Äpfel, Birnen und eine Musterfamilie im Einfamilienhaus

Wenn das IW Köln versucht, die Wohnnebenkosten in 100 deutschen Städten zu vergleichen

Für alle LeserMan möchte sie ja verstehen, die Besitzer von Haus und Grund. Und berechtigt ist der Wunsch durchaus, auch einmal die Nebenkosten in großen deutschen Städten zu vergleichen. Nicht zum ersten Mal hat eine Organisation wie Haus & Grund versucht, das zu beauftragen. Und nicht zum ersten Mal gibt es ein Ergebnis, das zwar wie ein schickes Ranking aussieht, aber mit der Wirklichkeit nicht wirklich viel zu tun hat. Auch wenn sich der Präsident von Haus & Grund Sachsen, René Hobusch, zutiefst unzufrieden zeigt über das Abschneiden der sächsischen Großstädte.

Die Nebenkosten in den 100 größten Städten in Deutschlands hat das IW Consult GmbH, eine Einrichtung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln, im Auftrag von Haus & Grund Deutschland versucht zu vergleichen. Das Ergebnis ist so eine Art Hitliste mit bepunkteten Kosten für Abfallentsorgung, Grundsteuer, Trink- und Abwasser. Daneben wurden dann auch noch die möglichen Jahreskosten für eine vierköpfige Familie berechnet.

„Viele Bürger stehen den Kosten bei Müllgebühren, sowie Abwasser sowie Grundsteuer B ohnmächtig gegenüber, haben keine Auswahlmöglichkeiten beim Anbieter und aufgrund intransparenter Kostenstrukturen häufig noch nicht einmal die Möglichkeit durch Anpassung des persönlichen Verhaltens die Gebührenhöhe zu reduzieren“, kommentiert René Hobusch das Nebenkostenranking 2018 im Auftrag des Zentralverbandes Haus & Grund Deutschland.

Er schaut vor allem auf die Platzierungen. Die sind natürlich auf den ersten Blick nicht wirklich so toll. Während Leipzig und Dresden auf den Plätzen 68 und 69 landeten, schaffte es Chemnitz (39) immerhin auf einen Platz unter den 50 Städten mit den günstigsten Nebenkosten.

„Das gute Abschneiden von Chemnitz im Vergleich zu den beiden sächsischen Metropolen Leipzig und Dresden zeigt, dass bei der Gebührenhöhe und der Grundsteuer noch viel Luft drin ist“, meint Hobusch.

Als Präsident der sächsischen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer fordert er die betroffenen Städte auf, die Höhe der Kosten zu analysieren und die Unterschiede für die Gebühren- und Steuerlast gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern transparent darzustellen.

„Wir diskutieren vielerorts über die steigenden Kaltmieten. Dabei sind die Wohnnebenkosten der eigentliche Kostentreiber. Niemand käme deswegen auf die Idee, eine Nebenkostenbremse zu verlangen. Nur eine erhöhte Preis- und Gebührentransparenz bringt daher den notwendigen Wettbewerb unter den Gemeinden mit sich, der am Ende die Preise für die Verbraucher sinken lässt.“

Nichts gegen mehr Transparenz, deshalb …

Wenn man die angegebenen Gesamtkosten vergleicht, wäre Leipzig mit 1.289 Euro Gesamtaufwand im Jahr sogar noch preiswerter als neun Städte, die vom IW vor Leipzig eingeordnet wurden. Den Grund lässt das IW zumindest durchblicken, wenn es in der Einleitung betont, die Punktzahl besser platzierter Städte könnte durch eine niedrigere Grundsteuer bedingt sein.

Aber auch die Art der Erhebung darf man zu Recht in Zweifel ziehen, wenn es um die reelle Belastung pro Bewohner geht. Denn die Rechner von IW Köln nahmen nicht nur eine Musterfamilie (zwei Erwachsene, zwei Kinder) als Grundlage, sondern gingen auch davon aus, dass diese Musterfamilie ein Eigenheim mit großem Grundstück bewohnt. Ein für Großstädte wie Leipzig völlig irreales Szenario. Nur 9 Prozent der Leipziger wohnen im eigenen Haus, 1 Prozent in einem gemieteten. Die Rechnung passt also nur auf ein Zehntel der Stadtbevölkerung.

