Um die Sicherheit der Waldbesucherinnen und -besucher zu gewährleisten, beginnen aktuell im vorderen und hinteren Rosental umfangreiche Baumpflegearbeiten. Bis Mitte Juni beseitigen die Waldarbeiter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer und beauftragter Fachfirmen Gefahren entlang öffentlicher Straßen, an Spielplätzen und an Waldwegen. Während der Arbeiten werden die Wege im Rosental zeitweise gesperrt.
Im Ergebnis der Baumkontrollen sind ganzjährig Maßnahmen an den abgestorbenen oder geschädigten Bäumen notwendig. Im Rosental werden an 19 Bäumen Totholz entfernt oder Kronen eingekürzt. Insgesamt müssen 139 Bäume gefällt werden – überwiegend Eschen, die vom Eschentriebsterben betroffen sind und häufig zusätzlich Wurzelfäule aufweisen. Diese Bäume sind stark bruchgefährdet und nicht mehr standsicher.
Das Eschentriebsterben ist eine seit mehreren Jahren in Europa verbreitete Baumkrankheit, die durch einen eingeschleppten Pilz verursacht wird. Dieser befällt vor allem Eschen und führt zunächst zu Blattverlust und dem Absterben von Trieben und Ästen. Im weiteren Verlauf kann der Erreger auch den Stamm befallen und die Bäume nachhaltig schwächen.
In vielen Fällen treten zusätzlich sekundäre Schädlinge und holzzersetzende Pilze auf, die die Stabilität des Baumes weiter beeinträchtigen. Trockenheit und Hitze der vergangenen Jahre haben viele Bäume zusätzlich geschwächt und anfälliger für Schäden gemacht.
Vor der Fällung werden die betroffenen Bäume unter naturschutzfachlichen Gesichtspunkten begutachtet, um geschützte Tiere nicht zu beeinträchtigen.






Keine Kommentare bisher