Trauermarsch von Extinction Rebellion in Leipzig: Jetzt werden auch noch die Gruftis politisch? Video & Bildergalerie

Für alle LeserWährend sich die weltweit agierenden „Fridays for Future“-Jugendlichen noch immer Kloppe von einigen verbliebenen konservativen Politikern für ihren Schulstreik abholen und die CDU gerade angesichts steigender Umfragewerte der Grünen versucht, diese als konsequenzlose Träumer hinzustellen, wird immer mehr Menschen offenbar, dass es beim Klimawandel nicht mehr nur um Politik geht. Das wurde besonders deutlich, als auf dem mit knapp 2.000 Teilnehmern überraschend großen Trauermarsch am 10. Juni in Leipzig die Vertreterin von „Extinction Rebellion“ eine Liste jüngst ausgestorbener Tierarten verlas. Und Kriminalbiologe Mark Benecke deutliche Worte zur Zukunft der Menschheit fand.

Impressionen vom Trauermarsch am 10. Juni 2019 in Leipzig

Video: L-IZ.de

Mit 500 Teilnehmern hatten die Veranstalter um WGT-Guide und Extinction Rebellion Leipzig gerechnet und sich im Engagement einer Szene geirrt, die jahrelang als unpolitisch und in sich gekehrt gehandelt wurde. Doch sie kamen, um gemeinsam um bereits verstorbene Arten zu trauern. Grund hatten sie genug und auch der Blick nach vorn lässt wenig Gutes ahnen. So hat der Weltbiodiversitätsrats (IPBES) jüngst Alarm geschlagen und für die kommenden Jahre und Jahrzehnte rund eine Million Arten als vom Aussterben bedroht gemeldet.

Der Grund ist eine unheilvolle Mischung aus Klimawandel, ressourcenvernichtender Lebensart und die große Frage: Warum werden wir nicht satt?

Was Mark Benecke bei seiner Ansprache erst einmal zum Aufzählen der bisherigen fünf globalen Artensterben angesichts des derzeitigen sechsten großen Artensterbens auf der Welt trieb. Das Aussterben von rund 75 Prozent seiner Lieblingstiere, die Insekten, in den letzten 28 Jahren habe eine Kettenreaktion in Gang gesetzt und „derzeit sterben uns die Würmer weg“, so Benecke bei seiner Rede an der Moritzbastei (siehe Video). Weniger Vögel, weniger Nahrung, weniger Fleisch sind die Folge.

Apropos weniger Fleisch: für Benecke die wirksamste Entscheidung im Leben eines Bewohners einer der westlichen Industriestaaten – sozusagen runter vom Schnitzel und auf in den Gemüsegarten. Wobei er noch einmal betonte, dass es ihm selbst klar sei, wie ungern sich Menschen mit diesem Thema und den Zahlen hinter der Fleischerzeugung befassen. Dennoch nannte er welche. So werden derzeit 90 Prozent des weltweiten Sojas für die Tierfütterung verwendet, rund 25 Kilogramm pflanzlicher Nahrung fließe in ein Kilogramm Fleisch.

Doch ein Satz bliebe für Benecke, um es auch anderen zu erklären. „Dass was wir hier gerade erleben, ist das sechste, große Artensterben. Wir stehen jetzt in dieser Sekunde gerade mittendrin. Wer also weiter Motorrad und Auto fahren und Flugzeug fliegen, Billigklamotten kaufen und seinen Lifestyle nicht verändern möchte – eine Sache könnt ihr sofort tun: verwendet nie wieder Tierprodukte. Das wird alles sofort verändern.“

Unter Trommelschlägen ging es für die knapp 2.000 Trauernden, die am Bayrischen Platz gestartet waren, anschließend schweigend durch die Innenstadt bis zum kleinen Willy-Brandt-Platz. Wie immer, wenn schwarz gewandete Menschen zu Pfingsten durch Leipzig schreiten, war die Zahl der hochgehaltenen Handys unzählbar. Mal sehen, ob mancher beim Hochladen von anderen Usern mitgeteilt bekommt, was er oder sie da genau gefilmt haben.

Abschließend sammelte sich die monochrome Schar noch einmal um die Bühne und am Ende des Bandvortrages hieß das Schlusswort „die“. Für alle das Signal und so lagen sie eine Weile auf dem Platz. Auch mit dieser Schlussaktion wollten sie auf die fortschreitende ökologische Krise aufmerksam machen, welche, obwohl hinlänglich bekannt, von unserer Gesellschaft nur allzu gerne verdrängt wird.

Die Reden vom Trauermarsch am 10. Juni 2019 in Leipzig ua. mit Mark Benecke (Start)

Video: L-IZ.de

Sie haben heute Bilder produziert, die eindrücklich zeigen, dass es immer mehr Menschen nicht egal ist, wie der nächste Morgen wird. Denn es wird keinen Unterschied machen, ob man nun gern in morbider Kleidung durchs Leben wandelt oder grellbunt herumhüpft, wen man wählt oder was man glaubt. Es ist kein grünes, blaues oder schwarzes Politikthema – Artensterben, Agrarwirtschaft, Klimawandel und Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen sind längst die Megathemen einer Menschheit auf der Schussfahrt ins Tal.

Die Botschaft des „Die-in“-Schlussakkords auf dem Trauermarsch lautet schlicht: „Wir werden alle sterben, haltet Euch bereit.“ (Knorkator). Was den Zeitpunkt betrifft, haben wir es noch, aber nicht mehr lang weitgehend selbst in der Hand.

Über Extinction Rebellion (Rebellion für das Leben)

Extinction Rebellion ist Teil einer internationalen Bewegung, die 2018 in Großbritannien begann. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass die Menschheit vor einer ökologischen Krise dramatischen Ausmaßes steht, die schon jetzt zahlreiche Ökosysteme vernichtet und in den kommenden Jahrzehnten bis zum Aussterben der Menschheit führen kann.

Weil die Regierungen weltweit darin versagten, angemessen auf diese Bedrohung zu reagieren, ruft die Bewegung zur gewaltfreien Rebellion auf, um wirksame Maßnahmen zur drastischen Reduktion von Treibhausgasemissionen und zum Schutz von Ökosystemen durchzusetzen. Auf diese Weise soll zugleich Druck auf die Machthaber ausgeübt und die Öffentlichkeit gleichzeitig auf die Folgen der ökologischen Krise aufmerksam gemacht werden.

In Deutschland haben sich seit November 2018 zahlreiche Ortsgruppen gebildet, in denen sich Menschen aller Altersgruppen engagieren. Die Bewegung stellt drei Kernforderungen: Erstens muss die Regierung die volle Wahrheit über die ökologische Krise offenlegen und gemeinsam mit den Medien die absolute Dringlichkeit des Wandels an die gesamte Bevölkerung kommunizieren.

Zweitens muss die Regierung die notwendigen Maßnahmen verbindlich ergreifen, um die Netto-Treibhausgas-Emissionen in Deutschland bis 2025 auf null zu reduzieren und das allgemeine Niveau des Ressourcenverbrauchs zu senken. Drittens soll eine Bürger*innenversammlung einberufen werden, welche diese Maßnahmen fortan begleitet und gewährleistet, dass der Wandel gerecht und demokratisch abläuft.

Extinktion Rebellion (Germany) im Netz

Soziologe erklärt, warum gerade einkommensschwache Haushalte bei einer CO2-Steuer profitieren

 

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