Die anderen Leipziger wohnen nämlich alle zur Miete oder in einer Eigentumswohnung. Was sofort einen Effekt hat: Ihre Nebenkostenbelastung über die Grundsteuer sinkt. Sie zahlen ja nur anteilig je nach Zahl der Miet- bzw. Wohnparteien.

Das IW Köln hätte also ein klein wenig Vergleichbarkeit einführen können, wenn es die Musterfamilie in eine typische Mietwohnung mit einer durchschnittlichen Wohnungsgröße für diese Familienform versetzt hätte. Man kann Wetten darauf abschließen, dass sich allein dadurch die Reihenfolge deutlich verändert hätte.

Und nicht nur bei der Grundsteuer ändert sich dann die Belastung, auch die Abwasserpreis-Belastung sinkt, wenn ein Grundstück nur anteilig auf Mieter umgelegt wird – denn dadurch verringert sich nicht nur die Messgröße für den Regenwasserabfluss – die Mieter werden garantiert auch deutlich weniger Trinkwasser zum Sprengen des Rasens verwenden. Wenn sie überhaupt noch welchen im Hof haben.

Noch nicht genug? Noch nicht genug.

Denn beim Trinkwasser geht es weiter. Die Ersteller der Studie sind ganz stolz darauf, dass sie mit einer Durchschnittsgröße von 122 Liter pro Kopf und Tag rechnen. Aber das ist gerade in Ostdeutschland gar nicht der Durchschnittswert. Leipzig kam 2017 gerade mal auf einen neuen Höchstwert von 92,8 Liter pro Kopf. Für Sachsen lautet der Durchschnitt 90,1 Liter, nur Chemnitz kommt mit 110,1 Litern deutlich drüber – vielleicht, weil das Trinkwasser dort deutlich billiger ist.

Der durchschnittliche Leipziger hat also rund 30 Liter pro Tag weniger verbraucht. Und das ist schon seit den 1990er Jahren so. Es stimmt nämlich nicht wirklich, dass die Nebenkosten nicht beeinflussbar sind. Bei den Wasserkosten haben die Leipziger gelernt, dass man den Kostenblock tatsächlich senken kann, indem man mit Wasser sparsam umgeht.

Es gibt also mehrere sehr fragwürdige Punkte in dieser neuen Vergleichsrechnerei, die vermuten lassen, dass die Vergleichszahlen mit der Realität von 80 Prozent der Stadtbewohner nichts zu tun haben. Aber das ist bei dem, was das IW Köln immer wieder als scheinbar belastbare Studie produziert, leider nichts Neues.

Zum Download des Rankings des IW Köln (PDF)

Für fünf Stadträume in Leipzig soll die Einführung einer Erhaltungssatzung geprüft werden

 

Haus & GrundIW KölnNebenkosten
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
Ein Kommentar


