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Leipzigs Freiwilligenagentur möchte gern einen Ressourcenpool für Gemeinwohlorganisationen starten

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    Manchmal ist helfen ganz einfach. Z. B. wenn eine Stadt wie Leipzig weiß, wer was anbietet, wer welche Angebote und Ressourcen allen zur Verfügung stellt. Das kann man ganz, ganz groß denken und damit eine wirklich neue Stadtgemeinschaft erfinden. Oder man fängt erst einmal in dem Rahmen an, den es eigentlich schon gibt – den der gemeinnützigen Vereine und Organisationen, die oft noch ziemlich einsam vor sich hinmuddeln.

    Und kämpfen. Um Geld kämpfen, um Unterstützung der Stadt, um Sponsoren und Spender, um Gerätschaften, Räume und Mobiliar. Was man so alles braucht, um eine wichtige Idee umsetzen zu können, um netzwerken zu können, Leute zusammenzubringen und damit eigentlich jene Schmiere zu liefern, die den Motor der Stadtgesellschaft am Laufen hält.

    Das vergisst man gern, dass ohne Ehrenamt und Freiwilligkeit nichts mehr laufen würde in unserem Land. Unsere Gesellschaft würde einfach auseinanderfallen. Aber aus dem Alleinmachen kann man raus. Das ist die Idee für das Projekt, das die Freiwilligen-Agentur Leipzig jetzt entwickelt: einen online-basierten Ressourcenpool für gemeinnützige Organisationen und Initiativen in Leipzig.

    Damit das Projekt 2017 starten kann, ist freilich noch eine Menge finanzielle Unterstützung nötig. Denn das ordentliche Programmieren einer solchen Online-Tauschbörse kostet natürlich Geld. Mit etwas über 4.000 Euro kalkuliert die Freiwilligenagentur. Da stecken dann auch die laufenden Kosten fürs erste Jahr von 800 Euro mit drin und die Einrichtungsgebühr. Denn einen Server, der ordentlich Daten speichern kann, braucht man ja auch – wenn alle mitmachen und alle ihre Angebote einstellen, die sie so haben. F

    reie Raumkapazitäten, technisches Equipment, Stühle, Clipboards, Schirme und Veranstaltungsstände, Kisten, Rollwagen, Lastenfahrräder und so weiter. Wer schon einmal ehrenamtlich unterwegs war, weiß, wie man sich darüber freut, wenn man all das Zeug zusammenbekommt, das man braucht, um richtig arbeiten zu können oder mal eine wichtige Veranstaltung absichern und auch noch erfolgreich meistern zu können.

    Kosten darf das ja meistens nicht extra, weil das im knappen Förderbudget nicht vorgesehen ist. Da ist dann eine Website, auf die man schauen und über die man Kontakt aufnehmen kann, sehr hilfreich.

    Was haben die einen, was die anderen brauchen?

    So soll es funktionieren: „Der Ressourcenpool ist eine unkomplizierte und kostenfreie Tauschplattform zum Leihen und Tauschen von z.B. Eventbedarf, Büromaterial oder Know-how. Dort sehen Organisationen auf einen Klick, wer eine nützliche Ressource anbietet. Wer hat z.B. eine geeignete Location für eine Veranstaltung? Mit unserer Plattform machen wir vorhandene Ressourcen sichtbar, unterstützen Organisationen in der Projektumsetzung und nutzen unser langjähriges Netzwerk in die Leipziger Organisationslandschaft.“

    „Damit alle etwas vom Ressourcenpool haben, brauchen wir Ihren Support“, appelliert Judith Heese von der Freiwilligenagentur auch im kurzen Videoclip, der auf betterplace.org für das  Projekt wirbt. „Das Projekt bedarf der Mithilfe aller! Daher freuen wir uns über jede finanzielle Unterstützung, um vor allem die Programmierungskosten für die Online-Plattform aufzubringen. Der Ressourcenpool lebt mit der Beteiligung aller Organisationen in unserem Leipziger Netzwerk: Jeder Verein, jede Initiative, die ein Angebot einstellt, trägt zur Reichhaltigkeit des Gesamtangebotes bei, so dass möglichst viele davon profitieren.“

    Was dann schon mal die andere Seite des Mitmachens anspricht: Wenn die Tauschbörse online ist, sollten wirklich alle möglichen Initiativen und Vereine mitmachen und ihre Angebote auch einstellen. Dann entsteht tatsächlich ein Pool der Dinge, die bei der freiwilligen Arbeit in allen Bereichen der Stadt gebraucht werden, von vielen genutzt und bereitgestellt werden.

    In eigener Sache: Für freien Journalismus aus und in Leipzig suchen wir Freikäufer

    https://www.l-iz.de/bildung/medien/2016/11/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

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