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Den Goethesteig wird die Stadt frühestens 2022 anpacken

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    „Mehr Querungshilfen für Leipzig“, hatte die SPD-Fraktion ihre Anfrage betitelt, mit der sie wissen wollte, ob die Stadt wirklich so viele Fußgängerüberwege baut, wie mit dem vom Stadtrat beschlossenen Budget gebaut werden können. Und wann gibt es endlich die Querungshilfe am Goethesteig?

    Eigentlich sind das zwei verschiedene Themen, obwohl man mit dem Geld, das jährlich im Haushalt für neue Querungshilfen eingeplant ist, natürlich auch eine am Goethesteig bauen könnte. Aber das ist so nicht geplant, teilt das Planungsdezernat mit. Und die Vorstellung, dass Geld für fünf bis sechs neue Querungshilfen pro Jahr zur Verfügung stünde, stimmt wohl auch nicht. Es sind eher nur drei.

    Da war das Jahr 2018 einmal eine Ausnahme, weil der Stadtrat einige Querungshilfen zusätzlich beschlossen hat. Was zwar den großen Bedarf zeigt. Aber Leipzig plant weiter mit einem knappen Budget. Im Doppelhaushalt 2019/2020 plant die Verwaltung jedenfalls erst einmal mit der alten Summe von jährlich 100.000 Euro für den Bau von Querungshilfen.

    Und eine Liste der Maßnahmen, die davon gebaut werden können, gibt es für beide Jahre auch schon. Hier ist sie:

    – Querungshilfe Baalsdorfer Straße in Höhe Mühle

    – Gehwegnasen Arthur-Polenz-Straße/Wiesenblumenweg

    – Gehwegnasen Knoten Industriestraße/Nonnenstraße

    – Querungshilfen Schönauer Straße/Goldrutenweg

    – Querungshilfe An der Tabaksmühle/Richard-Lehmann-Straße

    „Darüber hinaus ist geplant, 2019 drei weitere Querungshilfen umzusetzen, die im Jahr 2018 durch fehlende bzw. überhöhte Angebote nicht realisiert werden konnten“, teilt das Planungsdezernat mit. „Im Einzelnen betrifft das die Querungshilfen Bahnhofstraße, Windscheidstraße in Höhe Scheffelstraße sowie Brandstraße in Höhe Mathildenstraße.“

    Bleibt nur noch das offene Problem am Goethesteig.

    Aber das werde so schnell nicht gelöst, teilen Leipzigs Bauverantwortliche mit. Frühestens 2022 will man das anpacken. Oder kann es anpacken. Denn mittlerweile ist ja auch das „Mittelfristige Investitionsprogramm im Straßen- und Brückenbau 2013-2020“ ein dehnbares Gummi geworden, immer mehr eigentlich bis 2020 vorgesehene Bauprojekte rutschen Stück für Stück in die Zeit danach, weil für eine frühere Umsetzung das Geld, die Planungs- und die Baukapazitäten fehlen.

    Oder mit den Worten des Planungsdezernats: „Der Ausbau des Goethesteigs ist im Mittelfristigen Investitionsprogramm im Straßen- und Brückenbau 2013-2020 als Maßnahme Nr. 37 enthalten. Die Einordnung in den städtischen Haushalt kann in Abhängigkeit der zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel voraussichtlich ab dem Jahr 2022 erfolgen. Neben der Erneuerung der Fahrbahn ist die Anlage eines durchgängigen südlichen Gehweges sowie Radverkehrsanlagen und die Einordnung von zwei Querungsstellen geplant.

    Um das Queren am Goethesteig/Im Dölitzer Holz bereits jetzt zu erleichtern, wurde die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h bis zum Querungsbereich Sportplatz – Agra Gelände erweitert. Die planerischen Randbedingungen, die einen vorgezogenen Bau einer Querungshilfe leider nicht möglich machen, wurden zurückliegend bereits ausführlich im Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau erläutert.“

    Die Sorge der Grünen, dass die Stadt Leipzig bis 2030 zu viel bauen könnte, ist wohl eher unbegründet. Man schiebt ja noch viele Investitionsvorhaben aus dem Jahr 2013 vor sich her. Und da träumte auch OBM Burkhard Jung nur von einer Stadt mit 600.000 Einwohnern.

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 58 ist da: Ein Mann mit dem Deutschlandhütchen, beharrliche Radfahrer, ein nachdenklicher Richter und ein hungriges Leipzig im Sommer 1918

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