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Wie ein paar malende Nachtarbeiter sich an einem völlig falschen Ziel austobten
Thomas Nabert mit einem Titel von Pro Leipzig: "Zeugen des Schreckens" über die Leiden der Menschen zur Völkerschlacht. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserWenn nächtliche Schriftenmaler durch die Stadt ziehen, sind sie nicht immer gut informiert. Das musste am Buchmesse-Wochenende auch der Pro Leipzig e.V. mit seinem Büro im Waldstraßenviertel erleben. Denn da tauchten Schmierereien auf dem Eingangsschild zum Büro des Vereins in der Waldstraße auf. Neben obszönen Beleidigungen wird der Verein als „Nazi e. V.“ diffamiert. Der das da hinschrieb, war wohl völlig desinformiert. Die Leipziger Geschichte bürgerschaftlichen Engagements kennt er jedenfalls nicht.
Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland beauftragt weitere Untersuchungen zur Anbindung des Markkleeberger Sees an die Pleiße
Pleißewehr in Markkleeberg - nördlich davon sollte die Wasserschlange abzweigen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNur nicht lockerlassen. Vor einem Jahr sind die Pläne für den Bau der 15 Millionen Euro teuren „Wasserschlange“ von der Pleiße zum Markkleeberger See krachend gescheitert. „Nicht genehmigungsfähig“, beschied die Landesdirektion. Im Herbst entschied dann die Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland, trotzdem weiterzumachen. Jetzt hat sie ein paar Ideen skizziert, wie sie vielleicht doch noch eine Bootsverbindung hinbekommt.
Der Sächsische Verfassungsschutz schaut den meisten Neonazi-Veranstaltungen nur tatenlos zu
Rechtsextreme bei einer Demo. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserDie Versäumnisse der Vergangenheit werden zur Belastung der Gegenwart. Jahrelang hat Sachsens Regierung das Problem rechtsradikaler Strukturen im Land ignoriert. Viel zu lange. Und so richtig ernst nimmt man die Aktivitäten der organisierten Rechten noch immer nicht, seien es nun die zunehmende Zahl von Konzerten oder das, was die Rechten so gern Zeitzeugenvorträge nennen.
Wie weiter mit der Fluglärmkommission? Leipziger Stadträte beantragen Sondersitzung der Ratsversammlung
Protest im Rathaus gegen die kurze Südabkurvung und Lärm am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserSeit über zwölf Jahren geht das jetzt so, verstößt der Flughafen Leipzig/Halle gegen die wichtigsten Auflagen aus dem Planfeststellungsbeschluss, verlärmt immer größere Teile des Leipziger Nordens und Westens und in der Fluglärmkommission werden die Leipziger Anträge abgebügelt, vertagt, ausgesessen. Die große Stadt sitzt am Katzentisch. Drei Stadträte haben davon endgültig die Nase voll und beantragen eine Sondersitzung der Ratsversammlung.
Leonardos Geheimnis: Das ruhelose Leben des Forschers und Malers Leonardo da Vinci
Klaus-Rüdiger Mai: Leonardos Geheimnis. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 2. Mai jährt sich Leonardos Todestag zum 500. Mal. In den Buchläden stapeln sich die neuen Biografien. Der Mann aus Vinci beschäftigt die Gemüter noch immer wie zu Lebzeiten, vielleicht sogar noch mehr, weil er in so gar keine Schablone zu passen scheint, weder als Künstler, noch als Forscher. Seine unsortierten Aufzeichnungen erzählen von einem Mann, der selbst für das beginnende naturwissenschaftliche Denken 100 Jahre zu früh kam. Ein Genie? Oder doch ein Rätsel?
Gedenkveranstaltung zum 70. Todestag von Erich Zeigner
Auszug Fleyer zum Zeitzeugengespräch. Quelle: Erich-Zeigner-Haus e.V.

Quelle: Erich-Zeigner-Haus e.V.

Aus Anlass des 70. Todestages Erich Zeigners findet am 05.04. eine Gedenkveranstaltung in Ehren des ehemaligen Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig statt. Sie beginnt 16:00 Uhr am Grabe Zeigners auf dem Südfriedhof (Abteilung 11) und wird vom Erich-Zeigner-Haus e.V. organisiert. Vertreter*innen städtischer Parteien und der Stadtverwaltung werden Gedenkreden in Ehren an den ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten und Oberbürgermeister Leipzigs halten. Außerdem soll sein Grabstein geputzt werden.
Am 18. März 2020 in der Arena Leipzig: Lord of the Dance – Dangerous Games
© Lord Of The Dance

© Lord Of The Dance

In modernem Gewand präsentiert sich die Erfolgsshow Lord of the Dance, die den Untertitel „Dangerous Games“ trägt. Nach fast zweieinhalb Jahrzehnten des Siegeszuges rund um den Globus hatte Stepp-Superstar Michael Flatley seiner Produktion kürzlich ein leicht verändertes Aussehen verliehen, während die wesentlichen Elemente von Story und populären Tanzformationen erhalten blieben.
Rechtsrockkonzert in Ostritz: Neonazis greifen Presse und Polizei an
Polizeifahrzeug. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserNeonazis haben am vergangenen Wochenende im sächsischen Ostritz erneut ein Konzert veranstaltet. Dabei kam es während eines Presserundgangs zu Angriffen auf Medienvertreter und Polizisten. Diese wurden mit Bierbechern beworfen, beleidigt und mit einem Feuerlöscher besprüht. Gleichzeitig fand auf dem Marktplatz wieder ein Friedensfest statt.
Am 29. März im Theatrium: Das Jugendtheaterprojekt „Reizen“
Bei den Bilderbergern gilt Diskretion. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Dieses Wochenende wollen wir unsere Zuschauer reizen! Am Freitag, 29.3., 20 Uhr feiert „Reizen“, ein Jugendtheaterprojekt unter der Leitung von Georg Herberger, Premiere. Eine weitere Vorstellung läuft am Samstag, 30.3., 20 Uhr.
Bis 2020 sollen alle wichtigen Leipziger Ämter mit WLAN ausgestattet sein
Technisches Rathaus. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserWir leben in einer Zeit, in der viele Menschen auf die allgegenwärtige Präsenz von Internet nicht mehr verzichten können. Und die dann verzweifeln, wenn sie selbst an öffentlichen Orten keinen Zugriff haben. Das geht gerade jungen Menschen so. Und so beantragte das Leipziger Jugendparlament kurzerhand WLAN in allen Ämtern und Außenstellen der Stadt. Ein Antrag, der Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning so gar nicht überraschte.
Wie auch Sachsens Förster versuchen, den Hartholzauenwald irgendwie forstwirtschaftlich zu retten
Baumfällungen im Kanitzsch bei Gundorf. Foto: NuKLA e.V.

Foto: NuKLA e.V.

Für alle LeserDürfen die denn das? Der NuKLA e.V. war sich im Februar sicher: Sachsenforst hätte in den wertvollen Auwaldbeständen bei Gundorf und Dölzig überhaupt keine Bäume fällen dürfen, schon gar nicht ohne Absprache mit den zuständigen Naturschutzbehörden. Immerhin ist das alles streng geschütztes FFH-Gebiet „Leipziger Auensystem“. Und da die Lage in Leipzig so unklar war, hat Wolfram Günther, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag, lieber noch mal nachgefragt.
GRK Holding will Wettbewerbsverfahren für Neubau am Peterssteinweg akzeptieren
Die noch unbebaute Brache am Peterssteinweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit das Institut für Länderkunde die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs für sein neues Gebäude am Wilhelm-Leuschner-Platz öffentlich machte, sind einige Leipziger regelrecht entsetzt. Denn erstmals wurde greifbar, was eigentlich in den Jahre zurückliegenden städtebaulichen Wettbewerben zur Neubebauung der riesigen innerstädtischen Brache als Ergebnis herauskam. Das Grün verschwindet. Der NABU ist entsetzt. Und der Stadtbezirksbeirat beantragte, die städtebaulichen Leitlinien auch auf der Westseite des Platzes zu benutzen.
Gesonderte Wirtschaftsparkzonen sind nur nach Einzelfallprüfung möglich
Ist da noch Platz für einen Wirtschaftsparkplatz? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser2018 wurde ja nicht nur heftig über die katastrophale Situation in der Inneren Jahnallee diskutiert. Unzumutbare Parksituationen gibt es längst in vielen innerstädtischen Vierteln. Viel zu viele Pkw sind im öffentlichen Straßenraum dauerhaft abgestellt. Dafür haben Lieferdienste, Pflegedienste und Handwerker größte Probleme, überhaupt noch irgendwo parken zu können. Im Januar 2018 beantragte die Linksfraktion deshalb, ob man vielleicht besondere Parkplätze für Wirtschaftsverkehr ausweisen könnte.
Gegen die Wünsche der Händler auf Parkplätze vorm Laden spricht in der Jahnallee schlicht die StVO
Parken direkt am Halteverbotsschild an der Inneren Jahnallee am 23. März 2019. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserMit allen Mitteln und unterstützt durch eine Leipziger Lokalzeitung kämpften einige Gewerbetreibende an der inneren Jahnallee gegen die Pläne der Stadt, die Parkplätze an beiden Seiten der Straße aufzuheben. Sie schrieben auch gemeinsam eine Petition, in der sie beteuerten, ihr ganzes Geschäftsmodell sei auf Kurzparker vor ihren Geschäften ausgerichtet. Eine Petition, zu der das Dezernat Stadtentwicklung und Bau jetzt ausführlich Stellung genommen hat. Am 29. März wird der Petitionsausschuss darüber beraten.
Vom 18. – 21. April in der Schaubühne: Film – Festival Gegenkino
Die Schaubühne Lindenfels in der Karl-Heine-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

GEGENkino steht für Filmkunst der abgefahrenen Sorte. Zum mittlerweile sechsten Mal kommt das Festival in die Schaubühne – mit einer Ausstellung archivierter Erinnerungen, Filmen auf der Schwelle zwischen Traum und Wirklichkeit, Filmgesprächen und einem Podium zur politischen Wirkmächtigkeit von Archiven.