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Lutz Weickert stellt seine Frage zur Sicherheitstechnik am Flughafen in der Leipziger Ratsversammlung noch einmal

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    Ein bisschen verschaukelt fühlte sich Lutz Weickert aus Gundorf schon, als er auf seine Einwohneranfrage im Leipziger Stadtrat am 23. März die Antwort bekam, die Sicherheitstechnik, die man zum Parallelbetrieb der beiden Startbahnen brauche, würde existieren und den sicheren Flugbetrieb gewährleisten. Das passt nicht mit einer Aussage von Flughafen und DFS zusammen.

    Und so formuliert der Gundorfer, der seit 2007 die Freude hat, auch die südlich abkurvenden Flieger vom Flughafen Leipzig/Halle über sich hinwegdröhnen zu hören, für die nächste Ratsversammlung am 20. April seine Einwohneranfrage neu. Titel: „Fehlende Sicherheitseinrichtungen am Flughafen Leipzig/Halle“.

    Und da will er schon wissen, welches Gremium eigentlich die richtige Antwort gegeben hat.

    In der 49. Sitzung der Fluglärmkommission und im Dialogforum Flughafen Leipzig-Halle haben die Vertreter des Flughafen und der Deutschen Flugsicherung (DFS) im November 2015 mitgeteilt, dass eine Verteilung der nächtlichen Starts und Landungen auf beide Start- und Landebahnen, wie im Planfeststellungsbeschluss als Auflage enthalten, aufgrund fehlender Sicherheitseinrichtungen nicht möglich sei.

    „Ich zitiere aus der Berichterstattung zur 49. FLK- Sitzung“, schreibt er: „‚Flughafen braucht mehr Sicherheitstechnik- Ohne Aufrüstung wäre 50:50 Bahnen zu riskant ….‘ Für eine gleichmäßige Nutzung der beiden Start- und Landebahnen müsste zur Minimierung der Risiken beim Kreuzen der Bahnen weitere Sicherheitstechnik installiert werden, hatten Flughafen und DHL vorgetragen. Es geht ums Geld, denn jemand muss die Technik bezahlen, so Heumos.“ So las er es in der LVZ vom 5. November.

    „Dazu hatte ich zur Ratsversammlung am 23.03.16 eine Einwohneranfrage gestellt, auf die Herr Albrecht wie folgt geantwortet hat: ‚Der FLH ist für einen Parallelbetrieb…zugelassen. Die hierfür notwendige Sicherheitstechnik und Infrastruktur ist seit Inbetriebnahme beider Landebahnen vorhanden und gewährleistet einen sicheren Flugbetrieb.‘“, zitiert Weickert die Auskunft, die er im Stadtrat bekam. „Diese Antwort ist falsch, wie aus  oben aufgeführtem Zitat ersichtlich ist! Ich möchte deshalb hier meine Fragen nochmals wie folgt konkretisieren:

    1. Seit wann ist den Aufsichtsratsmitgliedern der MFAG OBM Herrn Jung bzw. der Flughafen Leipzig/Halle GmbH bekannt, dass die im Planfeststellungsbeschluss geforderte gleichmäßige Bahnverteilung aufgrund fehlender Sicherheitstechnik nicht möglich ist?
    2. Bis wann werden die fehlenden Sicherheitseinrichtungen am Flughafen Leipzig/Halle nachgerüstet?
    3. Welche Kosten sind mit der Nachrüstung verbunden?“

    Das will er dann als Antwort schon gern schriftlich haben.

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    1 KOMMENTAR

    1. Eigentlich ist es fast egal:
      Entweder man hat die PFB-Schutzauflage „gleichmäßge Bahnverteilung“ bereits technisch nicht umgesetzt oder lässt sie stetig und wissentlich außer Acht.
      Jeder betroffene Bürger muss feststellen, dass wirtschaftliche und machtbesetzte Interessen in unserer „Demokratie“ mehr wiegen als das Wohl der Menschen, welche diese Gesellschaft stützen sollen.

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