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Beseitigung von Sturmschäden und Verkehrssicherung im Stadtwald

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    Der gestrige Sturm hat im Leipziger Stadtwald erhebliche Schäden verursacht. Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste müssen beräumt werden. Dies wird einige Tage in Anspruch nehmen. Das Amt für Stadtgrün und Gewässer bittet um Verständnis, dass der Wildpark ab heute bis zur Beseitigung der Sturmschäden voraussichtlich bis 1. November geschlossen bleibt.

    Im gesamten Stadtwald ist Vorsicht geboten. Ein Betreten des Waldes bei Unwetterwarnungen, Starkwind oder Sturm kann lebensgefährlich sein und sollte grundsätzlich vermieden werden. Das Betreten des Waldes erfolgt jedoch immer auf eigene Gefahr.

    Die Stadtförster sind das ganze Jahr über im Stadtwald unterwegs, um das Gefahrenpotenzial so gering wie möglich zu halten. So erfolgen neben der Beseitigung der aktuellen Sturmschäden in den kommenden Wochen auch Baumpflege- und Fällarbeiten, um die Verkehrssicherheit in den Waldbeständen des Leipziger Stadtwaldes weiterhin gewährleisten zu können.

    Unter anderem müssen am Fuße des Fockebergs in der Südvorstadt 19 Bäume gefällt werden. Im Leutzscher Holz an den Waldwegen nördlich der Hans-Driesch-Straße bis zum Heuweg, Lemseler Weg, Max-Liebermann-Straße werden 35 Bäume gefällt.

    Entlang des Cottaweges, der Friesenstraße und von Waldwegen südlich der Hans-Driesch-Straße sind 34 Bäume betroffen, die nicht mehr standsicher sind und gefällt werden müssen. Auch im Stötteritzer Wäldchen werden einige Bäume entnommen. Außerdem werden an allen Standorten auch Pflegemaßnahmen durchgeführt, das heißt, Äste werden zurückgeschnitten oder Kronen eingekürzt.

    Auch im der Umweltbildung und Erholung dienenden Waldarboretum in Lößig-Dölitz (Connewitzer Straße) werden aktuell im Rahmen eines Lehrlingsprojektes umfangreiche Pflege- und Fällarbeiten am Baumbestand durchgeführt. Auf einer Fläche von rund 6 Hektar wachsen hier 40 Nadel- und Laubbaumarten aus nordamerikanische und eurasische Waldgesellschaften. Um den Boden und den Baumbestand im Waldarboretum optimal zu schonen, wird das Holz mit Hilfe von Rückpferden geborgen. Der „Lehrwald“ war 1996 angelegt worden und ist über verschiedene Lehrpfade erlebbar.

    Die Leipziger Stadtförster hatten bei ihren regelmäßigen Baumkontrollen zuletzt zahlreiche Bäume festgestellt, die aufgrund des Eschentriebsterbens und der Rußrindenkrankheit abgestorben oder geschädigt sind. Fachfirmen beseitigen schrittweise Gefahren an öffentlichen Straßen und an stark genutzten Waldwegen. Für temporäre Einschränkungen, die aufgrund der Verkehrssicherungsarbeiten im Stadtwald entstehen, bittet das Amt für Stadtgrün und Gewässer um Verständnis.

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