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Am Mittwoch konnte Markus Engel seine Petition an OBM Burkhard Jung überreichen

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    Markus Engel kann ein kleines Erfolgserlebnis verbuchen. Über 1.000 Menschen haben mittlerweile seine im September gestartete Petition für eine Fußgängerampel an der Käthe-Kollwitz-Straße unterschrieben. Auch der Ökolöwe hat mittlerweile seine Unterstützung für die Petition erklärt. Am Mittwoch, 30. Oktober, hat Markus Engel die Petition persönlich an OBM Burkhard Jung überreicht.

    Eine Bürgerinitiative setzt sich seit dem Sommer für einen sicheren Übergang unserer Kinder und Schüler an dem Übergang Schreberstraße/Käthe-Kollwitz-Str. ein. Am Mittwoch, 30. Oktober, zur Stadtratssitzung ist die Petition, die von über 1.000 Bürgern unterschrieben worden ist, vom Initiator Markus Engel an Oberbürgermeister Burkhard Jung übergeben worden, der versprach, sich um das Anliegen zu kümmern. Die Petition liegt seit dem 11. Oktober auch dem Petitionsausschuss der Stadt vor. Die Problematik wird von diesem überprüft und mit einer Beschlussempfehlung an den Stadtrat weitergeleitet.

    Worum geht es?

    Der Übergang der Käthe-Kollwitz-Straße bei der Schreberstraße wird vor allem von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern frequentiert. Ein grüner Rad- und Fußgängerweg abseits der Hauptstraßen verbindet hier das Waldstraßenviertel mit der Innenstadt. Viele Kindertagesstätten und Schulen sind in seinem Verlauf. Doch der Weg endet genau an diesem Nadelöhr, denn die Käthe-Kollwitz-Straße kann hier nicht sicher überquert werden. Bereits morgens um 8:30 Uhr stauen sich Radfahrer und Fußgänger. Der dichte Autoverkehr auf der Käthe-Kollwitz-Straße lässt nur kleine Lücken zu, in denen kleine Menschengruppen aus Kindern, Eltern und Radfahrern über die Straße hasten.

    „Stürzen darf dabei kein Kind!“, sagt Engel. „Ab 15 Uhr, wenn die Kinder auf dem Heimweg sind, sieht man das gleiche Bild. Fast täglich kommt es hier zu haarsträubenden Szenen und Fast-Unfällen. Wenn im Sommer über 74.000 Besucher ins benachbarte Schreberbad strömen, wird die Situation sprichwörtlich noch ,verfahrener‘.“

    „Die Stadtverwaltung wiegelt bisher alle Bürgeranfragen ab“, formulierte der Ökolöwe seine Kritik. „Man könne doch am Westplatz oder der Marschnerstraße über die Straße, heißt es. Wer sich jedoch planerisch etwas näher mit den Belangen des Fußverkehrs befasst, sollte eigentlich wissen, dass das aufgrund der großen Umwege keine Option ist. Da die Stadtverwaltung nicht helfen will, richten sich die Bürger/-innen nun mit einer Petition an den Stadtrat.“

    Bürgerinitiative kämpft für eine Fußgängerampel an der Schreberstraße

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