Andrea Busch.

    „Als erste Reaktion wird heute die rewe Beschäftigten im Großhandelslager Nossen zum Streik aufgerufen. Der Streik hat um null Uhr begonnen und wird sich bis Samstag hinziehen. Ohne solche Streikmaßnahmen kommen wir nicht zu einem akzeptablen Tarifabschluss“, so Lauenroth-Mago

    Die Forderungen der ver.di-Tarifkommission

    • Anhebung aller Löhne und Gehälter um 1 € je Arbeitsstunde
    • Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 70 € im Monat
    • Einen Sachsenzuschlag
    • Die Laufzeit soll 12 Monate betragen (1.5.2021-30.4.2022)
    • Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge gemeinsam mit den Arbeitgebern
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