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Ein schwarzes Spiel: RB Leipzig und SC Freiburg trennen sich 1:1

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    In einer im ersten Durchgang unterhaltsamen und in der zweiten Hälfte kämpferischen Partie teilen sich Rasenballsport Leipzig und der SC Freiburg die Punkte. Petersen hatte die Gäste zunächst in Führung gebracht, ehe Selke kurz nach der Pause ausglich. Die Punkteteilung ist für die Gäste etwas glücklich.

    Die Leipziger, die im Vergleich zur Partie in Heidenheim unverändert auftraten, benötigten zunächst einige Minuten, um ins Spiel zu finden. So war es dann auch Freiburgs ehemaliger Zweitligatorschützenkönig Petersen, der aus halbrechter Position knapp am Kasten von Coltorti vorbeizog (5.). Eine Minute später brachte ein katastrophales Fehlabspiel des RBL-Keepers Abrashi etwa 25 Meter vor dem Tor in Ballbesitz. Bedrängt von einem Gegenspieler schoss er jedoch weit daneben.

    Von nun an gaben die Rasenballer den Ton an. Durch ihr aggressives Auftreten in der Hälfte der Gäste zwangen sie diese immer wieder zu Fehlpässen und kamen so in Strafraumnähe in Ballbesitz. Die erste Chance für die Heimmannschaft ging auf das Konto von Angreifer Selke. Nachdem er eine Minute zuvor in guter Position eine Hereingabe noch verpasst hatte, zog er anschließend aus spitzem Winkel rechts am Gästegehäuse vorbei (11.).

    Die Freiburger traten offensiv selten in Erscheinung, wenn, dann aber sehr gefährlich. Nach einer Ecke musste Coltorti einen Kopfball von Mujdza Richtung linkes Eck mit einer Glanztat klären. Kurze Zeit später war der Schweizer Routinier wieder zur Stelle: Als Höhn frei vor ihm auftauchte, warf er sich mit vollem Risiko Richtung SC-Spieler und beförderte den Ball somit aus der Gefahrenzone (18.). Die nächsten Großchancen gehörten den Rasenballern, die nun stellenweise schnell und zielgerichtet kombinierten. Einen Aufsetzer des Außenverteidigers Halstenberg von der Strafraumgrenze pariert der etwas zu weit vor dem Kasten stehende Gästekeeper Schwolow mit einer sehenswerten Flugeinlage zur Ecke (23.). Aus jener, von Kaiser getreten, entstand gleich die nächste hochkarätige Gelegenheit, als Sabitzer die Kugel an den Pfosten schoss.

    Die Führung für die Freiburger erzielte Nils Petersen. Hier leider nicht zu sehen.
    Die Führung für die Freiburger erzielte Nils Petersen, wie hier nicht zu sehen ist. RB Leipzig war der Meinung, dass es keine Bilder von freien Fotografen braucht, um Fußball darzustellen. SchwarzBILD: L-IZ.de

    Der bislang eher passiv auftretende Sportclub meldete sich dann jedoch eindrucksvoll zurück. Einen von Philipp geführten Gegenstoß vollendete Petersen aus kurzer Distanz mit einem Flachschuss ins linke Eck (29.) zur Führung. RB blieb am Drücker, ließ sich wenig anmerken und erzielte sechs Minuten vor der Pause den Ausgleich. Zumindest schien es so. Nach einem Distanzschuss der Leipziger setzte Selke den Ball frei vorm Tor an den Pfosten. Dieser sprang von dort direkt vor das Tor der Freiburger. Orban verwandelte, jedoch saß Selke dabei im Abseits. Schiedsrichter Benjamin Cortus erkannte das Tor deshalb nicht an. Auch die letzte Chance in Hälfte 1 gehörte RB: Klostermann scheiterte mit einem Kopfball (43.). Zur Pause hätte es auch 3:3 stehen können.

    Was den Messestädtern kurz vor der Pause noch verwehrt blieb, gelang ihnen dann jedoch kurz nach Wiederanpfiff: der Ausgleichstreffer. Demme spielte den Ball am Strafraum stehend wenige Meter nach links, wo Selke trotz Bewachung sofort den Abschluss suchte und den Ball in den Winkel jagte (47.). RBL gab nun Gas. Kurz nach dem Tor brachte Bruno eine scharfe Flanke von Selke per Kopf auf den SCF-Kasten. Schwolow klärte glänzend zur Ecke (51.). Die Freiburger zeigten sich erst in der 58. Minute wieder, als zunächst Philipp und dann Abrashi aus jeweils halblinker Position und 15 Metern Torentfernung den Ball am Tor vorbei schossen.

    Bereits in der vergangenene Saison war RB Leipzig der Meinung, dass man Rechte auf journalistische Beobachtung nach eigenem Gusto vergeben kann. Bild, LVZ und der MDR machen da gern mit. SchwarzBILD: L-IZ.de
    Bereits in der vergangenene Saison war RB Leipzig der Meinung, dass man Rechte auf journalistische Beobachtung nach eigenem Gusto vergeben kann. Bild, LVZ und der MDR machen da gern mit. SchwarzBILD: L-IZ.de

    Den Gastgeber schien diese Doppelchance zunächst ein wenig aus dem Spiel zu bringen, auch wenn durch Forsberg (61., 68.) und Selke (64.) weitere Torchancen folgten. Danach flaute das Spiel zunehmend ab. Erst ein langer Abschlag von Coltorti in den Lauf von Forsberg brachte die nächste Chance. Dessen wenig aussichtsreicher Schuss aus 20 Metern landete jedoch direkt bei Schwolow (80.) Ein Fernschuss von Teigl aus 30 Metern Entfernung verfehlte eine Minute später sein Ziel deutlich. Freiburg kam in der kompletten zweiten Hälfte zu keiner wirklich großen Chance. RB verpasste insbesondere in der Druckphase nach dem Ausgleich, die Führung nachzulegen.

    Am Sonntag beenden die Leipziger die englische Woche mit einem Auswärtsspiel bei 1860 München.

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    2 KOMMENTARE

    1. Gerade weil der Verein uns die Foto-Akkreditierung verweigert hat, haben wir über das Spiel berichtet. Warum sollten wir unsere Pressefreiheit vorauseilend weiter einschränken als es dieser Verein gestern getan hat?

    2. Wenn die euren Fotografen nicht akkreditieren, warum berichtet ihr dann überhaupt vom Spiel dieses Konstruktes!?

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