Bad Schwartau vs. SC DHfK 33:24 – Gegner zu oft ab durch die Mitte

Erneuter Rückschlag für den SC DHfK. Beim bisherigen Tabellen-Nachbarn VfL Bad Schwartau blieben die Grün-Weißen am Samstag chancenlos und verloren deutlich mit 24:33 (9:15). Die zweite Niederlage in Folge setzt die Leipziger Handballer vor dem kommenden Heimspiel erneut unter Druck.
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Nein, in der Lübecker Hansehalle war für die Handballer des SC DHfK am Samstagabend zu keiner Zeit etwas zu holen. Schon zeitig gerieten die Grün-Weißen in Rückstand (1:4/7.) und offenbarten große Lücken in Deckungsmitte sowie Chancenverwertung. Die seit Anfang Oktober zu Hause ungeschlagenen Gastgeber hatten in Jan Schult ihren besten Werfer. Schult, der schon im April gegen den SC DHfK mit sieben Treffern die Gastgeber zum Sieg geführt hatte, erzielte diesmal sogar elf Tore. Dagegen hatten die Gäste vor 1.834 Zuschauern in der Lübecker Hansehalle große Probleme ein stabiles Offensivspiel aufzuziehen. Rico Göde am Kreis und der Rückraum bildeten zwei Einzelteile, ein Zusammenspiel kam zu selten zustande. Entsprechend entwickelte sich auch das Torekonto der Grün-Weißen. Nach einem kurzen Zwischenspurt im Anschluss an eine zeitige Jungandreas-Auszeit, verkürzten die Gäste den Rückstand (7:9/17.), mussten aber in der Folge wieder abreißen lassen.
„In der Halbzeit haben wir uns eigentlich vorgenommen, noch mal ranzukommen. Am Ende ist uns das nicht gelungen, weil uns auch die Möglichkeiten gefehlt haben. Wir haben das Spiel gegen die Kreismitte nicht in den Griff bekommen, ebenso das Spiel aus dem eigenen Rückraum nicht“, konstatierte ein enttäuschter Uwe Jungandreas am Samstagabend. Statt einer Aufholjagd wurde es ein kleines Feuerwerk der Hausherren, die über die Stationen 13:20 (38.), 15:24 (44.) und 17:26 (47.) von dannen zogen. Vor allem Jonas Thümmler, Leihgabe von den Berliner Füchsen, setzte nun die Akzente im Offensivspiel der Gastgeber, traf insgesamt sechsmal. Die Leipziger hatten keine Kraft mehr, sich dem entgegenzustemmen, wie auch Trainer Jungandreas feststellen musste. „Am Ende geht die Niederlage in Ordnung, weil wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr gegenhalten konnten.“

Am Dienstag, 19:00 Uhr, kommt nun mit Aufsteiger und Tabellen-Schlusslicht SV Henstedt-Ulzburg ein Gegner der Kategorie „schlagbar“ in die Arena Leipzig. „Wir müssen die Punkte daheim holen, ein Sieg ist Pflicht. Die Jungs müssen brennen und mit den Zuschauern im Rücken die Zähler einholen“, fordert Geschäftsführer Karsten Günther.
Bad Schwartau: Mahncke (TH), Panzer (TH) – Hansen, Podpolinski 3, Thümmler 6, Wagner 5/3, Hinrichsen, Waschul, Schult 11, Tretow 1, Kretschmer 1, Dombrowski 2, Schliedermann 3, Quade 1.
SC DHfK: Pulay (TH), Galia (TH, nicht eingesetzt) – Müller, Dietzmann, Emanuel 1, Streitenberger 6, Baumgärtel 4/1, Binder 1, Boese 5/2, Riehn 1, Prokopec 5, Telehuz, Göde 1.

Siebenmeter: Bad Schwartau 4/3, SC DHfK 3/3, Zwei-Minuten-Strafen: je 4x, Zuschauer: 1.834 in der Hansehalle Lübeck.
1. Bergischer HC (13 Spiele/ 22 Punkte/ +75 Tore)
:
8. SG BBM Bietigheim (14/ 14/ +12)
9. VfL Bad Schwartau (13/ 13/ +16)
10. HC Erlangen (13/ 13/ -4)
11. SC DHfK Leipzig (13/ 12/ -27)
12. HG Saarlouis (14/ 12/ -26)
13. Eintracht Hildesheim (13/ 10/ -12)
14. ASV Hamm-Westfalen (14/ 10/ -10)
:

Nächstes Spiel:
SC DHfK Leipzig vs. SG Henstedt-Ulzburg
am Dienstag, 4. Dezember um 19:00 Uhr.


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