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Ronald Pohle plädiert für einen gemeinsamen großen Wurf für einen Schwimmhallenneubau im Leipziger Osten

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    Nicht nur die Grünen, auch die CDU hat am Mittwoch, 26. Oktober, gegen die Vorlage der Stadt für einen Schwimmhallenneubau an der Eisenbahnstraße gestimmt. Während die Grünen damit vor allem ihrer Forderung Nachdruck verliehen, hier einen mehrstöckigen Bau mit zusätzlichen sozialen Einrichtungen zu bauen, war die CDU-Fraktion tatsächlich gegen den Standort. Jetzt ist alles wieder offen, betont Ronald Pohle.

    „Ich sehe in der erneuten Standortsuche für eine Schwimmhalle durchaus eine städtebauliche Chance für die verlassene Feuerwehr in Anger-Crottendorf an der Zweinaundorfer Straße“, erklärt Ronald Pohle, Ortsverbandsvorsitzender der Leipziger CDU im Osten und Landtagsabgeordneter. „Das Fördergebiet Leipzig Ost erstreckt sich bis nach Anger-Crottendorf – somit sollte auch dieser Standort in Erwägung gezogen werden. Denn das Areal um die ehemalige Feuerwache bietet Platz für vielfältige weitere kommunale Angebote, wie Kindergärten, Spielplätze oder ähnliches.“

    Weiterhin vorteilhaft für den Standort in Anger-Crottendorf sei, dass er das zentrale Einzugsgebiet für den Leipziger Osten umfasst.

    „Mit dem neuen S-Bahn-Haltepunkt ist die optimale Erreichbarkeit der Schwimmhalle für die Bürgerinnen und Bürger gewährleistet. Zudem würde, neben den bereits bestehenden Schulen, auch der neue Schulcampus Ihmelstraße von der Standortentscheidung profitieren. Alles in allem bietet der Blick auf den Stadtplan die besten Argumente für den Standort. Alle Ortsteile des Leipziger Ostens, auch die eingemeindeten Ortschaften, hätten damit die Chance einer nahen Anbindung an eine Schwimmhalle.“

    Die Stadtverwaltung hatte zwar in ihrer Vorlage die Prüfung verschiedener Standorte im Leipziger Osten erwähnt, den Ratsfraktionen aber nur das Ergebnis der Prüfung vorgelegt, das allein den Otto-Runki-Platz als sinnvoll erachtete. Eine wirklich nachvollziehbare Erklärung, warum die anderen Standorte im Osten weder in die engere Wahl kamen noch den Fraktionen selbst zur Einschätzung überlassen wurden, gab es nicht. Denn selbst wenn der Otto-Runki-Platz trotzdem als Bauort für eine Schwimmhalle genutzt wird, gibt es nach wie vor kein abgestimmtes Bild über die verfügbaren Flächen im Leipziger Osten, auf denen noch fehlende soziale Infrastrukturen gebaut werden könnten. Diese Unsicherheiten gab es auch schon in der quälenden Diskussion um einen neuen Schulstandort, die dann mit den Lösungen Schönefeld (neues Gymnasium) und Ihmelstraße (neuer Schulcampus) eher randlagig beantwortet wurden.

    Ronald Pohle: „Die Vorstellungen der Stadtverwaltung, die Feuerwache für eine Nutzung durch die Stadtreinigung umzubauen, ist mit dem bereits verdichteten Wohngebiet unvereinbar. Vielmehr könnte mit den städtebaulichen Überlegungen auch die Brache der ehemaligen Krause Fabrik bis hin zur Zweinaundorfer Straße durch die europäischen Fördermittel einbezogen werden.“

    Dass eine knappe Mehrheit im Stadtrat am Donnerstag die Eisenbahnstraße als Standort für den Neubau einer Schwimmhalle im Leipziger Osten abgelehnt hat, sieht er als Chance für den Leipziger Osten. Er wolle die Stadträte überfraktionell ermuntern, den Anregungen der Grünen zu folgen und gemeinsam einen großen Wurf für Leipzigs Osten zu entscheiden, betont Pohle. „Am Beispiel der 3-Felderhalle am Rabet kann man sehen, wie ein Wiederaufbau der abgebrannten Halle zu der nun entstandenen modernen Halle gewirkt hätte.“

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