Hase und Igel am Flughafen Leipzig/Halle

Ein Planfeststellungsbeschluss mit Lücken und Tücken und einer engen Berechnungsgrundlage

Für alle LeserDie Mitglieder der Bürgerinitiative gegen den Fluglärm im Leipziger Nordwesten dürften sich am 4. Juni gefühlt haben wie der Hase im berühmten Märchen. Nur dass sie jetzt seit 15 Jahren rennen und der Igel begrüßt sie jedes Mal mit denselben Worten. Die „Umschau“ des MDR brachte an diesem Tag die Erklärung von Sandra Teleki, Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS), warum es auf der Kurzen Südabkurvung keine Tonnagebeschränkung gibt.

Die Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“ hatte wiederholt betont, die geforderte 30-Tonnen-Vorgabe sei im Planfeststellungsverfahren zur neuen Südstartbahn festgelegt worden und werde seitdem nicht eingehalten.

Sandra Teleki, Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS), bestritt das gegenüber der „Umschau“. So kann man auf der Homepage des MDR lesen: „,Die besagte Tonnagebegrenzung auf 30 Tonnen geht auf einen Erlass des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit im November 2000 zurück und bezog sich lediglich vorübergehend und ausschließlich auf die damals noch im Betrieb befindliche Betriebspiste 10/28.‘ Grund sei der schlechte bauliche Zustand gewesen. Diese Piste sei zurückgebaut und außer Betrieb genommen worden; der Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Flughafens Halle/Leipzig von November 2004 sehe diese Begrenzung für die neue Startbahn deshalb nicht mehr vor. Dass in einer Mail von einem Mitarbeiter der DFS noch 2006 von einer 30-Tonnen-Begrenzung die Rede war, sei heute nicht mehr nachzuvollziehen. ,In der Summe müssen wir diesbezüglich von einem Irrtum ausgehen, den wir bedauern.‘“

Ein Irrtum in dem Sinne war es nicht wirklich, auch wenn sich das in den Archiven der Deutschen Flugsicherung (DFS) nicht findet.

Was damals wirklich gesagt und versprochen wurde, findet sich in Spuren tatsächlich im Planfeststellungsbeschluss von 2004. Wenn die Mitglieder der Bürgerinitiative von Versprechungen zum Verzicht auf die Kurze Südabkurvung sprechen, bezieht sich das nicht nur auf die oben zitierte E-Mail, sondern auch auf die damals öffentlich präsentierten wahrscheinlichen Flugrouten, die auch den Schluss zuließen, dass Leipzig umflogen werden würde.

Auf diese vorm Planfeststellungsbeschluss gezeigten Flugrouten bezieht sich dieser Satz im Planfeststellungsbeschluss: „Die dem prognostizierten Flugbetrieb zugrunde gelegten An- und Abflugwege, die Grundlage der lärmphysikalischen Berechnungen waren, sind von der DFS im Planfeststellungsverfahren ausdrücklich als plausibel und realistisch eingeschätzt worden.“

Deswegen kommen im Lärmschutz-Teil des Planfeststellungsbeschlusses auch keine Leipziger Ortsteile vor.

Die Bewohner gerade der nordwestlichen und westlichen Ortsteile von Leipzig mussten also davon ausgehen, dass ihre Ortsteile nicht überflogen werden. Genau das wurde ihnen damals auch auf Nachfrage immer wieder bestätigt.

Dass es die Deutsche Flugsicherung anders sah, obwohl sie die Plausibilität der vorgestellten Flugbahnen bestätigt, sorgte damals für den ersten Schock bei den Betroffenen. Sie hatten sich auf die Aussage verlassen, auch wenn natürlich auch der Planfeststellungsbeschluss noch einmal bestätigte: „Die verbindliche Festlegung der Flugrouten gemäß § 27a LuftVO geschieht durch Rechtsverordnung des Luftfahrt-Bundesamtes (auf Vorschlag der DFS) und wird erst kurz vor Betriebsbeginn erfolgen. Eine Regelungsmöglichkeit im Planfeststellungsbeschluss ist nicht gegeben. Zahlreichen Einwendungen, in denen die Festlegung bestimmter Flugrouten im Wege der Planfeststellung gefordert wurde, kann daher nicht entsprochen werden.“

Der Widerspruch war damals schon unübersehbar: Wie kann man Lärmschutzgutachten erstellen anhand von Flugbahnen, die hinterher einfach noch auf andere Ortsteile ausgeweitet werden? Genau das war die Diskussion von 2007. Seitdem geht der Streit, dass die Zusagen am Flughafen nicht eingehalten wurden.

Übrigens geht es dabei auch um die Gleichverteilung der Starts und Landungen auf beide Startbahnen. Und die sind nun wirklich durch Planfeststellungsbeschluss festgelegt. Denn da heißt es unter Punkt 10.6.2.5.5: „Gleichverteilung der Flugbewegungen auf beide Bahnen: Die Auflage A II.4.7.6. soll sicherstellen, dass sich die Flugbewegungen auf beide Bahnen des Parallelbahnsystems gleichmäßig verteilen, wie es auch in der Lärmberechnung unterstellt wurde. Hinsichtlich des Vollzugs dieser Auflage wird auf das unter C II.10.6.2.5.4. Gesagte verwiesen.“

Das heißt: Alle Berechnungen im Lärmgutachten, die dem Planfeststellungsbeschluss zugrunde liegen, setzen ein Umfliegen Leipzigs und eine Gleichverteilung auch der nächtlichen Starts und Landungen auf beiden Flugbahnen voraus. Doch diese Gleichverteilung gibt es bis heute nicht. Rund 90 Prozent aller nächtlichen Starts und Landungen finden auf der stadtnahen Startbahn Süd statt.

Die tatsächlichen Zugeständnisse an die Leipziger waren 2004 die leichte Drehung der Startbahn Süd, sodass ein kleiner Teil der nördlichen Ortsteile nicht mehr direkt überflogen würde, und die Definition eines Lärmschutzgebietes, das später noch einmal deutlich erweitert wurde, weil die Lärmbelastungen gerade in nördlichen Leipziger Ortsteilen größer waren als erwartet. Oder berechnet.

Denn das Lärmgutachten war auch davon ausgegangen, dass besonders laute und schwere Flugzeuge eher nicht zum Normalbetrieb in Leipzig gehören würden. Entsprechend niedrig fielen dann auch die prognostizierten Dauerschallpegel für die überflogenen Orte aus.

Und dass es anders kam, hat auch damit zu tun, dass der Flughafen auf ein wichtiges Steuerungsinstrument aus dem Planfeststellungsbeschluss weitgehend verzichtete – anders als zum Beispiel der Frankfurter Flughafen. Im Planfeststellungsbeschluss heißt es dazu: „Lärmabhängige Landegebühren bilden verstärkt wirtschaftliche Anreize für die Luftverkehrsgesellschaften, laute Flugzeuge vorzeitig auszumustern und durch lärmarmes Fluggerät zu ersetzen oder lautes Fluggerät auf lärmärmere Triebwerke umzurüsten. Auch die FLHG orientiert ihre Gebührengestaltung an der Lautstärke der Fluggeräte.“

Tatsächlich ist die Gebührensatzung so, dass sie keine wirklich finanzielle Sanktion für alte, laute und schwere Flugzeuge vorsieht.

Von der 2004 geplanten Betriebsamkeit ist der Flughafen freilich noch ein Stück weit entfernt. Damals hieß es: „Dieses Gutachten geht von 124.552 Flugbewegungen jährlich im Planfall 2015 aus, davon 54.486 (entspricht 44 %) zur Nachtzeit.“ Von den etwas über 60.000 Flugzeugbewegungen der Gegenwart entfallen heute rund die Hälfte auf die Nacht. Aber gleichzeitig stieg auch permanent der Anteil der Flugzeuge der Klasse HEAVY (schwer und laut). Jedes dritte Flugzeug, das in Leipzig/Halle landet, gehört mittlerweile dazu.

Da haben wohl ein paar Leute zu Recht Grund, sich wie der Hase im Märchen zu fühlen.

Eine Einwohneranfrage zu Burkhard Jungs Abstimmungsverhalten in der MFAG-Gesellschafterversammlung

Hinweis der Redaktion in eigener Sache: Eine steigende Zahl von Artikeln auf unserer L-IZ.de ist leider nicht mehr für alle Leser frei verfügbar. Trotz der hohen Relevanz vieler unter dem Label „Freikäufer“ erscheinender Artikel, Interviews und Betrachtungen in unserem „Leserclub“ (also durch eine Paywall geschützt) können wir diese leider nicht allen online zugänglich machen.

Trotz aller Bemühungen seit nun 15 Jahren und seit 2015 verstärkt haben sich im Rahmen der „Freikäufer“-Kampagne der L-IZ.de nicht genügend Abonnenten gefunden, welche lokalen/regionalen Journalismus und somit auch diese aufwendig vor Ort und meist bei Privatpersonen, Angehörigen, Vereinen, Behörden und in Rechtstexten sowie Statistiken recherchierten Geschichten finanziell unterstützen.

Wir bitten demnach darum, uns weiterhin bei der Erreichung einer nicht-prekären Situation unserer Arbeit zu unterstützen. Und weitere Bekannte und Freunde anzusprechen, es ebenfalls zu tun. Denn eigentlich wollen wir keine „Paywall“, bemühen uns also im Interesse aller, diese zu vermeiden (wieder abzustellen). Auch für diejenigen, die sich einen Beitrag zu unserer Arbeit nicht leisten können und dennoch mehr als Fakenews und Nachrichten-Fastfood über Leipzig und Sachsen im Netz erhalten sollten.

Vielen Dank dafür und in der Hoffnung, dass unser Modell, bei Erreichen von 1.500 Abonnenten oder Abonnentenvereinigungen (ein Zugang/Login ist von mehreren Menschen nutzbar) zu 99 Euro jährlich (8,25 Euro im Monat) allen Lesern frei verfügbare Texte zu präsentieren, aufgehen wird. Von diesem Ziel trennen uns aktuell 500 Abonnenten.

Alle Artikel & Erklärungen zur Aktion Freikäufer“

FluglärmFlughafen Leipzig / HalleKurze Südabkurvung
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Am 25. Januar: Szenische Lesung aus „Hermann und Dorothea“ im Buddehaus
Heinrich-Budde-Haus in Gohlis. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am 25. Januar 2020 veranstaltet die Internationale Gesellschaft Orientalischer Christen / Ortsverband Leipzig, gemeinsam mit dem Schillerhaustheater eine szenische Lesung aus Johann Wolfgang von Goethes Versepos „Hermann und Dorothea“ im Budde-Haus in Leipzig-Gohlis.
Am 17. Dezember gibt es eine Telefonschaltung direkt vom Leipziger Naturkundemuseum zum Forschungsschiff „Polarstern“
Die Forschungsstation vor dem Naturkundemuseum. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserForscher sind harte Hunde. Sie gehen auch dahin, wo das Überleben am seidenen Faden hängt. Ein wenig kann man das seit ein paar Tagen in der neuen Installation vor dem Naturkundemuseum nachempfinden. Am Dienstag, 17. Dezember, gibt es dazu einen ganz besonderen Termin: Dann wird direkt zum Forschungsschiff „Polarstern“ geschaltet.
Eilenburg legt den ersten eigenen Wohnungsmarktbericht vor
Eilenburg. Foto: W&R Immocom

