18.3 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Elsterradweg am Elsterflutbett soll 2021 endlich repariert werden

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Seit 2015 beschäftigt ein eigentlich recht kurzes Radwegstück den Leipziger Stadtrat und das Planungsamt: Es ist die Rumpelstrecke auf dem Elsterradweg zwischen Schleußiger Weg und Teilungswehr Großzschzocher. Hier liegt der Schotter blank. Aber warum bekam es die Stadt bis heute nicht hin, dieses Wegstück zu reparieren, wollte die Grünen-Fraktion jetzt einmal mehr erfahren.

    Denn seit zwei Jahren steht auch das Geld dafür zur Verfügung. Aber es tut sich einfach nichts. Das Dezernat Stadtentwicklung und Bau hat jetzt auf die Grünen-Anfrage reagiert.

    Warum gerade die Reparatur dieses Wegstücks so lange dauert, verrät das Baudezernat freilich nicht.

    Nur, dass es eigentlich keinen Grund gibt, es nicht zu tun, denn: „Der Wegabschnitt ist Bestandteil eines Gestattungsvertrages mit der Landestalsperrenverwaltung zum Betrieb von Freizeit und Erholungswegen im Bereich öffentlicher Hochwasserschutzanlagen im Stadtgebiet Leipzig.“

    Und dazu kommt: „Dem Amt für Stadtgrün und Gewässer stehen seit 2019 Mittel für die Unterhaltung dieser Freizeit- und Erholungswege zur Verfügung. Eine Nutzung durch den Radverkehr kann für den Abschnitt zwischen Schleußiger Weg und dem Teilungswehr Großzschocher somit gewährleistet werden.

    Bereits im Herbst 2018 erfolgte die Wiederherstellung des Teilabschnittes zwischen Teilungswehr Großzschocher und Anschluss Pistorisstraße nach Beendigung einer Baumaßnahme (Verlegung von Elt-Leitungen). Der Baubeginn und die Fertigstellung des Teilabschnittes vom Schleußiger Weg bis zur Anbindung Pistorisstraße ist im Jahr 2021 geplant.“

    Warum es sechs Jahre dauert, ein Wegstück wie dieses zu reparieren, deutet das Dezernat zumindest im anderen Teil der Antwort zur Grünen-Anfrage an. Denn dort stocken Planung und Umsetzung ebenfalls seit Jahren, weil ganz augenscheinlich das Personal fehlte.

    „Die personelle Situation und Aufgabenfülle im VTA ermöglichte bisher keine Vorplanung für diese Bike&Ride-Anlage“, lautet die Antwort zur Nachfrage, warum die Bike&Ride-Anlage an der Haltestelle Albersdorfer Straße nicht umgesetzt wurde, obwohl längst beschlossen und finanziert.

    Jetzt erst ist augenscheinlich die nötige Stelle im Verkehrs- und Tiefbauamt besetzt: „Zur Errichtung der Bike&Ride-Anlage an der Haltestelle Albersdorfer Straße sind Abstimmungen mit dem Amt für Sport erfolgt. In diesem Jahr soll die Vorplanung erfolgen, die Realisierung ist für 2021 vorgesehen.“

    Es geht also auch hier im Schneckentempo voran. Genau sechs solcher Bike&Ride-Anlagen wurden seit 2017 tatsächlich auf den Weg gebracht, teilt das Planungsdezernat mit: „Es wurden seither an sechs Standorten neun Bike&Ride-Anlagen, mit einer Kapazität von 45 Fahrradbügeln realisiert:

    – Schönauer Ring, Straßenbahnendhaltestelle/Wendeschleife
    – Böhlitz-Ehrenberg, Straßenbahnendhaltestelle/Wendeschleife
    – Ratzelstraße, Haltestelle Ratzelbogen
    – Ratzelstraße, Haltestelle Stuttgarter Allee
    – Lützower Straße, S-Bahnhaltepunkt Gohlis
    – Landsberger Straße, Straßenbahnendhaltestelle/Wendeschleife“.

    Vielleicht geht es ja jetzt mit den neuen Stellenbesetzungen auch in der Radplanung etwas schneller.

    Finanzierung für Radweg bis zum Teilungswehr Großzschocher steht, jetzt braucht es nur noch Fördermittel

    Der Leipziger OBM-Wahlkampf in Interviews, Analyse und mit Erfurter Begleitmusik

     

    Hinweis der Redaktion in eigener Sache (Stand 24. Januar 2020): Eine steigende Zahl von Artikeln auf unserer L-IZ.de ist leider nicht mehr für alle Leser frei verfügbar. Trotz der hohen Relevanz vieler Artikel, Interviews und Betrachtungen in unserem „Leserclub“ (also durch eine Paywall geschützt) können wir diese leider nicht allen online zugänglich machen. Doch eben das ist unser Ziel.

    Trotz aller Bemühungen seit nun 15 Jahren und seit 2015 verstärkt haben sich im Rahmen der „Freikäufer“-Kampagne der L-IZ.de nicht genügend Abonnenten gefunden, welche lokalen/regionalen Journalismus und somit auch diese aufwendig vor Ort und meist bei Privatpersonen, Angehörigen, Vereinen, Behörden und in Rechtstexten sowie Statistiken recherchierten Geschichten finanziell unterstützen und ein Freikäufer-Abonnement abschließen (zur Abonnentenseite).

    Wir bitten demnach darum, uns weiterhin bei der Aufrechterhaltung und den Ausbau unserer Arbeit zu unterstützen.

    Vielen Dank dafür und in der Hoffnung, dass unser Modell, bei Erreichen von 1.500 Abonnenten oder Abonnentenvereinigungen (ein Zugang/Login ist von mehreren Menschen nutzbar) zu 99 Euro jährlich (8,25 Euro im Monat) allen Lesern frei verfügbare Texte zu präsentieren, aufgehen wird. Von diesem Ziel trennen uns aktuell 350 Abonnenten.

    Alle Artikel & Erklärungen zur Aktion Freikäufer“

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige