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Konkurrenz für Kasek: Auf dem nächsten Landesparteitag kandidiert auch Norman Volger als Vorstandssprecher

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    Jürgen Kasek ist seit Dezember 2014 einer von zwei Landesvorstandssprechern der sächsischen Grünen. Zuletzt wurde er 2016 ohne Gegenkandidat wiedergewählt. Nun hat der Leipziger Fraktionschef Norman Volger seine Kandidatur gegen Kasek auf dem kommenden Landesparteitag angekündigt.

    Der Leipziger Grünen-Ratsfraktionsvorsitzende Norman Volger möchte auf dem kommenden Landesparteitag gegen den sächsischen Vorstandssprecher Jürgen Kasek antreten. Das bestätigte der Lokalpolitiker am Rande der letzten Stadtratssitzung gegenüber L-IZ.de. Der Landesparteitag soll demnach im März 2018 stattfinden.

    Jürgen Kasek ist seit 2014 Landesvorstandssprecher der sächsischen Grünen. Zuvor war er sieben Jahre Vorstandssprecher des Leipziger Kreisverbandes. Auf dem Landesparteitag im Dezember 2014 hatte er 64 Prozent der Stimmen erhalten – ein Gegenkandidat aus Taucha bekam ein Prozent; der Rest votierte gegen beide Kandidaten oder enthielt sich. Im November 2016 kam Kasek ohne Gegenkandidat auf 59 Prozent der Stimmen.

    Norman Volger (Grüne). Foto: Alexander Böhm
    Norman Volger (Grüne). Foto: Alexander Böhm

    Norman Volger gehört seit 2009 dem Leipziger Stadtrat an. Er ist dort ordnungs- und umweltpolitischer Sprecher und sitzt gemeinsam mit Katharina Krefft der Fraktion vor. Bevor er in den Stadtrat gewählt wurde, war er als Geschäftsführer des Kreisverbandes tätig. Die offizielle Danksagung zum Abschied aus dieser Funktion verfasste im Januar 2010 der damalige Kreisvorsitzende Jürgen Kasek. Auf Twitter kommentierte Kasek die Kandidatur seines Parteifreundes mit den Worten „Konkurrenz belebt das Geschäft“.

    Laut Wahlordnung des sächsischen Landesverbandes soll mindestens eine der beiden Positionen des Vorstandssprechers von einer Frau besetzt sein. Neben Kasek ist derzeit Christin Melcher im Amt. Sie kommt ebenfalls aus Leipzig und war im November 2016 mit knapp 90 Prozent der Stimmen ins Amt gewählt worden.

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      1 KOMMENTAR

      1. Da dürfte es sehr knapp für Herrn Kasek werden, da ja sein letztes Wahlergebnis, auch ohne Gegenkandidaten, schon nicht so berauschend war!

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