Foto: W&R Immocom

Für alle LeserWenn in Leipzig die bezahlbaren Wohnungen fehlen, müssen gerade Gering- und Normalverdiener zunehmend in die angrenzenden Landkreise ausweichen. Davon profitieren gerade die Leipzig nahe gelegenen Kommunen. Eilenburg hat ja daraus schon eine richtige Kampagne gemacht, um Leipzigern den preiswerten Wohnungsmarkt in der Muldestadt schmackhaft zu machen. Und deshalb hat die Stadt jetzt auch erstmals einen Wohnungsmarktbericht vorgelegt.
Grüne bezweifeln, dass der OBM tatsächlich alle Akteure zum Wohnungsbündnis an den Tisch holt
Wohnen wird teurer. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserFür dieses Thema hat sich auch Oberbürgermeister Burkhard Jung erst spät erwärmen können: den zunehmenden Mangel preiswerter Wohnungen in Leipzig. Vielleicht auch, weil ihm das Planungsdezernat stets versicherte, es herrsche kein Wohnungsmangel in Leipzig. Doch wenn Gutverdiener noch die große Auswahl haben, suchen Normalverdiener oft schon vergeblich. Doch dass der OBM über ein Jahr brauchte, einen Stadtratsbeschluss dazu umzusetzen, verwundert die Grünen.
Leipzigs Freie Szene glaubt, die LVZ mit Forderungen unter Druck setzen zu können + Vorschlag
LVZ-Sitz am Peterssteinweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs geht schon wundersam zu in Leipzig. Dieser Stadt, die gern so tut, als habe sie Kultur. Hat sie aber nicht. Das hat jetzt auch die „Initiative Leipzig + Kultur“ gemerkt. Am 4. Dezember hat sie einen Brief an Jan Emendörfer, den Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung geschrieben: „Mit großem Bedauern und Unverständnis hat die Leipziger Kulturszene zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Leipziger Volkszeitung die Szene-Seite eingestellt hat.“ Sie haben was gemerkt. Aber was genau?
Von Eccard bis Raachermannel: Letztes Weihnachtskonzert im Völkerschlachtdenkmal
Denkmalchor Leipzig @ Anne Hornemann

@ Anne Hornemann

Der Denkmalchor Leipzig präsentiert unter Leitung von Philipp Goldmann am 14. Dezember, 15 Uhr, im Völkerschlachtdenkmal die schönsten deutschen Weihnachtslieder aus sechs Jahrhunderten. Das Konzert unter dem Titel „Weihnacht“ vereinigt schlichte Chorlieder, anspruchsvolle Motetten und klangvolle Orgelmusik, gespielt von Andreas Mitschke.
Die Wunderkammer der deutschen Sprache: Ein liebevoll gemachtes Buch über den Reichtum unserer Sprache
Thomas Böhm, Carsten Pfeiffer (Hrsg.): Die Wunderkammer der deutschen Sprache. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Verlag „Das kulturelle Gedächtnis“ gibt Bücher heraus, die den Lesern gleich zwei Dinge schenken: Die Freude an schön gestalteten Büchern und die Freude an der Schönheit unserer Sprache. Eine Sprache, die immer davon profitiert hat, dass Deutschland mitten in Europa liegt und von allen Seiten alles in seinen Sprachschatz aufnimmt, was ihn in irgendeiner Weise bereicherte. Wer mehr als die handelsüblichen 100 Wörter benutzt, weiß, was das für eine Schatzkammer ist.
Der Stadtrat tagt: Leipzigs Forstwirtschaftsplan beschlossen + Video
Protestaktion vom NuKLA e.V. und Grüne Liga am 11. Dezember 2019 vor dem Rathaus Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Leipziger Stadtrat hat am Mittwoch, den 11. Dezember, mit 18 Enthaltungen und ohne Gegenstimmen den Forstwirtschaftsplan 2019 beschlossen. Zuvor hatte es wochenlang emotionale Diskussionen über geplante Baumfällungen und Naturschutz gegeben. Einigkeit bestand am Ende unter anderem darin, künftig für mehr Transparenz und Beteiligung zu sorgen.
Umzugshorror oder Umzugsstory?

Foto: Vincent Groeneveld

Zieht eigentlich irgendjemand gern um? Freunde rekrutieren, Keller entrümpeln Wohnungsübergabe mit schlecht gelaunten Maklern umsetzen, all das kann durchaus schlauchen. Wer auf Grund des neuen Jobs den Wohnsitz wechselt, sollte unbedingt seinen Arbeitgeber nach einen Umzugszuschuss fragen und einige Unternehmen sind da wirklich sehr entgegenkommend und das ist der entscheidende Unterschied für solch ein Vorhaben, wenn man einen Teil des Stresses an einen Profi abgeben kann, behält man vielleicht sogar gute Laune dabei.
Verwaltung antwortet auf Anfragen: Altersarmut, Klimanotstand und die Opferrolle der AfD + Video
Oberbürgermeister Burkhard Jung. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserViele Themen, die in diesem Jahr in der Stadt und darüber hinaus eine große Rolle gespielt haben, waren am Mittwoch, den 11. Dezember, Thema der Anfragen in der Ratsversammlung. Dabei ging es um Zahlen zur Grundsicherung im Alter, eine Beschwerde der AfD zur angeblichen Ausgrenzung von der „Revolutionale“, den Umgang der Verwaltung mit dem „Klimanotstand“ und die Folgen der sozialen Erhaltungssatzungen für Bauanträge.
Am 17. Dezember in der Peterskirche: The Gregorian Voices – Gregorianik meets Pop
The Gregorian Voices. Quelle: Cultour-Büro Halle

Quelle: Cultour-Büro Halle

Seit dem Jahr 2011 ist die Gruppe THE GREGORIAN VOICES auf Tournee in Europa. Unter ihrem Leiter Georgi Pandurov und mit acht außergewöhnlichen Solisten tritt sie das Erbe des Männerchors GLORIA DEI an. Ziel dieses Chors war die Wiederbelebung der Tradition der orthodoxen Kirchenmusik und der frühmittelalterliche Tradition des gregorianischen Chorals.
Der Stadtrat tagt: Wieder Diskussionen über das Parken im Waldstraßenviertel + Video

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWer darf künftig im Waldstraßenviertel einen dauerhaften Parkausweis erhalten? Darüber wurde im Zusammenhang mit dem sogenannten Bewohnerparken zuletzt viel diskutiert. Nun musste sich der Stadtrat mit einem Antrag der Freibeuter-Fraktion beschäftigen, die das auch für Mitarbeiter/-innen der Gewerbetreibenden ermöglichen wollte. Die große Mehrheit lehnte den Antrag jedoch ab.
Der Stadtrat tagt: Die Dezember-Sitzung im Livestream und als Aufzeichnung
Der Stadtrat tagt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Stadtrat tagt am 11. Dezember zum vorletzten Mal in diesem Jahr. Weil bereits absehbar ist, dass die Tagesordnung in einer Sitzung nicht zu schaffen ist, wurde für den kommenden Mittwoch ein Fortsetzungstermin festgelegt. Die L-IZ wird über ausgewählte Themen berichten. Ab circa 14 Uhr ist zudem ein Livestream verfügbar.
Christnachtfeiern in Ev.-Luth. Kirchen Leipzigs
Weihnachtsmann. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Neben den zahlreichen Christvespern mit Krippenspielen die am Heiligabend nachmittags für Familien mit Kindern in allen Leipziger Kirchen gefeiert werden, laden viele Kirchen auch in den Abendstunden und in der Nacht zu besonderen Christnachtfeiern und Metten ein. Oft werden diese mit Musik und besinnlichen Texten gestaltet, aber auch Weihnachts- und Verkündigungsspiele kommen zur Aufführung.
Dow-Werk in Böhlen will Abwässer weiter in Zulauf zur Pleiße einleiten
Das Dow-Werk in Böhlen. Quelle: Dow / Horst Fechner

Quelle: Dow / Horst Fechner

Für alle LeserDer Chemiekonzern Dow benötigt für sein Werk in Böhlen eine neue amtliche Genehmigung. Sie ist laut einem Statement, mit dem der US-Konzern auf Fragen der LIZ reagierte, „Voraussetzung für den weiteren Betrieb der Produktionsanlagen“. Auch nachgelagerte Produktionsbereiche in Schkopau und Leuna hingen davon ab.